Senio­ren­wohn­grup­pe „An der Basilika“

Ein neu­es Zuhau­se — Die Senio­ren­wohn­grup­pe „An der Basilika“

Wir sind ein Team von 13 Mit­ar­bei­te­rin­nen und legen Wert auf eine lie­be­vol­le Betreu­ung und Pfle­ge mit einem Zusam­men­halt, wie in einer Groß­fa­mi­lie. Seit dem 15. August 2016 gibt es jetzt schon die Wohn­grup­pe in der Wib­belt­stra­ße 15, im Erd­ge­schoss einer Ser­vice­wohn­an­la­ge für Senio­ren. Es han­delt sich um eine ambu­lant betreu­te Wohn­grup­pe für Men­schen mit einer ein­ge­schränk­ten All­tags­kom­pe­tenz. Sie bie­tet Platz für 11 Mie­te­rin­nen und Mieter.

Was bedeu­tet ein­ge­schränk­te Alltagskompetenz?

Kann ein erwach­se­ner Mensch sei­ne all­täg­li­chen Ver­rich­tun­gen nicht mehr selbst­stän­dig und eigen­ver­ant­wort­lich erfül­len, so liegt eine ein­ge­schränk­te All­tags­kom­pe­tenz vor. Sehr häu­fig sind es Men­schen mit einer demen­zi­el­len Erkrankung.

Die­se Men­schen benö­ti­gen des­halb regel­mä­ßig und dau­er­haft Betreu­ung und Hil­fe. Für die Betrof­fe­nen bie­tet unse­re Wohn­grup­pe je nach Bedarf pfle­ge­ri­sche Ver­sor­gung durch einen ambu­lan­ten Pfle­ge­dienst und eine 24-Stun­den-Betreu­ung mit zahl­rei­chen Mög­lich­kei­ten der Beschäf­ti­gung. Da sind die haus­wirt­schaft­li­chen Tätig­kei­ten wie Kochen, Backen oder Wäsche auf­fal­ten die wir gemein­sam mit unse­ren Bewoh­ner/-innen erle­di­gen. Beschäf­ti­gun­gen wie Sitz­gym­nas­tik, Gedächt­nis­trai­ning, krea­ti­ve Tätig­kei­ten, gemein­sa­mes Sin­gen, Gesell­schafts­spie­le und vie­les mehr gehö­ren eben­falls zu unse­rem Tagesablauf.

Unse­re Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner haben aber auch die Mög­lich­keit, sich in ihre Ein-Zim­mer-Woh­nung mit eige­nem bar­rie­re­frei­em Bade­zim­mer zurück­zu­zie­hen. Zusam­men ver­fü­gen alle Bewoh­ner/-innen über einen groß­zü­gi­gen Gemein­schafts­be­reich und eine Küche.

Der Gemein­schafts­be­reich und die eige­nen Woh­nun­gen wer­den von den Mie­tern und ihren Ange­hö­ri­gen indi­vi­du­ell ein­ge­rich­tet. Somit ist es inzwi­schen in unse­rer Wohn­grup­pe schon sehr gemüt­lich gewor­den und die Gemein­schaft aus Bewoh­ner/-innen, Ange­hö­ri­gen und Mit­ar­bei­te­rin­nen ist zusam­men­ge­wach­sen. Das gemein­sa­me Gestal­ten von Fes­ten und Unter­neh­mun­gen trägt eben­falls dazu bei, dass sich alle wohl und hei­misch füh­len. Die gemüt­li­che, in klei­ner Gemein­schaft geführ­te Wohn­grup­pe, ist eine gute Alter­na­ti­ve zum Altenheim.