25. Novem­ber: Akti­ons­tag gegen Gewalt an Frau­en 2021

25. Novem­ber: Frau­en­be­ra­tungs­stel­len in Rhei­ne betei­li­gen sich am inter­na­tio­na­len Tag zur Besei­ti­gung von Gewalt gegen Frauen

Rhei­ne. Frau­en­be­ra­tungs­stel­le und Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg betei­li­gen sich an welt­wei­ter Fah­nen­ak­ti­on zum Akti­ons­tag zur Besei­ti­gung von Gewalt gegen Frau­en am 25. November.

Gewalt gegen Frau­en wird immer noch zu häu­fig igno­riert oder baga­tel­li­siert – und genau des­halb spre­chen Betrof­fe­ne nicht über das Erleb­te. „Lei­der erle­ben Betrof­fe­ne immer wie­der, dass Ange­hö­ri­ge, Freun­de, Fach­kräf­te und Behör­den ihre Aus­sa­gen anzwei­feln, ihnen eine (Teil-) Schuld unter­stel­len oder die Taten ver­harm­lo­sen. So tra­gen sie unge­wollt zur Auf­recht­erhal­tung der Gewalt bei“, erklärt Ria Mes­ter von der Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt. „Fakt ist aber“, so Mes­ter wei­ter, „dass 90% der Täter ganz genau wis­sen, was sie tun, dass die Aus­sa­gen der Betrof­fe­nen wahr sind und Gewalt eine Straf­tat ist.“ Unter dem Mot­to #bor­ne­qual– Gewalt gegen Frau­en hat vie­le Gesich­ter! betei­li­gen sich die Frau­en­be­ra­tungs­stel­le und die Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg am inter­na­tio­na­len Akti­ons­tag gegen Gewalt an Frauen.

Die aktu­el­le poli­zei­li­che Kri­mi­nal­sta­tis­tik zur (Ex-) Part­ner­schafts­ge­walt bestä­tigt: Im Jahr 2019 wur­de fast jeden drit­ten Tag eine Frau durch die Tat ihres (Ex-) Part­ners getö­tet. Alle 45 Minu­ten wur­de eine Frau in Deutsch­land durch ihren (Ex-) Part­ner ver­letzt oder ange­grif­fen. Vier von fünf von Gewalt in der Part­ner­schaft betrof­fe­ne Per­so­nen sind Frau­en. Seit 2015 stei­gen die Fäl­le von Gewalt an Frau­en in Part­ner­schaf­ten ste­tig an. Die bekannt­ge­wor­de­nen Straf­ta­ten rei­chen dabei von Stal­king und Bedro­hung über kör­per­li­che Angrif­fe und Ver­ge­wal­ti­gung bis hin zu Tot­schlag oder Mord(-versuchen). Die meis­ten die­ser Straf­ta­ten fin­den in der eige­nen Woh­nung der Opfer und somit im Ver­bor­ge­nen statt, wes­halb Expert*innen davon aus­ge­hen, dass 75–80 Pro­zent der Fäl­le gar nicht akten­kun­dig wer­den. „Die betrof­fe­nen Frau­en trau­en sich häu­fig nicht, Anzei­ge zu erstat­ten, sei es zum Bei­spiel aus Scham, Angst vor wei­te­rer Gewalt oder finan­zi­el­ler Abhän­gig­keit“, erläu­tert Ria Mes­ter von der Fach­be­ra­tungs­stel­le. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen in Rhei­ne wol­len betrof­fe­nen Frau­en und Mäd­chen Mut machen und zei­gen, dass sie nicht allei­ne sind. Sie bera­ten, unter­stüt­zen und beglei­ten Frau­en aus dem gesam­ten Kreis Stein­furt auf ihrem Weg in ein selbst­be­stimm­tes und gewalt­frei­es Leben. Das Ange­bot ist kos­ten­los und auf Wunsch anonym.

