Ange­bot der Dia­ko­nie­sta­tio­nen

Tagespflege_Laggenbeck_023

Pfle­ge­leit­bild

Die Dia­ko­nie ist für Men­schen da, die Hil­fe brau­chen. Unse­re Dia­ko­ni­schen Ein­rich­tun­gen ori­en­tie­ren sich am christ­li­chem Men­schen­bild. Maß­stab der Arbeit ist dar­um der ein­zel­ne Mensch und sei­ne Lebens­la­ge. Gestützt auf lang­jäh­ri­ge Erfah­run­gen sind wir ein ver­läss­li­cher Part­ner für alle, die sich an uns wen­den.

Pfle­ge und Qua­li­tät

Die Pfle­ge fin­det unter Berück­sich­ti­gung der per­sön­li­chen Bedürf­nis­se und Fähig­kei­ten der Pati­en­ten statt. Wir begeg­nen den Pati­en­ten und deren Ange­hö­ri­gen mit Respekt und Ein­füh­lungs­ver­mö­gen. Pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge sind in der Betreu­ung der Pati­en­ten ein wich­ti­ger Part­ner. Unser Ziel ist es, unter den Erfor­der­nis­sen der Wirt­schaft­lich­keit den Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten einen hohen pfle­ge­ri­schen Qua­li­täts­stan­dard zu bie­ten.

Kom­mu­ni­ka­ti­on und Koope­ra­ti­on 

In unse­rer Arbeit ist die Kom­mu­ni­ka­ti­on ein wesent­li­cher Bestand­teil. Kon­struk­ti­ver Umgang mit Kri­tik und die Auf­ar­bei­tung von Kon­flik­ten in allen Berei­chen tra­gen zu einer posi­ti­ven Zusam­men­ar­beit bei. Um eine best­mög­li­che Ver­sor­gung unse­rer Pati­en­ten zu errei­chen, ist uns die Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Ein­rich­tun­gen des Gesund­heits­sys­tems sehr wich­tig. Im Rah­men unse­res Qua­li­täts­ma­nage­ments wer­den bestehen­de Struk­tu­ren kon­ti­nu­ier­lich den Erfor­der­nis­sen ange­passt.

Mit­ar­bei­ten­de

Wir Pfle­gen­de sind ein Team, das  mit dem Ziel einer pati­en­ten­ori­en­tier­ten und pro­fes­sio­nel­len Pfle­ge arbei­tet. Unse­re Zusam­men­ar­beit zeich­net sich durch gegen­sei­ti­gen Respekt, Ver­trau­en und Tole­ranz aus. Unse­re akti­ve Mit­wir­kung an Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen wird durch einen ziel­ge­rich­te­ten Infor­ma­ti­ons­aus­tausch und die Trans­pa­renz von Ent­schei­dungs­ab­läu­fen geför­dert.

Fort- und Wei­ter­bil­dung

Für die Qua­li­tät und Wei­ter­ent­wick­lung in der Pfle­ge ist die Qua­li­fi­ka­ti­on der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung.

Um den gestell­ten Anfor­de­run­gen gerecht zu wer­den und Ver­ant­wor­tung tra­gen zu kön­nen, wird eine geziel­te Aus­wahl an Fort- und Wei­ter­bil­dun­gen ange­bo­ten. Die­se beinhal­ten die Ver­tie­fung und Aktua­li­sie­rung von Fach­wis­sen, sowie die För­de­rung von per­sön­li­chen Fähig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten.

Leis­tun­gen

Wir bie­ten Ihnen alle Leis­tun­gen der Pfle­ge- und Kran­ken­ver­si­che­rung ein­schließ­lich der haus­wirt­schaft­li­chen Ver­sor­gung und Betreu­ung an.

Häus­li­che Pfle­ge SGB XI / Pfle­ge­kas­se

Als Grund­pfle­ge im Sin­ne der Pfle­ge­ver­si­che­rung bezeich­net man alle Maß­nah­men im Zusam­men­hang mit der Kör­per­pfle­ge, Ernäh­rung und Mobi­li­tät.

