Imp­fun­gen Tages­pfle­ge Laggenbeck

Imp­fun­gen in der Tages­pfle­ge Laggenbeck

Lag­gen­beck. Nach anfäng­li­chen Start­schwie­rig­kei­ten konn­ten am 06.03.2021 alle impf­wil­li­gen Gäs­te der Tages­pfle­ge in Lag­gen­beck des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg ihre Erst­imp­fung gegen das Coro­na­vi­rus erhal­ten. Seit Anfang April ver­fü­gen nun alle Tages­gäs­te der Ein­rich­tung über einen voll­stän­di­gen Impfschutz.

Für die Tages­gäs­te und deren Ange­hö­ri­ge war die Mit­tei­lung der Impf­mög­lich­keit in der Tages­pfle­ge eine enor­me Erleich­te­rung“, berich­tet Bet­ti­na Kot­lew­ski, Lei­te­rin der Tages­pfle­ge in Lag­gen­beck. Durch die Imp­fung vor Ort blieb den Senio­rin­nen und Senio­ren ein lan­ger und teils beschwer­li­cher Anfahrts­weg zum Impf­zen­trum am Flug­ha­fen Müns­ter-Osna­brück erspart, zudem waren ihnen die Räum­lich­kei­ten und auch die Mit­ar­bei­ten­den, mit Aus­nah­me der Impf­teams, vertraut.

Trotz der Her­aus­for­de­rung, den zeit­li­chen Ablauf der Imp­fun­gen so zu koor­di­nie­ren, sodass kei­ne lan­gen War­te­zei­ten ent­ste­hen, sind bei­de Impf­ter­mi­ne pro­blem­los ver­lau­fen. Auch die Ein­hal­tung der Hygie­ne­maß­nah­me stell­te für die Mit­ar­bei­ten­den und die Tages­gäs­te kein Pro­blem dar, da die Gäs­te die Hygie­ne­maß­nah­men wie das Abstand­hal­ten und das Tra­gen eines Mund-Nasen-Schut­zes mitt­ler­wei­le auch im All­tag der Tages­pfle­ge­ein­rich­tung ver­in­ner­licht haben.  Ein Impf­team aus einer Met­tin­ger Gemein­schafts­pra­xis konn­te den Tages­gäs­ten und drei Mit­ar­bei­ten­den der Tages­pfle­ge den Impf­stoff „Moder­na“ ver­ab­rei­chen. „Obwohl eini­ge Tages­pfle­ge­gäs­te zunächst etwas auf­ge­regt waren, haben alle die Imp­fun­gen ohne Kom­pli­ka­tio­nen über­stan­den und sind im Nach­hin­ein sehr erleich­tert“, resü­miert Bet­ti­na Kot­lew­ski die Imp­fun­gen in der Tages­pfle­ge­ein­rich­tung, „Wir neh­men wahr, dass unse­re Gäs­te die Tages­pfle­ge nun wie­der mit einem bes­se­ren Gefühl besuchen.“

Die Tages­pfle­ge in Lag­gen­beck bie­tet der­zeit Platz für 13 Tages­gäs­te. In anspre­chen­den und gemüt­li­chen Räum­lich­kei­ten mit einem dazu­ge­hö­ri­gen klei­nen Gar­ten wird der Tag abwechs­lungs­reich gemein­sam gestal­tet und erlebt. Kon­takt: Tel.: 05451 / 897277, Email: tagespflege-laggenbeck@dw-te.de

Tages­pfle­ge-Lei­tung Bet­ti­na Kot­lew­ski (links) freut sich, dass das Impf­team aus Met­tin­gen allen Tages­gäs­ten eine Imp­fung in den Räum­lich­kei­ten der Tages­pfle­ge ermög­li­chen konnten.

Dia­ko­ni­sches Werk Stein­furt-Coes­feld-Bor­ken wählt neu­en Vorstand

Ste­fan Zim­mer­mann wird neu­er kauf­män­ni­scher Vor­stand des Dia­ko­ni­schen Werks in Steinfurt-Coesfeld-Borken

Das Dia­ko­ni­sche Werk Teck­len­burg wird in die­sem Jahr mit dem Dia­ko­ni­schen Werk in Stein­furt-Coes­feld-Bor­ken zur neu­en Dia­ko­nie WesT ver­schmel­zen, der Dia­ko­nie im west­li­chen Müns­ter­land und im Teck­len­bur­ger Land. Im Zuge des­sen wur­de am 16. Febru­ar ein neu­er kauf­män­ni­scher Vor­stand gewählt.