Kon­takt:
Frau­en­be­ra­tungs­stel­le
Müns­ter­mau­er 3, 48431 Rheine
Tel.: 05971/800 73 70
Mail: frauenberatungsstelle@dw-te.de

Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt
Müns­ter­stra­ße 48, 48431 Rheine
Tel.: 05971/ 800 92 92
Mail: fachberatung-gewalt@dw-te.de

44 Jah­re Bera­tungs­stel­le Sucht in Lengerich

44. Jah­re Bera­tungs­stel­le Sucht in Len­ge­rich: Sucht darf kein Tabu­the­ma sein 

Len­ge­rich. Die Bera­tungs­stel­le Sucht des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg fei­ert 44 ‑jäh­ri­ges Jubi­lä­um – bereits seit 44 Jah­ren bie­tet die Bera­tungs­stel­le im Auf­trag des Krei­ses Stein­furt für Ein­zel­ne, Paa­re und Fami­li­en mit Sucht­pro­ble­men Bera­tung und Behand­lung an. 44 Jah­re Sucht­be­ra­tung sei­en zwar eine Schnaps­zahl, jedoch defi­ni­tiv kei­ne Schnaps­idee, bestä­tigt Ulla Voß-Jou­bert, Lei­te­rin der Bera­tungs­stel­le, lachend.

Lan­ge Zeit wur­den Alko­ho­li­ker in der Bevöl­ke­rung nicht als krank, son­dern als cha­rak­ter­schwach ange­se­hen. Men­schen, die Dro­gen nah­men, wur­den häu­fig stig­ma­ti­siert und gemie­den. „Sucht war und ist teil­wei­se noch heu­te ein Tabu­the­ma“, muss Ulla Voß-Jou­bert fest­stel­len. „Damals in den spä­ten 70er Jah­ren setz­te man zum gro­ßen Teil auf Auf­klä­rung durch Abschre­ckung. Erst in den 80er Jah­ren hat eine Wel­le der objek­ti­ven Wis­sens­ver­mitt­lung begon­nen“. Zu den “klas­si­schen Such­ter­kran­kun­gen” wie Alkohol‑, Medi­ka­men­ten- oder Dro­gen­ab­hän­gig­kei­ten kamen immer mehr neue Sucht­bil­der hin­zu, auch bei Ess­stö­run­gen oder Spiel­sucht kön­nen sich Rat­su­chen­de in der Bera­tungs­stel­le Hil­fe suche. Voß Jou­bert betont: „Immer noch gibt es zu vie­le Schick­sa­le, die in unse­rer leis­tungs­ori­en­tier­ten Gesell­schaft über­se­hen wer­den. Jedes ein­zel­ne Schick­sal ist wich­tig. In der Bera­tungs­stel­le in Len­ge­rich bekommt jede Per­son die Unter­stüt­zung, die er oder sie benö­tigt, von absti­nenz­ori­en­tier­ter zu sucht­be­glei­ten­der Hilfe.“

Im Auf­trag des Krei­ses Stein­furt bie­tet die Bera­tungs­stel­le Unter­stüt­zung und Behand­lung für Ein­zel­per­so­nen, Paa­re und Fami­li­en mit Sucht­pro­ble­men. Dar­über hin­aus gestal­ten sie die Sucht­prä­ven­ti­on für Schul­klas­sen, Jugend­ver­bän­de oder auch Betrie­be im Ein­zugs­ge­biet. Zudem bie­ten die Mit­ar­bei­ten­den der Sucht­be­ra­tung nied­rig­schwel­li­ge Ange­bo­te wie Sprech­stun­den in Sucht­kli­ni­ken oder Begeg­nungs­an­ge­bo­te wie das „Café mit Aus­sicht“ und das „Offe­nen Wohn­zim­mer“ an. „Die­se Grup­pen­an­ge­bo­te rich­ten sich an Erwach­se­ne jeden Alters, die den Aus­tausch suchen, Frei­zeit ver­brin­gen, Kon­tak­te knüp­fen und neue Leu­te ken­nen­ler­nen möch­ten“, so Voß-Joubert.

Nach 44 Jah­ren blickt das Team der Sucht­be­ra­tung auf unzäh­li­ge erfolg­rei­che Bera­tungs­ge­sprä­che mit Betrof­fe­nen und Mit­be­trof­fe­nen zurück. „Dass wir immer wie­der Men­schen erfolg­reich hel­fen kön­nen und ihnen einen Weg zurück in ein absti­nen­tes, erfüll­tes und sinn­be­haf­te­tes Leben zei­gen — genau die­se Erfol­ge sind ein Grund, stolz auf unse­re Arbeit zu sein“, resü­miert die Lei­te­rin der Bera­tungs­stel­le die Arbeit der letz­ten 44 Jahre.

Bera­tungs­stel­le Sucht
Stet­ti­ner Stra­ße 25, 49525 Lengerich
Tel.: 05481/3054280
Email: suchtberatung@dw-te.de

 

Das Team der Sucht­be­ra­tung in Lengerich

Glück­li­che Kin­der — Digi­ta­ler Elternabend

Glück­li­che Kin­der — Eltern­ver­an­stal­tung via Zoom
… wie wir unse­ren Kin­dern hel­fen, sich akzep­tiertund geschätzt zu fühlen.