Alles, was zu einer umfas­sen­den pfle­ge­ri­schen Ver­sor­gung gehört, über­neh­men wir ger­ne, z.B.:

  • Kör­per­pfle­ge
  • Hil­fe bei der Nah­rungs­auf­nah­me
  • Haus­wirt­schaft­li­che Hil­fen
  • Mobi­li­sa­ti­on

Dabei ori­en­tie­ren wir uns stets an einem Ihnen ver­trau­ten Ablauf. Wenn Sie in ein Pfle­ge­grad ein­ge­stuft sind, erfolgt die Abrech­nung im Rah­men des Pfle­ge­gra­des bequem und direkt mit der Pfle­ge­ver­si­che­rung. Natür­lich kön­nen alle Ange­bo­te auch pri­vat finan­ziert oder ohne Pfle­ge­grad in Anspruch genom­men wer­den, wenn Sie es wün­schen.

Behand­lungs­pfle­ge SGB V / Kran­ken­kas­se

Zur Behand­lungs­pfle­ge gehö­ren medi­zi­ni­sche Leis­tun­gen, die der Arzt nicht selbst aus­führt.

Wir arbei­ten eng mit Haus- und Fach­ärz­ten zusam­men. Unse­re Pfle­ge­fach­kräf­te sind in der Lage, allen ärzt­li­chen Anfor­de­run­gen der Behand­lungs­pfle­ge nach neus­ten pfle­ge­wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen gerecht zu wer­den.

Wir sind für Sie da — zum Bei­spiel:

  • Ver­bands­wech­sel, Wickel und Wund­ver­sor­gung, Deku­bi­tus­ver­sor­gung
  • Kom­pres­si­ons­the­ra­pie
  • Vital­zei­chen­kon­trol­le
  • Rich­ten und ver­ab­rei­chen von Medi­ka­men­ten
  • Ver­sor­gung des künst­li­chen Darmausganges/ Sto­ma­ver­sor­gung
  • Ver­ab­rei­chun­gen von Injek­tio­nen (Insu­lin und Hepa­rin)
  • Kathe­ter­pfle­ge
  • Mes­sen von Blut­druck und Blut­zu­cker
  • Port­ver­sor­gung und Infu­si­ons­the­ra­pie
  • Usw.

Die Abrech­nung erfolgt über die Kran­ken­kas­se.

Unse­re Wundex­per­ten bera­ten Sie ger­ne über eine moder­ne Wund­be­hand­lung Ihrer Wun­den nach den aktu­el­len Erkennt­nis­sen der Medi­zin.

Ver­hin­de­rungs­pfle­ge:

Vor­aus­set­zung für den Anspruch auf Verhinderungspflege/ Ersatz­pfle­ge ist, dass die Pfle­ge­be­dürf­tig­keit seit min­des­tens 6 Mona­ten besteht.

Grün­de für die Ver­hin­de­rung kön­nen unter­schied­lich sein:

  • Sie/ Pfle­ge­per­son sind selbst erkrankt und kön­nen für einen gewis­sen Zeit­raum die Pfle­ge nicht leis­ten.
  • Sie/ Pfle­ge­per­son möch­ten mit der Fami­lie für ein paar Wochen in den Urlaub fah­ren.
  • Sie/ Pfle­ge­per­son haben pri­va­te Ter­mi­ne, wie Fami­li­en­fei­ern oder Tref­fen mit Freun­den.
  • Sie/ Pfle­ge­per­son benö­ti­gen ein­fach mal eine Aus­zeit zur eige­nen Erho­lung.
  • Sie/ Pfle­ge­per­son benö­ti­gen stun­den­wei­se Ent­las­tung bei der Betreu­ung, hier­bei müs­sen Sie als Pfle­ge­per­son nicht unbe­dingt außer Haus sein.
  • Sie/ Pfle­ge­per­son sind aus sons­ti­gen Grün­den für eine gewis­se Zeit nicht anwe­send.

Vor Inan­spruch­nah­me der  Verhinderungspflege/Ersatzpflege muss bei der zustän­di­gen Pfle­ge­kas­se ein Antrag gestellt  wer­den.