2021 ist ein Jahr des Umbruchs und des Neu­en für die bei­den Dia­ko­ni­schen Wer­ke, „Jedem Ende wohnt ein Anfang inne!“, fasst der theo­lo­gi­sche Vor­stand des Wer­kes in Stein­furt, Mat­thi­as Hövel­mann, die geplan­te Ver­schmel­zung bei­der Wer­ke zusam­men. Die­sen Anfang mar­kier­te die letz­te Ver­wal­tungs­rats­sit­zung des Wer­kes: Am 16. Febru­ar wur­de durch den Ver­wal­tungs­rat des Dia­ko­ni­schen Werks in Stein­furt-Coes­feld-Bor­ken ein neu­er kauf­män­ni­scher Vor­stand für das Werk gewählt. Zum 01.04.2021 tritt Ste­fan Zim­mer­mann, der bereits seit 17 Jah­ren als kauf­män­ni­scher Vor­stand des Dia­ko­ni­schen Werks in Teck­len­burg tätig ist, die Nach­fol­ge von Heinz van Goer an, wel­cher aus Alters­grün­den in den Ruhe­stand tritt. „Ich bin sehr dank­bar über das Ver­trau­en, wel­ches mir der Ver­wal­tungs­rat durch die ein­stim­mi­ge Wahl ent­ge­gen­bringt. Bei­de Dia­ko­ni­schen Wer­ke sind mitt­ler­wei­le wirt­schaft­lich, aber auch per­so­nell sehr gut auf­ge­stellt, sodass wir hoff­nungs­voll in die Zukunft bli­cken kön­nen!“, resü­miert der neue Vor­stand bei­der Wer­ke, Ste­fan Zim­mer­mann. Die wirt­schaft­li­che Ver­schmel­zung bei­der Wer­ke wird offi­zi­ell im Sep­tem­ber erfol­gen. Der theo­lo­gi­sche Vor­stand des Wer­kes wird sein Amt zunächst wie gewohnt fortführen.

In einer gemein­sa­men Online-Mit­ar­bei­ten­den-Ver­samm­lung ver­ab­schie­de­te sich Heinz van Goer in der ver­gan­ge­nen Woche offi­zi­ell von sei­nen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen und blick­te auch mit etwas Weh­mut auf die Zeit als Vor­stand des Dia­ko­ni­schen Werks zurück: „Ich habe die­sen Job wirk­lich ger­ne gemacht und bin dank­bar über die ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit der letz­ten Jah­re!“ Der Ruhe­stand wer­de für Ihn als akti­ven Men­schen zunächst ein­mal eine Umstel­lung, sei­ne Fami­lie wer­de die Zeit jedoch gut zu fül­len wis­sen, berich­tet van Goer lachend. Die Ver­an­stal­tung ende­te mit klei­nen Über­ra­schung, wel­che die Mit­ar­bei­ten­den für ihren Vor­stand vor­be­rei­tet haben: Durch selbst gebas­tel­te Schil­der mit Dank­sa­gun­gen und Grü­ßen ver­ab­schie­de­ten sich auch die Mit­ar­bei­ten­den herz­lich von ihrem kauf­män­ni­schen Vor­stand und wünsch­ten Ihm alle Gute für sei­nen bevor­ste­hen­den Ruhestand.

 

Selbst­ver­let­zen­des Ver­hal­ten: Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che bie­tet umfang­rei­che Unterstützung

Selbst­ver­let­zen­des Ver­hal­ten: Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che bie­tet umfang­rei­che Unter­stüt­zung trotz des Lockdowns.

Len­ge­rich. Die Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg warnt vor einer Zunah­me von selbst­ver­let­zen­dem Ver­hal­ten wäh­rend des bevor­ste­hen­den Lockdowns.

