Viel los in der OGS Teck­len­burg: Ler­nen und ent­span­nen im Offe­nen Ganz­tag

Teck­len­burg. Seit Beginn des Schul­jah­res ist viel pas­siert im Offe­nen Ganz­tag der Grund­schu­le Teck­len­burg. Unter­schied­li­che AGs und gemein­sa­me Aus­flü­ge för­dern den Zusam­men­halt und bie­ten Unter­stüt­zung im Schul­all­tag. Gestar­tet ist das Ange­bot mit rund 50 Schü­le­rin­nen und Schü­lern.

Das Dia­ko­ni­sche Werk bie­tet in Teck­len­burg ein ver­läss­li­ches Betreu­ungs- und För­der­an­ge­bot für Schü­le­rin­nen und Schü­ler an. Eltern haben die Mög­lich­keit zu ent­schei­den, ob ihr Kind das Ganz­tags­an­ge­bot an der Grund­schu­le wahr­nimmt. Ganz­tag heißt, es fin­det eine Betreu­ung nach Schul­schluss bis min­des­tens 16 Uhr statt. Dar­über hin­aus bie­tet das Dia­ko­ni­sche Werk eine Betreu­ung an unter­richts­frei­en Tagen und wäh­rend etwa der Hälf­te der Schul­fe­ri­en an – gemein­sam mit der OGS Broch­ter­beck. „Dadurch gelingt es den Eltern, ihre eige­ne Berufs­tä­tig­keit mit den Anfor­de­run­gen von Bil­dung und Erzie­hung sinn­voll zu ver­bin­den“, weiß OGS-Mit­ar­bei­te­rin Clau­dia Hart­mann.

So arbei­te­ten die Mit­ar­bei­ter der Bera­tungs­stel­le Sucht des Dia­ko­ni­schen Wer­kes wäh­rend der drei­wö­chi­gen Betreu­ungs­zeit in den Som­mer­fe­ri­en mit den OGS-Kin­dern unter dem Mot­to „Super­hel­den“ prä­ven­tiv am The­ma Selbst­be­wusst­seins­stär­kung. „Auch die Fort­set­zung des Ange­bots in der ein­wö­chi­gen Betreu­ungs­zeit wäh­rend der Herbst­fe­ri­en zum The­ma Freun­de kam super bei den Schü­lern an“, so Hart­mann.

Eine ganz beson­de­re Über­ra­schung gab es zum Start des neu­en Schul­jah­res für die Dritt- und Viert­kläss­ler: Die Trup­pe hat­te bei einem Wett­be­werb des Was­ser­ver­sor­gungs­ver­bands Teck­len­bur­ger Land einen Aus­flug ins Was­ser­werk gewon­nen. „Im Anschluss an die­sen span­nen­den Tag haben wir ein Über­nach­tungs­event in den Räum­lich­kei­ten der OGS für die Kin­der ver­an­stal­tet“, erzählt Hart­mann. „Wie in jedem Jahr bau­ten die Kids ihr Nacht­la­ger auf und danach gab es Würst­chen, Sala­te und Brot für alle. Die legen­dä­re Nacht­wan­de­rung und das gemüt­li­che Zusam­men­sit­zen bei einem Drei-Fra­ge­zei­chen-Hör­spiel am künst­li­chen Lager­feu­er waren der Ren­ner.“

Inzwi­schen sind auch alle AGs in der OGS wie­der gestar­tet. Ein­mal wöchent­lich wer­den jeweils eine Sport-AG, eine Mal-AG und eine Tanz-AG ange­bo­ten. „Alle AGs sind heiß begehrt und für die OGS-Kin­der natür­lich kos­ten­los.“ Beson­ders beliebt ist laut Clau­dia Hart­mann die Thea­ter-AG unter der Lei­tung von Gesche Holt­haus von der Inte­gra­ti­ven Kunst- und Musik­schu­le Lie­nen. Sie wird vom Dia­ko­ni­schen Werk Teck­len­burg geför­dert. „Die Auf­füh­rung wird im Früh­jahr statt­fin­den. Dar­auf freu­en sich schon jetzt alle sehr“, ist sich Hart­mann sicher.

Jetzt im Dezem­ber bas­teln Kin­der und Betreu­er gemein­sam, sin­gen, lesen Weih­nachts­ge­schich­ten und ent­span­nen vom All­tag. „Wir ver­su­chen, dem übli­chen Weih­nachts­stress zu trot­zen und die Advents­zeit zu genie­ßen.“ Denn: Am 20. Dezem­ber ist der vor­erst letz­te Betreu­ungs­tag in die­sem Jahr. Am 2. Janu­ar geht es dann in der OGS wei­ter, bevor am 7. Janu­ar die Schu­le wie­der beginnt.

