Rhei­ne. Auf­grund der Ein­füh­rung des Bun­des­teil­ha­be­ge­set­zes (BTHG) zum 1. Janu­ar 2020 lädt der Dia­ko­ni­sche Betreu­ungs­ver­ein Rhei­ne e.V. alle ehren­amt­li­chen Betreu­er in Rhei­ne am 7. Novem­ber zu einem kos­ten­lo­sen Vor­trags- und Infor­ma­ti­ons­abend ein. Die Ver­an­stal­tung beginnt um 18 Uhr im Gemein­de­amt der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de an der Müns­ter­str. 54 in Rhei­ne. Refe­ren­tin ist Ste­fa­nie Otten vom Dia­ko­ni­schen Betreu­ungs­ver­ein.

Auf Men­schen, die Ein­glie­de­rungs­hil­fe in Form von Woh­nen in sta­tio­nä­ren Ein­rich­tun­gen, ambu­lant betreu­tem Woh­nen oder einem Arbeits­platz in den Emstor-Werk­stät­ten erhal­ten, kom­men mit dem BTHG gra­vie­ren­de Ver­än­de­run­gen zu“, weiß Otten. Unter dem Stich­wort ‚Tren­nung der Leis­tun­gen‘ wird der über­ört­li­che Sozi­al­hil­fe­trä­ger ab dem 1. Janu­ar 2020 nur noch die Kos­ten für die unmit­tel­ba­re Betreu­ung und Anlei­tung über­neh­men. Die Kos­ten für den eige­nen Lebens­un­ter­halt (Mie­te, Ver­pfle­gung, per­sön­li­cher Bedarf) wer­den dem­nach davon abge­trennt und müs­sen künf­tig vom Bewoh­ner selbst oder vom ört­li­chen Sozi­al­amt durch Leis­tun­gen der Grund­si­che­rung auf­ge­bracht wer­den.

Das bedeu­tet für die ehren­amt­li­chen Betreu­er viel Arbeit, um die not­wen­di­gen Leis­tun­gen zu bean­tra­gen“, so Otten wei­ter. Der Vor­trag soll einen Über­blick über die Auf­ga­ben für recht­li­che Betreu­ung bis zum Jah­res­en­de und prak­ti­sche Tipps und Arbeits­hilfs­mit­tel geben.

Um eine tele­fo­ni­sche Anmel­dung unter 05971 – 8007490 wird gebe­ten.