Unter selbst­ver­let­zen­dem Ver­hal­ten (SVV) ver­steht man Hand­lun­gen, bei denen das eige­ne Kör­per­ge­we­be absicht­lich geschä­digt wird. Am häu­figs­ten sind Schnitt­ver­let­zun­gen — das soge­nann­te „Rit­zen“ —  aber auch Ver­bren­nun­gen oder Ver­ät­zun­gen zäh­len dazu. Stu­di­en zei­gen, dass selbst­ver­let­zen­des Ver­hal­ten im All­tag von Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen immer öfter eine Rol­le spielt. Bei man­chen bleibt es bei einem ein­ma­li­gen Aus­pro­bie­ren, oft genug wird es jedoch zu einem regel­mä­ßi­gen Verhalten.
SSV schafft für die betrof­fe­nen Per­so­nen eine kurz­fris­ti­ge Lin­de­rung von einem unan­ge­neh­men emo­tio­na­len Zustand und kann somit als eine Art Bewäl­ti­gungs­stra­te­gie ver­stan­den wer­den“ erläu­tert Jan­na Tram­bacz von der Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che in Len­ge­rich. Es kann dabei ganz unter­schied­li­che Funk­tio­nen erfül­len, wie etwa Ablen­kung von Angst und Anspan­nung, das Spü­ren des eige­nen Kör­pers, kurz­fris­ti­ge Befrei­ung von hef­ti­gen Gefüh­len oder Abfuhr von Wut. Die Selbst­ver­let­zung schafft für die Betrof­fe­nen eine kurz­fris­ti­ge Erleich­te­rung – lang­fris­tig kommt es aber zu kei­ner Ver­bes­se­rung der Situa­ti­on, da die Ursa­che des Pro­blems nicht hin­ter­fragt und behan­delt wird. Gera­de Men­schen, die zu selbst­ver­let­zen­dem Ver­hal­ten nei­gen, sind wäh­rend des bevor­ste­hen­den Lock­downs beson­ders gefähr­det. Durch die erheb­li­chen Ein­schrän­kun­gen im All­tag, einer feh­len­den Tages­struk­tur und der Ein­schrän­kung sozia­ler Kon­tak­te erhöht sich das Risi­ko, dass sich Betrof­fe­ne noch stär­ker zurück­zie­hen und sich dadurch das selbst­ver­let­zen­de Ver­hal­ten verstärkt.

Wenn Sie als Angehörige*r oder Freund*in etwas bemer­ken, soll­ten Sie nicht weg­se­hen. Hin­ter selbst­ver­let­zen­dem Ver­hal­ten steckt ein ernst­zu­neh­men­der Ruf nach Hil­fe und Unter­stüt­zung, nach Beach­tung und Für­sor­ge. Das hart­nä­cki­ge Gerücht, betrof­fe­ne Jugend­li­che woll­ten sich nur „inter­es­sant machen“ oder „in den Vor­der­grund stel­len“ baga­tel­li­siert ihre gro­ße Belas­tung.  Das selbst­ver­let­zen­de Ver­hal­ten ernst zu neh­men, das Pro­blem offen anzu­spre­chen und pro­fes­sio­nel­le Hil­fe zu suchen, ist von gro­ßer Wichtigkeit.

Die Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che bie­tet an, gemein­sam ande­re Lösungs­we­ge zu suchen. Auch wäh­rend des Lock­downs sind per­sön­li­che Ter­mi­ne in der Bera­tungs­stel­le mög­lich. Zudem bie­tet die Bera­tungs­stel­le auch Tele­fon- und Videobe­ra­tung an.

Kon­takt:
Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugendliche
Stet­ti­ner Stra­ße 25, 49525 Lengerich
Tele­fon: 05481 / 3054240
Email: erziehungsberatung@dw-te.de

Neue Pfle­ge­dienst­lei­tun­gen in der Dia­ko­nie­sta­ti­on Lengerich

Dia­ko­nie­sta­ti­on Len­ge­rich begrüßt die neu­en Pflegedienstleitungen.

Ab heu­te steht das Team der Dia­ko­nie­sta­ti­on in Len­ge­rich unter neu­er Lei­tung: Anja Fröm­berg und Anne Tege­ler über­neh­men nun die Pfle­ge­dienst­lei­tung der Sta­ti­on in Lengerich.
Die bei­den sind schon län­ge­re Zeit Teil des Teams in Len­ge­rich und wer­den von ihren Kolleg*innen sehr geschätzt — das wird spä­tes­tens an der schö­nen Über­ra­schung deut­lich, die das Team zum neu­en Dienst­be­ginn orga­ni­sier­te: Zur Begrü­ßung der bei­den in ihrer neu­en Posi­ti­on haben die Mit­ar­bei­ten­den der Dia­ko­nie­sta­ti­on Schul­tü­ten mit aller­lei hilf­rei­chen Klei­nig­kei­ten zusam­men­ge­stellt, um den bei­den Lei­te­rin­nen den Ein­stieg in ihren neu­en Arbeits­all­tag zu versüßen.

