Ver­schmel­zung zur Dia­ko­nie WesT e.V.
Die Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen der Dia­ko­ni­schen Wer­ke in Teck­len­burg und Stein­furt-Coes­feld-Bor­ken stim­men Ver­schmel­zung zu

Kreis Stein­furt. Im Rah­men der Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen der Dia­ko­ni­schen Wer­ke Teck­len­burg und Stein­furt-Coes­feld-Bor­ken spra­chen sich die Mit­glie­der bei­der Wer­ke am Frei­tag ein­stim­mig für die Ver­schmel­zung der bei­den Wer­ke aus. Die neue gemein­sa­me Dia­ko­nie wird jetzt „Dia­ko­nie WesT e.V.“ hei­ßen. Der Name steht für die Dia­ko­nie im west­li­chen Müns­ter­land und Teck­len­bur­ger Land. Mit mehr als 600 Mit­ar­bei­ten­den in den Berei­chen Pfle­ge, Bera­tung, Betreu­ung und Ver­sor­gung bie­tet die gemein­sa­me Dia­ko­nie WesT heu­te und in Zukunft Hil­fe, Unter­stüt­zung und Beglei­tung für Men­schen im Teck­len­bur­ger Land und im west­li­chen Münsterland.

Die­ses Abstim­mungs­er­geb­nis ist für uns von his­to­ri­scher Bedeu­tung“, so Ste­fan Zim­mer­mann, kauf­män­ni­scher Vor­stand bei­der Wer­ke. Die Dia­ko­nie ist der sozia­le Dienst der evan­ge­li­schen Kir­che. „Dia­ko­nie und Kir­che sind untrenn­bar. Des­halb bin ich froh, dass wir im neu­en Werk zwei theo­lo­gi­sche Vor­stän­de haben, wel­che die Zusam­men­ar­beit zwi­schen den Kir­chen­ge­mein­den und ihrer Dia­ko­nie för­dern und dar­an arbei­ten, dass wir im Geist der christ­lich begrün­de­ten Nächs­ten­lie­be tätig blei­ben“, betont der Super­in­ten­dent des Kir­chen­krei­ses Stein­furt, Joa­chim Ani­cker. Den Vor­stand bei­der Wer­ke bil­den zusam­men mit Ste­fan Zim­mer­mann, Pfr. i. R. Jür­gen Nass aus dem Kir­chen­kreis Teck­len­burg und Pfr. Mathi­as Hövel­mann aus dem Kir­chen­kreis Stein­furt-Coes­feld-Bor­ken als theo­lo­gi­sche Vorstände.

Wei­chen für Ver­schmel­zung wur­den 2019 gestellt

Die gest­ri­gen Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen der Dia­ko­ni­schen Wer­ke Teck­len­burg und Stein­furt-Coes­feld-Bor­ken in Stroet­manns Fabrik in Ems­det­ten waren die ers­ten Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen bei­der Wer­ke seit Beginn der Coro­na-Pan­de­mie. Der ein­stim­mi­ge Beschluss bestä­ti­ge laut Ste­fan Zim­mer­mann die Arbeit und Bemü­hun­gen der letz­ten Mona­te. „Das Gene­ra­lis­ten­tum ist an sei­ne Gren­zen gekom­men“, so beschreibt der Super­in­ten­dent des Kir­chen­krei­ses Teck­len­burg, André Ost, die Ent­wick­lun­gen hin zu einer gemein­sa­men Dia­ko­nie. In einer gemein­sa­men Dia­ko­nie lie­ßen sich die Kom­pe­ten­zen vie­ler Mit­ar­bei­ten­den bün­deln. Die Wei­chen für eine Ver­schmel­zung bei­der Wer­ke wur­den bereits 2019 durch die Zusam­men­ar­beit der dama­li­gen Vor­stän­de, Ste­fan Zim­mer­mann und Heinz van Goer, gestellt. Seit Sep­tem­ber letz­ten Jah­res wur­den die Bemü­hun­gen dann inten­si­viert und die Plä­ne erst­mals in bei­den Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen zur Abstim­mung gestellt. Bereits im letz­ten Jahr spra­chen sich die Mit­glie­der bei­der Wer­ke deut­lich für die Arbeit an der Ver­schmel­zung aus. Seit April 2021 ist Ste­fan Zim­mer­mann auch kauf­män­ni­scher Vor­stand bei­der Wer­ke und hat damit Heinz van Goer abge­löst. Heinz van Goer wech­sel­te im April 2021 in den ver­dien­ten Ruhe­stand und wur­de im Rah­men der Mit­glie­der­ver­samm­lung herz­lich verabschiedet.

Krea­ti­vi­tät und uner­müd­li­cher Ein­satz der Mitarbeitenden

Dia­ko­nie – stark für ande­re“ — „Die­ser Leit­satz der Dia­ko­nie wur­de in kei­nem Jahr so ernst genom­men und mit so groß­ar­ti­gem Enga­ge­ment umge­setzt, wie im letz­ten Jahr“, resü­miert Ste­fan Zim­mer­mann die Arbeit bei­der Dia­ko­ni­schen Wer­ke. „Die Coro­na-Pan­de­mie hat uns vor vie­le Her­aus­for­de­run­gen gestellt, die wir dank der Krea­ti­vi­tät und des uner­müd­li­chen Ein­sat­zes unse­rer Mit­ar­bei­ten­den sehr erfolg­reich meis­tern konn­ten“. Dies bestä­tig­te auch der Geschäfts­be­richt bei­der Wer­ke. Jür­gen Nass, theo­lo­gi­scher Vor­stand, sprach den Mit­ar­bei­ten­den zu Ende der Ver­an­stal­tung einen beson­de­ren Dank aus: „Unse­re Mit­ar­bei­ten­den waren und sind für die Schwächs­ten da und haben die Ver­sor­gung unse­rer Pati­en­ten und Rat­su­chen­den auch wäh­rend der Pan­de­mie gewähr­leis­tet. Sie sind wah­re Alltagshelden!“

 

v.l. Pfr. i.R. Jür­gen Nass, Pfr. Mat­thi­as Hövel­mann, Ste­fan Zim­mer­mann, André Ost, Joa­chim Anicker