Sandra Lüttmann brachte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie mit gekonnten Übungen zum Lachen. Foto:jep

San­dra Lütt­mann brach­te die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Dia­ko­nie mit gekonn­ten Übun­gen zum Lachen. Foto:jep

Es kommt ein Schiff gela­den“ heißt es in einem advent­li­chen Lied von Dani­el Suder­mann aus dem 16. Jahr­hun­dert, das auch im Jahr 2015 noch auf vie­len Advents- und Weih­nachts­fei­ern gesun­gen wird. Mit Blick auf die aktu­el­le Flücht­lings­si­tua­ti­on erschien es dem Super­in­ten­den­ten André Ost im Rah­men der Weih­nachts­an­dacht des Dia­ko­ni­schen Wer­kes Teck­len­burg ein wenig selt­sam, die­ses Lied zu sin­gen. Er erin­ner­te an die schlim­me Kata­stro­phe 2013, als in der Nacht zum 3. Okto­ber ein alter Kahn mit mehr als 500 Men­schen auf dem Weg nach Lam­pe­du­sa ken­ter­te und mehr als 300 Flüch­ten­de im Meer ihr Leben lie­ßen. Die­je­ni­gen, die über­leb­ten, wur­den in leuch­ten­de Decken gehüllt, damit sie nicht frie­ren. Von die­ser Situa­ti­on hat­te der Super­in­ten­dent ein Bild mit­ge­bracht, auf das er in sei­ner Andacht ein­ging. „Wir soll­ten die Wür­de eines jeden Men­schen ach­ten und schüt­zen“, appel­liert Ost an die mehr als 100 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Dia­ko­ni­schen Wer­kes, die an der Weih­nachts­an­dacht teil­nah­men. Gera­de aus dem Grund eig­ne sich das Lied den­noch, um in der Advents­zeit das Leid nicht zu ver­ges­sen. „Denn auch dort kommt Weih­nach­ten an“, so Ost.

Anschlie­ßend wur­den drei Geburts­tags­kin­der geehrt. Inge Polm aus Rhei­ne, Petra Kor­te aus der Dia­ko­nie­sta­ti­on Len­ge­rich und Chris­tia­ne Bud­ke aus der Dia­ko­nie­sta­ti­on Wes­ter­kap­peln haben anläss­lich ihrer run­den Geburts­ta­ge Blu­men von Dia­ko­nie-Vor­stand Ste­fan Zim­mer­mann bekom­men. Kein Ständ­chen, dafür aber vie­le Weih­nachts­lie­der wur­de auf der klei­nen Fei­er eben­falls gesun­gen, die dabei musi­ka­lisch von Kir­chen­mu­si­ke­rin Ulri­ke Laus­berg und der AG Kam­mer­mu­sik des Graf-Adolf-Gym­na­si­ums in Teck­len­borg beglei­tet wur­de.

Ein High­light war ohne Zwei­fel der Abschluss der Fei­er, den San­dra Lütt­mann aus Saer­beck als Lach-Yoga-Trai­ne­rin gab. „Lachen ist gesund“ gibt sie die Marsch­rou­te für die nächs­ten 45 Minu­ten vor und beginnt zunächst mit rhyth­mi­schen Atem­übun­gen. „Lachen macht fröh­lich“ lei­tet Lütt­mann die nächs­te Übung ein, bei der die Anwe­sen­den beim Ein­at­men die Mund­win­kel hoch­zie­hen soll­ten und somit ihr schöns­tes Lächeln zeig­ten. „Lachen kann auch Stress­ab­bau sein“ war anschlie­ßend der Titel für ein ent­spann­tes Abklop­fen des Kör­pers mit ver­schie­de­nen Tönen. Das Dia­ko­ni­sche Werk hat sich etwas ein­fal­len las­sen, um sei­ne Mit­ar­bei­ter fröh­lich in die Vor­weih­nachts­zeit zu schi­cken. Mit einem brei­ten Grin­sen ver­las­sen die Gäs­te den Saal der Evan­ge­li­schen Jugend­bil­dungs­stät­te und erfreu­en sich der guten Lau­ne.

Arti­kel ent­nom­men von der Web­sei­te “Evan­ge­li­scher Kir­chen­kreis Teck­len­burg”