Wir wün­schen herz­li­chen Glück­wunsch und wei­ter­hin viel Freun­de an der Arbeit! 

Das Team der Dia­ko­nie­sta­ti­on Lengerich.

 

Die neu­en Pfle­ge­dienst­lei­tun­gen, Anja Fröm­berg und Anne Tegeler.

Frü­he Hil­fen für Eltern mit Säug­lin­gen und Kleinkindern

Was kann ein Säug­ling schon alles?

Der All­tag mit Babys und Klein­kin­dern ist für vie­le Eltern einer­seits vol­ler Erwar­tun­gen und ande­rer­seits mit vie­len Auf­re­gun­gen und Neue­run­gen ver­bun­den. Gera­de in den ers­ten Lebens­mo­na­ten und –jah­ren des Kin­des tau­chen Fra­gen und Unsi­cher­hei­ten hin­sicht­lich derer Ent­wick­lung auf. Die Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg steht (wer­den­den) Eltern zu allen Fra­gen rund um die Ent­wick­lung ihres Kin­des zur Seite.

Wenn Babys auf die Welt kom­men, haben sie bereits bestimm­te Refle­xe ent­wi­ckelt, deren Funk­ti­on schon in der Kli­nik unter­sucht wird. Refle­xe sind dazu da, dass Kin­der wich­ti­ge Din­ge des Lebens auto­ma­tisch bewäl­ti­gen kön­nen, die sie noch nicht bewusst steu­ern kön­nen. So hat das Neu­ge­bo­re­ne zum Bei­spiel einen Saug­re­flex: Strei­chelt man dem Baby die Wan­ge, dreht es den Kopf in die Rich­tung des Strei­chelns. Nimmt es dann das Fläsch­chen oder den Schnul­ler in den Mund, beginnt es zu saugen.
Aber das Baby kann auch schon vie­le Din­ge wil­lent­lich beein­flus­sen. Her­aus­ge­fun­den haben das For­scher in den 70er Jah­ren durch eine Hör-Übung, die bereits vor der Geburt des Kin­des star­te­te: Die teil­neh­men­den Müt­ter beka­men dabei die Auf­ga­be, dem Baby schon in der Schwan­ger­schaft eine bestimm­te Geschich­te immer wie­der vor­zu­le­sen. Als das Baby gebo­ren war, bekam es einen Schnul­ler in den Mund, mit dem zwei Ton­bän­der durch einen beson­de­ren Saugrhyth­mus aus­ge­löst wer­den konn­ten. Auf einem Ton­band wur­de die Geschich­te von der Mut­ter vor­ge­le­sen, auf dem ande­ren von einer frem­den Frau. Hat­ten die Babys erst ein­mal her­aus­ge­fun­den, wel­chen Rhyth­mus sie sau­gen muss­ten, wähl­ten sie immer wie­der das Ton­band mit der müt­ter­li­chen Stim­me aus. Las die Mut­ter eine unbe­kann­te Geschich­te, wähl­ten die Babys die bekann­te aus. Babys kön­nen dem­nach bereits selbst­stän­dig Ent­schei­dun­gen tref­fen. Sie kön­nen rie­chen und auch schon füh­len. Auch kann ein Baby schon Erwar­tun­gen haben und Rei­ze mit­ein­an­der ver­bin­den. So haben die For­scher dem Baby in einer wei­te­ren Übung einen Nop­pen­sau­ger in den Mund gege­ben und ihm gleich­zei­tig zwei Bil­der gezeigt. Auf einem der Bil­der war ein Nop­pen­sau­ger, auf dem ande­ren ein nor­ma­ler Sau­ger. Die Babys mit dem Nop­pen­sau­ger im Mund schau­ten das Bild mit dem Nop­pen­sau­ger an.
Schon von Beginn an neh­men Neu­ge­bo­re­ne Kon­takt zu Men­schen in ihrer Umge­bung durch Blick­kon­tak­te auf – Babys kön­nen also schon sehen. Am bes­ten im Abstand von ca. 20 – 30 cm. Alles, was wei­ter ent­fernt ist, wird noch recht unscharf wahr­ge­nom­men. Die Kon­takt­auf­nah­me klappt am bes­ten, wenn das Baby aus­ge­schla­fen, wach und auf­merk­sam ist. Neu­ge­bo­re­ne kom­men dem­nach nicht völ­lig hilf­los auf die­se Welt, sie neh­men sich und ihre Umge­bung bereits wahr und ver­su­chen Ein­fluss auf die­se zu neh­men. Dabei sind sie natür­lich auf die Hil­fe und Zunei­gung ihrer Eltern angewiesen.