Clau­dia Hart­mann: „Im Namen aller Mit­ar­bei­ter der OGS Teck­len­burg wün­sche ich ‚unse­ren‘ Kin­dern und den Fami­li­en eine besinn­li­che Advents- und Weih­nachts­zeit und einen guten Start ins neue Jahr!“

Das Dia­ko­ni­sche Werk im Evan­ge­li­schen Kir­chen­kreis Teck­len­burg e.V. betreibt im Auf­trag der Schul­trä­ger vier Offe­ne Ganz­tags­grund­schu­len. Die Stand­or­te sind Lie­nen, Kat­ten­ven­ne, Teck­len­burg und Broch­ter­beck. Kon­takt und Infos: Tele­fo­nisch unter 05482 680 oder per Mail an info@dw-te.de.

Zum Tag des Ehren­amts am 5. Dezem­ber — Viel­falt im Ehren­amt: Es braucht fle­xi­ble und nied­rig­schwel­li­ge Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten für alle

Len­ge­rich. Das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment in Deutsch­land ist laut einer Stu­die des DIW in den letz­ten Jah­ren deut­lich gestie­gen, sowohl bei Rent­ne­rin­nen und Rent­nern als auch bei jun­gen Menschen.1 Viel­fäl­tig sind auch die Ehren­amt­li­chen, die sich bei well­co­me enga­gie­ren: Das Enga­ge­ment für Fami­li­en nach der Geburt passt zu vie­len Lebens­pha­sen. Neue Enga­gier­te wer­den in Len­ge­rich drin­gend gesucht.

well­co­me ist moder­ne Nach­bar­schafts­hil­fe für alle Eltern, die sich nach der Geburt eines Babys Ent­las­tung wün­schen: Fehlt Unter­stüt­zung durch Fami­lie oder den Freun­des­kreis, sprin­gen die Ehren­amt­li­chen von well­co­me ein. Sie ent­las­ten indi­vi­du­ell und prak­tisch im All­tag und sor­gen so dafür, dass manch grö­ße­re Kri­se gar nicht erst ent­steht. Für die Ehren­amt­li­chen bie­tet well­co­me damit eine unmit­tel­ba­re Enga­ge­ment­mög­lich­keit, die kei­ne lan­ge Vor­be­rei­tungs­zeit erfor­dert und in die sie ihre per­sön­li­chen Erfah­run­gen ein­brin­gen kön­nen.

Enga­giert – aber zeit­lich fle­xi­bel

Für die Ehren­amt­li­chen ist die Auf­ga­be zwar inten­siv aber zeit­lich begrenzt: Ein Ein­satz dau­ert in der Regel etwa drei Mona­te, danach kön­nen sie ent­schei­den, ob sie gleich den nächs­ten Ein­satz star­ten oder erst ein­mal pau­sie­ren. So lässt sich das Ehren­amt gut mit unter­schied­li­chen Lebens­si­tua­tio­nen ver­ein­ba­ren. Sich bei well­co­me zu enga­gie­ren, ist alters- und bil­dungs­stand­über­grei­fend: Es fin­den sich Enga­gier­te mit allen Bil­dungs­ab­schlüs­sen; 37 % der Ehren­amt­li­chen sind berufs­tä­tig, 30 % in Ren­te; die Alters­span­ne reicht von 22 bis 78 Jahren.2

Ehren­amt­li­che wer­den fach­lich beglei­tet

In den Fami­li­en erle­ben die Ehren­amt­li­chen gro­ße Freu­de und Dank­bar­keit für Ihre All­tags­un­ter­stüt­zung“, weiß The­re­sa Scholz-Hoff­mann vom Bera­tungs­zen­trum der Dia­ko­nie in Len­ge­rich. Die Diplom-Sozi­al­ar­bei­te­rin koor­di­niert den Ein­satz der Ehren­amt­li­chen vor Ort, ver­mit­telt sie zu den Fami­li­en und beglei­tet deren Tätig­keit. Als erfah­re­nen Fach­kraft steht sie den Ehren­amt­li­chen und auch den Fami­li­en für alle fach­li­chen Fra­gen zur Ver­fü­gung. Sie trifft sich mit den Ehren­amt­li­chen regel­mä­ßig zum Aus­tausch und zur Fort­bil­dung. The­re­sa Scholz-Hoff­mann: „Die well­co­me-Ehren­amt­li­chen kön­nen den Fami­li­en schnell und kon­kret hel­fen. Häu­fig kommt es gar nicht erst zu grö­ße­ren Pro­ble­men, wenn Eltern früh­zei­tig ent­las­tet wer­den.“

Nach­fra­ge wächst: well­co­me in Len­ge­rich sucht neue Ehren­amt­li­che

Seit 5 Jah­ren bie­tet das Dia­ko­ni­sche Werk im Evan­ge­li­schen Kir­chen­kreis Teck­len­burg „well­co­me – Prak­ti­sche Hil­fe nach der Geburt“ an. Die Nach­fra­ge wächst ste­tig. Damit der Bedarf gedeckt wer­den kann, freut sich Koor­di­na­to­rin The­re­sa Scholz-Hoff­mann über neue Ehren­amt­li­che.