Betreu­ung und Ent­las­tungs­leis­tun­gen

Wenn das Gedächt­nis nach­lässt und die Ori­en­tie­rung schwer fällt, ist es wich­tig, für ein selb­stän­di­ges Leben zuhau­se, Unter­stüt­zung zu erhal­ten. Wenn Sie in der Bewäl­ti­gung des All­tags dau­er­haft ein­ge­schränkt sind, berech­tigt Sie die­ses zu zusätz­li­chen Leis­tun­gen der Pfle­ge­ver­si­che­rung, auch ohne Pfle­ge­stu­fe nach § 45b SGB XI. Unser zusätz­li­ches Betreu­ungs­an­ge­bot ermög­licht es Ihnen, sich siche­rer zu füh­len, sich bes­ser in Ihrer Woh­nung zurecht zu fin­den und län­ger selbst­stän­dig zu blei­ben.

Wir bie­ten Ihnen stun­den­wei­se ein indi­vi­du­el­les Betreu­ungs­an­ge­bot z.B.:

  • Beglei­te­te Spa­zier­gän­ge
  • Vor­le­sen
  • Beglei­ten­de Ein­käu­fe
  • Beglei­tung zum Arzt
  • Beauf­sich­ti­gung des Pfle­ge­be­dürf­ti­gen

 

Haus­wirt­schaft

Wir über­neh­men haus­wirt­schaft­li­chen Tätig­kei­ten in Ihrer Woh­nung.

  • Wir über­neh­men Ihre Ein­käu­fe
  • Wir kochen für Sie
  • Wir spü­len Ihr Geschirr
  • Wir rei­ni­gen Ihre Woh­nung

 

Qua­li­täts­si­che­rungs­be­su­che § 37.3 SGB XI abrech­nen

Wenn sich Pfle­ge­be­dürf­ti­ge durch Ange­hö­ri­ge oder Freun­de in der eige­nen häus­li­chen Umge­bung pfle­gen las­sen, dann kön­nen Sie dafür von der Pfle­ge­kas­se Pfle­ge­geld erhal­ten (§ 45a SGB XI). Damit in sol­chen Situa­tio­nen trotz­dem eine Qua­li­täts­si­che­rung statt­fin­det und der pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge nicht allein gelas­sen wird, fin­det in wie­der­keh­ren­den Inter­val­len ein obli­ga­to­ri­scher Pfle­ge­be­such durch einen Pfle­ge­dienst statt. Die­se Besu­che wer­den von Pfle­ge­diens­ten nach § 37.3 SGB XI (Pfle­ge­ver­si­che­rung / Pfle­ge­kas­se) abge­rech­net.

Die Bera­tungs­be­su­che und -gesprä­che sol­len der pfle­gen­den Per­son pfle­ge­fach­li­che Unter­stüt­zung bie­ten, um so die Qua­li­tät für die häus­li­che Pfle­ge zu gewähr­leis­ten. Fol­gen­de Fra­gen ste­hen im Vor­der­grund:

  • Bedarf und Beschaf­fung von Pfle­ge­hilfs­mit­teln (z.B. tech­ni­sche Hilfs­mit­tel, Pfle­ge­ver­brauchs­mit­tel)
  • Hebe- und Lage­rungs­tech­ni­ken
  • Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­men: Ärz­te und Sons­ti­ge Leis­tungs­er­brin­ger
  • Pfle­ge­ge­rech­tig­keit Wohn­raum
  • Ein­ord­nung Pfle­ge­stu­fe
  • Prak­ti­sche Tipps zur aktu­el­len All­tags­si­tua­ti­on der Pfle­ge­per­son

Häu­fig­keit der Bera­tungs­be­su­che nach § 37.3:

  • Pfle­ge­grad I-III -> halb­jähr­lich
  • Pfle­ge­grad IV-V -> vier­tel­jähr­lichh

Die Kos­ten für die Bera­tung wird je nach Ver­si­cher­tem von der Pfle­ge­kas­se bzw. der Pri­vat­ver­si­che­rung über­nom­men, bei Bei­hil­fe­be­rech­tig­ten ent­spre­chend von den Bei­hil­fe­fest­set­zungs­stel­len.