Wann: 09. Novem­ber 2021, 20 bis 21 Uhr
Wo: Zuhau­se am Lap­top, Smart­pho­ne oder Tablet
Mit: Jan­na Tram­bacz (Sozi­al­päd­ago­gin M.A.) und Son­ja Kel­ler (Dipl. Sozi­al­päd­ago­gin) von der Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che des Dia­ko­ni­schen Werks Tecklenburg
Anmel­dung: Bis zum 02. Novem­ber per Email an: sonja-keller@dw-te.de

15 Jah­re Bera­tung bei Tren­nung und Scheidung

Manch­mal genügt ein Perspektivenwechsel
Bera­tung bei Tren­nung und Schei­dung des Dia­ko­ni­schen Werks fei­ert 15-jäh­ri­ges Bestehen

Bereits seit 2006 unter­stüt­zen die Mit­ar­bei­te­rin­nen der Bera­tungs­stel­le bei Tren­nung und Schei­dung getrennt leben­de Eltern und deren Kin­der in den Gemein­den Len­ge­rich, Lie­nen, Lot­te, Teck­len­burg und Wes­ter­kap­peln dabei, kom­ple­xe Kon­flik­te und Fra­ge­stel­lun­gen in der Eltern- oder Fami­li­en­kon­stel­la­ti­on zu lösen. Inner­halb der Bera­tungs­pro­zes­se hel­fen die Bera­te­rin­nen den Rat­su­chen­den, ihre Ver­ant­wor­tung an der Pro­ble­ma­tik zu erken­nen und gemein­sam mit allen Betei­lig­ten Lösun­gen und Hand­lungs­schrit­te zu ent­wi­ckeln. „Manch­mal genügt schon ein Per­spek­tiv­wech­sel“, erklärt Doro­thee Laar­mann, Diplom-Päd­ago­gin. Laut der Bera­te­rin ist es häu­fig hilf­reich, die Kon­flikt­si­tua­ti­on zu sor­tie­ren und den Rat­su­chen­den eine mög­li­che Per­spek­ti­ve des ehe­ma­li­gen Part­ners oder der ehe­ma­li­gen Part­ne­rin auf­zu­zei­gen. „“So habe ich das noch gar nicht gese­hen“ ist eine häu­fi­ge Erkennt­nis in der Tren­nungs­be­ra­tung“, so Laar­mann. Die Bera­tungs­stel­le bie­tet getrennt leben­den Eltern dabei einen Rah­men, um wie­der mit­ein­an­der ins Gespräch zu kommen.

Doro­thee Laar­mann, Inga Hei­le­mann und The­re­sa Scholz-Hoff­mann fei­ern 15 Jah­re Bera­tung bei Tren­nung und Scheidung

Gera­de für Kin­der sind Streit oder gar die Tren­nung der Eltern mit vie­len Fra­gen und Ängs­ten ver­bun­den. Kin­dern wäre es am liebs­ten, wenn die Eltern zusam­men­blie­ben und ihre Kon­flik­te bewäl­ti­gen wür­den. Wenn dies aber nicht mög­lich ist, blei­ben Vater und Mut­ter, auch wenn sie kei­ne Paar­be­zie­hung mehr füh­ren, die Eltern ihrer gemein­sa­men Kin­der. Um den Auf­ent­halt, die Betreu­ung und den Kon­takt zu den gemein­sa­men Kin­dern best­mög­lich zu regeln, bie­ten die Bera­te­rin­nen Infor­ma­tio­nen sowie Ver­mitt­lung und Mode­ra­ti­on bei der Suche nach einer guten Lösung an. „Das ist oft gar nicht so leicht. Als Bera­te­rin­nen ste­hen wir manch­mal zwi­schen den Fron­ten. Dabei wol­len wir die Eltern unter­stüt­zen, den Blick immer wie­der auf die Bedürf­nis­se und Wün­sche ihrer Kin­der zu rich­ten“, berich­tet The­re­sa Scholz-Hoff­mann, Diplom-Sozialarbeiterin.

