Das Coro­na­vi­rus nimmt einen immer grö­ße­ren Ein­fluss auf unser aller Leben. Die Schu­len und Kitas sind bereits geschlos­sen. Vie­le Fir­men schi­cken ihre Mit­ar­bei­ter ins Home­of­fice oder in die Kurz­ar­beit. Aus­gangs­sper­ren, Qua­ran­tä­ne, geschlos­se­ne Frei­zeit­ein­rich­tun­gen, nicht enden wol­len­de furcht­ba­re Nach­rich­ten – wir alle sind in die­sen Zei­ten ganz beson­de­ren psy­chi­schen Belas­tun­gen aus­ge­setzt. Die Sor­ge und die Angst beherr­schen der­zeit unser Leben in lan­ge nicht gekann­ter Art und Wei­se. Unse­re Psy­che hat sich schon längst an den extrem anste­cken­den „Emo­kok­ken“ Angst, Unsi­cher­heit, Hilf­lo­sig­keit usw. infi­ziert. Die Angst vor Erkran­kung, vor Arbeits­platz­ver­lust, die Sor­ge um die wirt­schaft­li­che Exis­tenz und zuneh­men­der emo­tio­na­ler Stress im sozia­len Zusam­men­le­ben wir­ken wie emo­tio­na­le Viren, eben als “Emo­kok­ken”. Gegen das rea­le Virus kön­nen wir etwas tun: Abstand hal­ten, Hän­de waschen, wenig Kon­tak­te zu unse­ren Mit­men­schen zulas­sen. Doch, wie kön­nen wir unse­re Psy­che des­in­fi­zie­ren? Was kön­nen wir tun, um uns gegen eine “Emo­kok­ken­in­fek­ti­on” zu schüt­zen?

Als Erzie­hungs­be­ra­tungs­stel­le wer­den wir oft gefragt, was Sie als Eltern tun kön­nen, damit Ihre Kin­der heil durch die­se Zeit kom­men. Min­des­tens eben­so wich­tig fin­den wir es jedoch, auch Sie als Eltern, als Part­ner und als Erwach­se­ne in den Blick zu neh­men und mit Ihnen zu über­le­gen, was Sie wider­stands­fä­hig in die­ser Kri­se wer­den lässt. Was lädt Ihren Akku auf? Wel­che Kraft­quel­len ste­hen Ihnen zur Ver­fü­gung – selbst in die­sen merk­wür­di­gen Zei­ten?

Wir sind der Überzeu­gung, wenn Sie sta­bil blei­ben, hilft das nicht nur Ihnen sel­ber, son­dern ganz unmit­tel­bar auch Ihren Kin­dern. Denn Ihre Kin­der brau­chen Eltern, die in die­ser schwe­ren Zeit Ori­en­tie­rung geben, Sta­bi­li­tät ver­mit­teln und für einen guten Tages­rhyth­mus sor­gen.

Und, wenn Sie sta­bil blei­ben hilft das nicht zuletzt auch Ihrer Part­ner­schaft. Denn auch Ihre Part­ner­schaft will in die­ser Zeit „ver­sorgt“ wer­den. Auch Ihre Bezie­hung ist gro­ßem Stress aus­ge­setzt und braucht in die­sen Zei­ten eine beson­de­re Pfle­ge – bei­der­sei­tig wohl­ge­merkt. Unse­re grund­le­gen­den Bedürf­nis­se nach Sicher­heit, Auto­no­mie und Bezie­hung wer­den ja ins­be­son­de­re in unse­ren Lie­bes-Bezie­hun­gen gelebt. In unse­rer Bezie­hung kön­nen wir Sicher­heit erfah­ren, Bin­dung erle­ben und uns den­noch als eigen­stän­di­ge Wesen füh­len (Auto­no­mie). Ein gut funk­tio­nie­ren­des Bezie­hungs­le­ben ist daher gera­de jetzt, in Zei­ten des Aus­geh­ver­bo­tes, des Home­of­fice und der Qua­ran­tä­ne – wenn der Lager­kol­ler droht – beson­ders hilf­reich.

Für alle Fra­gen die­ser Art ste­hen wir Ihnen in der Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che auch wei­ter­hin kom­pe­tent und ver­läss­lich mit unse­rem Bera­tungs­an­ge­bot zur Ver­fü­gung.
Kon­tak­tie­ren Sie uns ger­ne unter 05481 / 3054240!”

Ihr Team der Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che