Rhei­ne. Bereits zum 21. Mal hat die zahn­ärzt­li­che Basis­grup­pe in Rhei­ne erfolg­reich nicht mehr benö­tig­tes Zahn­gold in einer Spen­den­ak­ti­on für das Frau­en­haus des Dia­ko­ni­schen Wer­kes im evan­ge­li­schen Kir­chen­kreis Teck­len­burg gesam­melt. Im Lau­fe der Zeit muss auch mal der bes­te Zahn­ersatz erneu­ert wer­den. Doch dann stellt sich Pati­en­ten die Fra­ge: Wohin mit dem alten Zahn­gold? Und so sam­melt die zahn­ärzt­li­che Basis­grup­pe in Rhei­ne das wert­vol­le Edel­me­tall, das in Kro­nen, Brü­cken und Fül­lun­gen steckt, für gute Zwe­cke. Stell­ver­tre­tend für die Zahn­ärz­te­schaft über­reich­ten jetzt Dr. Franz Hein­rich Töl­le, Dr. Peter Wei­chel und Dr. Vol­ker Goe­ke einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro für das Frau­en­haus.

Wir freu­en uns, dass die Zahn­ärz­te in Rhei­ne und Umge­bung mit ihrer Sam­mel­ak­ti­on einen so wich­ti­gen Bei­trag für den Fort­be­stand unse­rer Arbeit im Frau­en­haus leis­ten“, so Ste­fan Zim­mer­mann, geschäfts­füh­ren­der Vor­stand des Dia­ko­ni­schen Werks, bei der Über­ga­be.

Das Team des Frau­en­hau­ses bedank­te sich für die Spen­de und tausch­te sich mit den Gäs­ten über die Ent­wick­lun­gen in der Ein­rich­tung aus. So wer­den die Spen­den für das Frau­en­haus für ver­schie­de­ne, oft ganz all­täg­li­che Din­ge ein­ge­setzt, zum Bei­spiel für Zug­ti­ckets, Spiel­sa­chen, Klei­dung oder gemein­sa­me Aus­flü­ge.

Das Frau­en­haus Rhei­ne bie­tet Frau­en und ihren Kin­dern, die von Män­nern kör­per­lich, see­lisch und sexu­ell miss­han­delt wer­den oder von Miss­hand­lung bedroht sind, Schutz, Unter­kunft und Hil­fe. Gemein­sam mit den Mit­ar­bei­te­rin­nen des Frau­en­hau­ses kön­nen sie dann in Ruhe über­le­gen, wie sie in Zukunft leben wol­len. Im Frau­en­haus Rhei­ne kön­nen ins­ge­samt 19 Frau­en und Kin­der, unab­hän­gig von ihrer Her­kunft, ihrer Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit und ihrem Auf­ent­halts­sta­tus, auf­ge­nom­men wer­den.

Spen­den sind drin­gend not­wen­dig
Das Frau­en­haus ist Tag und Nacht erreich­bar unter 05971/12793. Vor Gewalt geflüch­te­te Frau­en und Kin­der kom­men häu­fig nur mit den Sachen an, die sie anha­ben. Für Kin­der jeg­li­chen Alters muss Spiel­ma­te­ri­al, Schul- und Sport­sa­chen etc. gekauft wer­den. Das Frau­en­haus ist des­halb stets auf finan­zi­el­le Unter­stüt­zung ange­wie­sen.

Spen­den­kon­to
KD Bank eG
IBAN: DE 15 3506 0190 2105 8800 17
BIC: GENODED1DKD
Stich­wort „Frau­en­haus“

Auf Wunsch wer­den Spen­den­be­schei­ni­gun­gen ausge­stellt.