Natür­lich ist es am Schöns­ten, wenn Eltern inner­halb der Bera­tung einen guten und trag­fä­hi­gen Umgang mit der Situa­ti­on fin­den“, meint Inga Hei­le­mann, Lei­te­rin der Bera­tungs­stel­le. Lei­der gelin­ge das nicht immer. Dann bleibt den Eltern die Mög­lich­keit, beim zustän­di­gen Fami­li­en­ge­richt einen Antrag auf Rege­lung der elter­li­chen Sor­ge oder des Umgangs zu stel­len. Als Ver­tre­tung des Jugend­am­tes wir­ken die Bera­te­rin­nen eben­falls in den fami­li­en­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren mit.

Die Bera­tung ist frei­wil­lig, kos­ten­frei und auf Wunsch anonym. Rat­su­chen­de kön­nen per Tele­fon oder Email mit den Bera­te­rin­nen in Kon­takt tre­ten, um ein per­sön­li­ches Bera­tungs­ge­spräch zu vereinbaren.

Kon­takt:
Bera­tung bei Tren­nung und Scheidung
Stet­ti­ner Stra­ße 25, 49525 Lengerich
Tel.: 05481/3054266
Email: bts-lengerich@dw-te.de

Tages­pfle­ge Lag­gen­beck: Erleich­te­rung dank Impfungen

Tages­pfle­ge Lag­gen­beck: Alle impf­wil­li­gen Gäs­te haben Impf­an­ge­bot erhalten

Lag­gen­beck. Nach anfäng­li­chen Start­schwie­rig­kei­ten konn­ten am 06.03.2021 alle impf­wil­li­gen Gäs­te der Tages­pfle­ge in Lag­gen­beck des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg ihre Erst­imp­fung gegen das Coro­na­vi­rus erhal­ten. Seit Anfang April ver­fü­gen nun alle Tages­gäs­te der Ein­rich­tung über einen voll­stän­di­gen Impfschutz.

Für die Tages­gäs­te und deren Ange­hö­ri­ge war die Mit­tei­lung der Impf­mög­lich­keit in der Tages­pfle­ge eine enor­me Erleich­te­rung“, berich­tet Bet­ti­na Kot­lew­ski, Lei­te­rin der Tages­pfle­ge in Lag­gen­beck. Durch die Imp­fung vor Ort blieb den Senio­rin­nen und Senio­ren ein lan­ger und teils beschwer­li­cher Anfahrts­weg zum Flug­ha­fen Müns­ter-Osna­brück erspart, zudem waren ihnen die Räum­lich­kei­ten und auch die Mit­ar­bei­ten­den, mit Aus­nah­me der Impf­teams, vertraut.

Trotz der Her­aus­for­de­rung, den zeit­li­chen Ablauf der Imp­fun­gen so zu koor­di­nie­ren, sodass kei­ne lan­gen War­te­zei­ten ent­ste­hen, sind bei­de Impf­ter­mi­ne pro­blem­los ver­lau­fen. Auch die Ein­hal­tung der Hygie­ne­maß­nah­me stell­te für die Mit­ar­bei­ten­den und die Tages­gäs­te kein Pro­blem dar, da die Gäs­te die Hygie­ne­maß­nah­men wie das Abstand­hal­ten und das Tra­gen eines Mund-Nasen-Schut­zes mitt­ler­wei­le auch im All­tag der Tages­pfle­ge­ein­rich­tung ver­in­ner­licht haben.  Ein Impf­team aus einer Met­tin­ger Gemein­schafts­pra­xis konn­te den Tages­gäs­ten und drei Mit­ar­bei­ten­den der Tages­pfle­ge den Impf­stoff „Moder­na“ ver­ab­rei­chen. „Obwohl eini­ge Tages­pfle­ge­gäs­te zunächst etwas auf­ge­regt waren, haben alle die Imp­fun­gen ohne Kom­pli­ka­tio­nen über­stan­den und sind im Nach­hin­ein sehr erleich­tert“, resü­miert Bet­ti­na Kot­lew­ski die Imp­fun­gen in der Tages­pfle­ge­ein­rich­tung, „Wir neh­men wahr, dass unse­re Gäs­te die Tages­pfle­ge nun wie­der mit einem bes­se­ren Gefühl besuchen.“

Die Tages­pfle­ge in Lag­gen­beck bie­tet der­zeit Platz für 13 Tages­gäs­te. In anspre­chen­den und gemüt­li­chen Räum­lich­kei­ten mit einem dazu­ge­hö­ri­gen klei­nen Gar­ten wird der Tag abwechs­lungs­reich gemein­sam gestal­tet und erlebt. Kon­takt: Tel.: 05451 / 897277, Email: tagespflege-laggenbeck@dw-te.de

Tages­pfle­ge-Lei­tung Bet­ti­na Kot­lew­ski (links) freut sich, dass das Impf­team aus Met­tin­gen allen Tages­gäs­ten eine Imp­fung in den Räum­lich­kei­ten der Tages­pfle­ge ermög­li­chen konnten.