Kon­takt: The­re­sa Scholz-Hoff­mann, Koor­di­na­to­rin well­co­me und Fami­li­en­pa­ten im Bera­tungs­zen­trum der Dia­ko­nie, Tele­fon: 05481 30542–40, Mail: lengerich@wellcome-online.de.

1 https://www.diw.de/de/diw_01.c.683617.de/ehrenamtliches_engagement_i…land_deutlich_gestiegen.html
2 https://www.wellcome-online.de/ueber-uns/presse/downloads/wellcome_Evaluation_Summary_2016.pdf

Über well­co­me

• Well­co­me wur­de 2002 in Ham­burg gegrün­det
• Kern­an­ge­bot der well­co­me gGmbH ist „well­co­me – Prak­ti­sche Hil­fe nach der Geburt“ – eine Unter­stüt­zung durch Ehren­amt­li­che für alle Fami­li­en im ers­ten Jahr nach der Geburt
• Das Ange­bot gibt es an rund 230 Stand­or­ten in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz
• Ca. 4.000 well­co­me-Ehren­amt­li­che waren bun­des­weit im Jahr 20178 aktiv
• Schirm­her­rin ist Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel

well­co­me-Koor­di­na­to­rin The­re­sa Scholz-Hoff­mann freut sich über neue Ehren­amt­li­che in Len­ge­rich, da die Nach­fra­ge ste­tig wächst.

Prak­ti­sche Hil­fe nach der Geburt: Die well­co­me-Ehren­amt­li­chen ent­las­ten die frisch­ge­ba­cke­nen Eltern, sind Gesprächs­part­ner und unter­stüt­zen zum Bei­spiel bei der Orga­ni­sa­ti­on des All­tags.

Für Sie gele­sen: “Lui­sa” fasst Fuß in Rhei­ne (Quel­le: Müns­ter­län­di­sche Volks­zei­tung, 04.12.2019, Kris­ti­na Sehr (Autorin), © Alt­mep­pen Ver­lag GmbH & Co. KG, alle Rech­te vor­be­hal­ten)

RHEI­NE. „Ist Lui­sa hier?“ Auf die­se Fra­ge wird es in der Ems­stadt schon bald eine Ant­wort geben. Denn das Lokal „Yessss… Music“ auf dem Thie betei­ligt sich als ers­te Gast­stät­te Rhei­nes an der Kam­pa­gne. Am Mon­tag­abend besuch­te das gesam­te Team des Clubs eine Schu­lung rund ums The­ma sexua­li­sier­te Gewalt. So wol­len die Ser­vice­kräf­te schon bald Hil­fe für Besu­che­rin­nen anbie­ten, die Opfer von sol­chen Über­grif­fen wer­den. Denn die Kam­pa­gne „Lui­sa ist hier“ macht sich stark für Frau­en (MV berich­te­te). Das Kon­zept der Kam­pa­gne, die einst in Müns­ter ihren Beginn nahm und nun auch in Rhei­ne Fuß fas­sen soll (MV berich­te­te), ist schnell erklärt. Frau­en, die in gas­tro­no­mi­schen Betrie­ben sexu­el­le Über­grif­fe erle­ben oder sich sonst­wie bedroht füh­len, kön­nen an der The­ke fra­gen: „Ist Lui­sa hier?“ Die Fra­ge funk­tio­niert wie ein Code, und das geschul­te Per­so­nal weiß sofort Bescheid. Die Ange­stell­ten kön­nen die Frau dann aus der Situa­ti­on befrei­en und ihr hel­fen, sicher nach Hau­se zu gelan­gen.

