Teck­len­burg. Coro­na bedingt konn­ten im letz­ten Jahr kei­ne Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den – so muss­te auch die Begrü­ßung der neu­en Mit­ar­bei­ten­den im Dia­ko­ni­schen Werk ver­tagt wer­den. Um nun den­noch allen neu­en Mit­ar­bei­ten­den die Arbeit im Dia­ko­ni­schen Werk vor­zu­stel­len und die Mit­ar­bei­ten­den unter­ein­an­der bekannt zu machen, muss­te der Vor­stand des Wer­kes krea­tiv wer­den. Am ver­gan­ge­nen Diens­tag wur­den erst­mals alle neu­en Mit­ar­bei­ten­den online im Dia­ko­ni­schen Werk begrüßt.

Über 60 neue Mit­ar­bei­ten­de konn­te das Dia­ko­ni­sche Werk Teck­len­burg in den letz­ten ein­ein­halb Jah­ren für die unter­schied­li­chen Abtei­lun­gen gewin­nen. Statt einer Begrü­ßungs­ver­an­stal­tung ein­schließ­lich Andacht in der Jugend­bil­dungs­stät­te, wie in den Jah­ren zuvor, wur­den die neu­en Mit­ar­bei­ten­den des Wer­kes in die­sem Jahr online begrüßt. In einem gemein­sa­men Zoom-Mee­ting brach­ten die Vor­stän­de des Wer­kes, Pfar­rer Jür­gen Nass und Ste­fan Zim­mer­mann, den neu­en Mit­ar­bei­ten­den die Viel­falt der dia­ko­ni­schen Arbeits­fel­der im Kir­chen­kreis Teck­len­burg näher: „Unser Auf­trag­ge­ber ist nicht von die­ser Welt, aber in die­ser Welt.“, begann Pfar­rer Nass die Erläu­te­rung des dia­ko­ni­schen Auf­tra­ges, „Wir arbei­ten nicht aus­schließ­lich am Gewinn ori­en­tiert, son­dern tra­gen Got­tes Lie­be wei­ter zu allen Men­schen, die unse­re Hil­fe benö­ti­gen.“ Die Arbeit des dia­ko­ni­schen Wer­kes unter­schei­det sich zur Arbeit in der frei­en Wirt­schaft vor allem dar­in, dass das Werk die erziel­ten Gewin­ne nicht an die Mit­glie­der aus­schüt­ten darf, son­dern als gemein­nüt­zi­ger Ver­ein alle Gewin­ne dem Ver­eins­zweck ent­spre­chend reinves­tiert – sei es in Pro­jek­te der Sucht­hil­fe, in die Arbeit des Frau­en­hau­ses, in den Aus­bau der ambu­lan­ten Pfle­ge oder in wei­te­re Berei­che der dia­ko­ni­schen Arbeit. Nach einer kur­zen Vor­stel­lungs­run­de aller Mit­ar­bei­ten­den und Ihrer Arbeits­be­rei­che wag­te der Vor­stand noch einen kur­zen Aus­blick auf die Zukunft des Dia­ko­ni­schen Wer­kes: Ab August wird eine Offe­ne Ganz­tags­grund­schu­le in Lee­den eröff­net. Zudem wird ab Mai eine Fach­be­reichs­lei­tungs­eben ein­ge­führt, die den Vor­stand im anste­hen­den Ver­schmel­zungs­pro­zess mit dem Dia­ko­ni­schen Werk in Stein­furt-Coes­feld-Bor­ken beglei­ten und ent­las­ten soll.