Dia­ko­ni­sches Werk Stein­furt-Coes­feld-Bor­ken wählt neu­en Vorstand

Ste­fan Zim­mer­mann wird neu­er kauf­män­ni­scher Vor­stand des Dia­ko­ni­schen Werks in Steinfurt-Coesfeld-Borken

Das Dia­ko­ni­sche Werk Teck­len­burg wird in die­sem Jahr mit dem Dia­ko­ni­schen Werk in Stein­furt-Coes­feld-Bor­ken zur neu­en Dia­ko­nie WesT ver­schmel­zen, der Dia­ko­nie im west­li­chen Müns­ter­land und im Teck­len­bur­ger Land. Im Zuge des­sen wur­de am 16. Febru­ar ein neu­er kauf­män­ni­scher Vor­stand gewählt.

2021 ist ein Jahr des Umbruchs und des Neu­en für die bei­den Dia­ko­ni­schen Wer­ke, „Jedem Ende wohnt ein Anfang inne!“, fasst der theo­lo­gi­sche Vor­stand des Wer­kes in Stein­furt, Mat­thi­as Hövel­mann, die geplan­te Ver­schmel­zung bei­der Wer­ke zusam­men. Die­sen Anfang mar­kier­te die letz­te Ver­wal­tungs­rats­sit­zung des Wer­kes: Am 16. Febru­ar wur­de durch den Ver­wal­tungs­rat des Dia­ko­ni­schen Werks in Stein­furt-Coes­feld-Bor­ken ein neu­er kauf­män­ni­scher Vor­stand für das Werk gewählt. Zum 01.04.2021 tritt Ste­fan Zim­mer­mann, der bereits seit 17 Jah­ren als kauf­män­ni­scher Vor­stand des Dia­ko­ni­schen Werks in Teck­len­burg tätig ist, die Nach­fol­ge von Heinz van Goer an, wel­cher aus Alters­grün­den in den Ruhe­stand tritt. „Ich bin sehr dank­bar über das Ver­trau­en, wel­ches mir der Ver­wal­tungs­rat durch die ein­stim­mi­ge Wahl ent­ge­gen­bringt. Bei­de Dia­ko­ni­schen Wer­ke sind mitt­ler­wei­le wirt­schaft­lich, aber auch per­so­nell sehr gut auf­ge­stellt, sodass wir hoff­nungs­voll in die Zukunft bli­cken kön­nen!“, resü­miert der neue Vor­stand bei­der Wer­ke, Ste­fan Zim­mer­mann. Die wirt­schaft­li­che Ver­schmel­zung bei­der Wer­ke wird offi­zi­ell im Sep­tem­ber erfol­gen. Der theo­lo­gi­sche Vor­stand des Wer­kes wird sein Amt zunächst wie gewohnt fortführen.

In einer gemein­sa­men Online-Mit­ar­bei­ten­den-Ver­samm­lung ver­ab­schie­de­te sich Heinz van Goer in der ver­gan­ge­nen Woche offi­zi­ell von sei­nen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen und blick­te auch mit etwas Weh­mut auf die Zeit als Vor­stand des Dia­ko­ni­schen Werks zurück: „Ich habe die­sen Job wirk­lich ger­ne gemacht und bin dank­bar über die ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit der letz­ten Jah­re!“ Der Ruhe­stand wer­de für Ihn als akti­ven Men­schen zunächst ein­mal eine Umstel­lung, sei­ne Fami­lie wer­de die Zeit jedoch gut zu fül­len wis­sen, berich­tet van Goer lachend. Die Ver­an­stal­tung ende­te mit klei­nen Über­ra­schung, wel­che die Mit­ar­bei­ten­den für ihren Vor­stand vor­be­rei­tet haben: Durch selbst gebas­tel­te Schil­der mit Dank­sa­gun­gen und Grü­ßen ver­ab­schie­de­ten sich auch die Mit­ar­bei­ten­den herz­lich von ihrem kauf­män­ni­schen Vor­stand und wünsch­ten Ihm alle Gute für sei­nen bevor­ste­hen­den Ruhestand.