Prev@work – Sucht­prä­ven­ti­on in der Ausbildung

Die Bera­tungs­stel­le Sucht bie­tet seit April 2016 das Pro­gramm Prev@work an. Seit 2008 wird es schon in ver­schie­de­nen Bun­des­län­dern erfolg­reich umge­setzt und eva­lu­iert. Geför­dert wird es durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um und der Bun­des­zen­tra­le für gesund­heit­li­che Auf­klä­rung (BZgA).

Das The­ma Sucht bzw. Abhän­gig­keit prä­ven­tiv anzu­ge­hen ist Teil der betrieb­li­chen Gesund­heits­för­de­rung und des Arbeitsschutzes.

Prä­ven­ti­on lohnt sich, da Men­schen mit Alko­hol­ab­hän­gig­keit häu­fi­ger am Arbeits­platz feh­len und mehr Arbeits­un­fäl­le erlei­den. Die Arbeits­leis­tung –und qua­li­tät lässt nach. So ent­ste­hen hohe Kos­ten für das Unternehmen.

Durch betrieb­li­che Prä­ven­ti­ons­pro­gram­me wird die Hand­lungs­si­cher­heit von Ver­ant­wor­tungs­trä­gern erhöht. Alko­hol­pro­ble­me wer­den redu­ziert und die damit ver­bun­de­nen Fol­gen. Eben­so erspart betrieb­li­che Sucht­prä­ven­ti­on Interventionen.

Das Kon­zept Prev@work rich­tet sich an 

Ent­schei­dungs­trä­ge­rIn­nen – Struk­tu­rel­le Ver­an­ke­rung des Pro­gramms, z.B. durch eine Dienst­ver­ein­ba­rung Sucht/ Sucht­prä­ven­ti­on und Unter­stüt­zung bei der Ent­wick­lung von Handlungskonzepten

Aus­bil­de­rIn­nen bzw. Leh­ren­de – Ver­mitt­lung von Hin­ter­grund­wis­sen und Hand­lungs­kom­pe­tenz in Form von Pro­ble­mer­ken­nung und erfolg­rei­cher Kommunikation

Aus­zu­bil­den­de  — Ziel­grup­pen­ge­rech­te Prä­ven­ti­ons- bzw. Frühinterventionsseminare

Die Semi­na­re für Aus­zu­bil­den­de beinhal­ten ein Grund­la­g­en­se­mi­nar und ein Auf­bau­se­mi­nar und sind zwei­tä­gig. Ange­bo­ten wer­den kön­nen sie in Ihrem Betreib oder zusam­men mit Aus­zu­bil­den­den aus ande­ren Betrie­ben in unse­rem Bera­tungs­zen­trum Diakonie.

Fol­gen­de Bau­stei­ne erwar­ten die Teilnehmer

Grund­la­g­en­se­mi­nar

  • Bau­stein 1 Einstieg
  • Bau­stein 2 Sucht­mit­tel und süch­ti­ge Verhaltensweisen
  • Bau­stein 3 recht­li­che Grundlagen
  • Bau­stein 4 Suchtentstehung
  • Bau­stein 5 Risi­ko- und Schutzfaktoren
  • Bau­stein 6 Abschluss

Auf­bau­se­mi­nar

  • Bau­stein 1 Einstieg
  • Bau­stein 2 Wie­der­ho­lung der Kern­aus­sa­gen aus dem Grundlagenseminar
  • Bau­stein 3 Refle­xi­on, eige­ne Haltung
  • Bau­stein 4 Per­sön­li­che Res­sour­cen und Risikokompetenz
  • Bau­stein 5 Unter­stüt­zung und Hilfe
  • Bau­stein 6 Abschluss

Fra­gen zur Pla­nung, Durch­füh­rung und Finan­zie­rung beant­wor­ten wir Ihnen ger­ne in einem per­sön­li­chen Gespräch.

Ansprech­part­ne­rin­nen sind Ulla Voß-Jou­bert und Katha­ri­na Jasper-Steinke