Len­ge­rich. Das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment in Deutsch­land ist laut einer Stu­die des DIW in den letz­ten Jah­ren deut­lich gestie­gen, sowohl bei Rent­ne­rin­nen und Rent­nern als auch bei jun­gen Menschen.1 Viel­fäl­tig sind auch die Ehren­amt­li­chen, die sich bei well­co­me enga­gie­ren: Das Enga­ge­ment für Fami­li­en nach der Geburt passt zu vie­len Lebens­pha­sen. Neue Enga­gier­te wer­den in Len­ge­rich drin­gend gesucht.

well­co­me ist moder­ne Nach­bar­schafts­hil­fe für alle Eltern, die sich nach der Geburt eines Babys Ent­las­tung wün­schen: Fehlt Unter­stüt­zung durch Fami­lie oder den Freun­des­kreis, sprin­gen die Ehren­amt­li­chen von well­co­me ein. Sie ent­las­ten indi­vi­du­ell und prak­tisch im All­tag und sor­gen so dafür, dass manch grö­ße­re Kri­se gar nicht erst ent­steht. Für die Ehren­amt­li­chen bie­tet well­co­me damit eine unmit­tel­ba­re Enga­ge­ment­mög­lich­keit, die kei­ne lan­ge Vor­be­rei­tungs­zeit erfor­dert und in die sie ihre per­sön­li­chen Erfah­run­gen ein­brin­gen kön­nen.

Enga­giert – aber zeit­lich fle­xi­bel

Für die Ehren­amt­li­chen ist die Auf­ga­be zwar inten­siv aber zeit­lich begrenzt: Ein Ein­satz dau­ert in der Regel etwa drei Mona­te, danach kön­nen sie ent­schei­den, ob sie gleich den nächs­ten Ein­satz star­ten oder erst ein­mal pau­sie­ren. So lässt sich das Ehren­amt gut mit unter­schied­li­chen Lebens­si­tua­tio­nen ver­ein­ba­ren. Sich bei well­co­me zu enga­gie­ren, ist alters- und bil­dungs­stand­über­grei­fend: Es fin­den sich Enga­gier­te mit allen Bil­dungs­ab­schlüs­sen; 37 % der Ehren­amt­li­chen sind berufs­tä­tig, 30 % in Ren­te; die Alters­span­ne reicht von 22 bis 78 Jahren.2

Ehren­amt­li­che wer­den fach­lich beglei­tet

In den Fami­li­en erle­ben die Ehren­amt­li­chen gro­ße Freu­de und Dank­bar­keit für Ihre All­tags­un­ter­stüt­zung“, weiß The­re­sa Scholz-Hoff­mann vom Bera­tungs­zen­trum der Dia­ko­nie in Len­ge­rich. Die Diplom-Sozi­al­ar­bei­te­rin koor­di­niert den Ein­satz der Ehren­amt­li­chen vor Ort, ver­mit­telt sie zu den Fami­li­en und beglei­tet deren Tätig­keit. Als erfah­re­nen Fach­kraft steht sie den Ehren­amt­li­chen und auch den Fami­li­en für alle fach­li­chen Fra­gen zur Ver­fü­gung. Sie trifft sich mit den Ehren­amt­li­chen regel­mä­ßig zum Aus­tausch und zur Fort­bil­dung. The­re­sa Scholz-Hoff­mann: „Die well­co­me-Ehren­amt­li­chen kön­nen den Fami­li­en schnell und kon­kret hel­fen. Häu­fig kommt es gar nicht erst zu grö­ße­ren Pro­ble­men, wenn Eltern früh­zei­tig ent­las­tet wer­den.“

Nach­fra­ge wächst: well­co­me in Len­ge­rich sucht neue Ehren­amt­li­che

Seit 5 Jah­ren bie­tet das Dia­ko­ni­sche Werk im Evan­ge­li­schen Kir­chen­kreis Teck­len­burg „well­co­me – Prak­ti­sche Hil­fe nach der Geburt“ an. Die Nach­fra­ge wächst ste­tig. Damit der Bedarf gedeckt wer­den kann, freut sich Koor­di­na­to­rin The­re­sa Scholz-Hoff­mann über neue Ehren­amt­li­che.

Kon­takt: The­re­sa Scholz-Hoff­mann, Koor­di­na­to­rin well­co­me und Fami­li­en­pa­ten im Bera­tungs­zen­trum der Dia­ko­nie, Tele­fon: 05481 30542–40, Mail: lengerich@wellcome-online.de.

1 https://www.diw.de/de/diw_01.c.683617.de/ehrenamtliches_engagement_i…land_deutlich_gestiegen.html
2 https://www.wellcome-online.de/ueber-uns/presse/downloads/wellcome_Evaluation_Summary_2016.pdf

Über well­co­me

• Well­co­me wur­de 2002 in Ham­burg gegrün­det
• Kern­an­ge­bot der well­co­me gGmbH ist „well­co­me – Prak­ti­sche Hil­fe nach der Geburt“ – eine Unter­stüt­zung durch Ehren­amt­li­che für alle Fami­li­en im ers­ten Jahr nach der Geburt
• Das Ange­bot gibt es an rund 230 Stand­or­ten in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz
• Ca. 4.000 well­co­me-Ehren­amt­li­che waren bun­des­weit im Jahr 20178 aktiv
• Schirm­her­rin ist Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel

well­co­me-Koor­di­na­to­rin The­re­sa Scholz-Hoff­mann freut sich über neue Ehren­amt­li­che in Len­ge­rich, da die Nach­fra­ge ste­tig wächst.

Prak­ti­sche Hil­fe nach der Geburt: Die well­co­me-Ehren­amt­li­chen ent­las­ten die frisch­ge­ba­cke­nen Eltern, sind Gesprächs­part­ner und unter­stüt­zen zum Bei­spiel bei der Orga­ni­sa­ti­on des All­tags.