In der Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che in Len­ge­rich kön­nen Sie sich bera­ten las­sen, wenn sie Fra­gen zu ihrem Säug­ling oder Klein­kind haben. Die Mit­ar­bei­ten­den unter­stüt­zen Sie z.B. bei Fra­gen zur Ent­wick­lung des Kin­des, bei Schlaf­pro­ble­men, bei exzes­si­vem Schrei­en oder in der Trotz­pha­se. Zudem bie­tet die Bera­tungs­stel­le Paar­be­ra­tung an.

Die Bera­tungs­stel­le ist trotz Lock­down-light für per­sön­li­che Bera­tun­gen vor Ort geöff­net. Die Bera­tungs­ge­sprä­che sind jedoch auch tele­fo­nisch oder als Videobe­ra­tung mög­lich. Die Bera­tungs­stel­le ist für Eltern mit Kin­dern von 0 – 3 Jah­ren in den Orten Lad­ber­gen, Len­ge­rich, Lie­nen, Lot­te, Teck­len­burg und Wes­ter­kap­peln zuständig.

Um Anmel­dung per Tele­fon oder Email wird gebeten.

Kon­takt:
Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugendliche
Stet­ti­ner Stra­ße 25, 49525 Lengerich
Tele­fon: 05481 – 30542–40
Email: erziehungsberatung@dw-te.de

 

 

Bera­tung für Eltern mit psy­chi­schen Erkrankungen

Wenn Sprach­lo­sig­keit das Fami­li­en­le­ben beherrscht.

Wenn Eltern an einer psy­chi­schen Erkran­kung lei­den, beein­träch­tigt die­se nicht nur die Eltern, auch ihre Kin­der sind viel­fäl­ti­gen Belas­tun­gen aus­ge­setzt. Wird die elter­li­che Erkran­kung früh­zei­tig erkannt und gelingt eine bedarfs­ge­rech­te Unter­stüt­zung der Fami­li­en, erhö­hen sich die Chan­cen der Kin­der auf ein gesun­des Auf­wach­sen. Fach­kräf­te der Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg kön­nen betrof­fe­nen Fami­li­en Unter­stüt­zung und Bera­tung bieten.

©Jack­son Simmer

Leben Kin­der mit einem psy­chisch erkrank­ten Eltern­teil zusam­men, dann geht dies häu­fig mit Ängs­ten und Sor­gen ein­her. Hier­bei stel­len sich den Kin­dern vie­le Fra­gen, die durch ihr Umfeld oft­mals unbe­ant­wor­tet blei­ben. Betrof­fe­ne Eltern füh­len sich in ihren Erzie­hungs­kom­pe­ten­zen oft ein­ge­schränkt und unsi­cher. Häu­fig besteht auch Unsi­cher­heit dar­über, wie sie ihr Kind rich­tig und behut­sam über die Erkran­kung infor­mie­ren sol­len: Wie fin­de ich die rich­ti­gen Wor­te, ohne das Kind zu über­for­dern? Wel­che Ange­hö­ri­gen in unse­rem Umfeld kön­nen uns als Fami­lie unter­stüt­zen? Wer kann mir bzw. uns als Fami­lie helfen?

Einer der wich­tigs­ten Schutz­fak­to­ren für ein gesun­des Auf­wach­sen der Kin­der ist eine alters- und ent­wick­lungs­an­ge­mes­se­ne Krank­heits­auf­klä­rung. Die Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che des Dia­ko­ni­schen Wer­kes Teck­len­burg e.V. in Len­ge­rich bie­tet u.a. Bera­tung für Fami­li­en mit einem psy­chisch erkrank­ten Eltern­teil an und kann da anset­zen, wo Eltern viel­leicht die rich­ti­gen Wor­te fehlen.

Kon­takt­da­ten:
Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugendliche
Stet­ti­ner Stra­ße 25
49525 Lengerich
Tel.: 05481 / 30542 — 40
Email: erziehungsberatung@dw-te.de