Eigent­lich eine Selbst­ver­ständ­lich­keit – könn­te man mei­nen. Doch Ria Mes­ter und Agnes Denk­ler, Exper­tin­nen der Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt, wider­spre­chen. „Das The­ma ist für vie­le Frau­en, die Beläs­ti­gun­gen oder sogar noch schlim­me­re Über­grif­fe erle­ben, mit viel Scham behaf­tet“, sag­te Mes­ter am Mon­tag im Kreis der „Yessss“-Fachkräfte. Dar­um sei es wich­tig, mit­hil­fe der Kam­pa­gne zu signa­li­sie­ren: „Wir ken­nen das Pro­blem und wir hel­fen dir, wenn du Hil­fe brauchst.“ Im Rah­men der Schu­lung sen­si­bi­li­sier­te Mes­ter die zwölf Team­mit­glie­der hin­sicht­lich sexua­li­sier­ter Gewalt und erläu­ter­te, wie sich die Mit­ar­bei­ter im Ernst­fall ver­hal­ten soll­ten (sie­he Info-Kas­ten). Dabei mach­te sie auch klar, dass womög­lich nur weni­ge Frau­en das Ange­bot wahr­neh­men wer­den: „Es geht viel­mehr um eine Auf­merk­sam­keits­kam­pa­gne“, stell­te sie klar. Das The­ma sei wich­tig und müs­se immer wie­der in den Fokus gerückt wer­den. „Es geht auch dar­um, Sicher­heit zu ver­mit­teln. Wenn die Frau­en wis­sen, dass das Per­so­nal aner­kennt, dass sol­che Din­ge auch in ihrem Lokal pas­sie­ren – dann trau­en sie sich womög­lich eher, um Hil­fe zu bit­ten.“

Dass sexu­el­le Über­grif­fe auch in sei­nem Haus pas­sie­ren – dazu steht Mar­tin Kai­ser, Betrei­ber des „Yessss“. „Es fließt Alko­hol, es ist Nacht, alle ste­hen eng gedrängt. Da bleibt das nicht aus. Das ist lei­der in jeder Knei­pe und jedem Club der Fall“, sag­te er am Mon­tag. „Wer das nicht wahr­ha­ben will, der ver­schließt die Augen.“ Des­we­gen sei es, beton­te er, Auf­ga­be der Wir­te, für einen siche­ren Rah­men zu sor­gen und Täter sofort des Lokals zu ver­wei­sen. Und des­we­gen sei es ihm ein Anlie­gen, die „Luisa“-Kampagne zu eta­blie­ren. In der Dis­kus­si­on mit Mes­ter und Denk­ler mel­de­ten sich auch die Ser­vice-Ange­stell­ten zu Wort. Schnell wur­de klar: Sie alle begrü­ßen die Kam­pa­gne. „Jede Kell­ne­rin kennt das“, beton­ten die jun­gen Frau­en, die hier im Team arbei­ten. „Man­che Gäs­te zie­hen uns mit den Bli­cken aus, ande­re drän­gen sich extra dicht vor­bei, sodass sie uns berüh­ren.“ Das sei zum Teil „wider­lich“ – doch man kön­ne sich weh­ren oder sich an den Chef wen­den, „das ist hier bei uns kein Pro­blem, dann wer­den die­se Stö­ren­frie­de sofort raus­ge­schmis­sen“. Sie gaben zu beden­ken, dass sol­che Situa­tio­nen für Gäs­te pro­ble­ma­tisch sein kön­nen: „Nicht jede Frau kann sich so durch­set­zen. Des­we­gen müs­sen wir Hil­fe anbie­ten.“

Das Ziel des Teams: Auch allein­ste­hen­de Frau­en sol­len nachts, egal zu wel­cher Uhr­zeit, unbe­fan­gen in die­ser Stadt fei­ern kön­nen – ohne Angst. Einen Schritt in die­se Rich­tung hat das Lokal getan, indem es sich an der Kam­pa­gne gegen sexua­li­sier­te Gewalt betei­ligt. Die Mit­ar­bei­ter haben Leit­fä­den erhal­ten; in den kom­men­den Tagen wer­den im gan­zen Club Pla­ka­te und Sti­cker ange­bracht. Und auch ande­re Gas­tro­no­men begin­nen nun, aktiv zu wer­den, wie Mes­ter zuletzt berich­te­te: Das „Köpi“-Team wird im Janu­ar eben­falls geschult – „und bald fol­gen hof­fent­lich noch mehr“.

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Dia­ko­nie­sta­ti­on Len­ge­rich ist Weg­be­rei­ter 2020–2021

Ver­lei­hung des Ler­nen-för­dern-Sie­gels in Ibben­bü­ren

Lengerich/Ibbenbüren. 101 Unter­neh­men aus dem Kreis Stein­furt sind jetzt mit dem Sie­gel „Weg­be­rei­ter 2020–2021“ im Hotel Leu­ger­mann in Ibben­bü­ren aus­ge­zeich­net wor­den. Einer der „Weg­be­rei­ter“ ist die Dia­ko­nie­sta­ti­on in Len­ge­rich.

Pfle­ge­dienst­lei­te­rin Dag­mar Schwer­mann und Dia­ko­nie-Vor­stand Ste­fan Zim­mer­mann nah­men das Sie­gel von Schirm­herr und Land­rat Dr. Klaus Effing ent­ge­gen. „Wir freu­en uns rie­sig über das Weg­be­rei­ter-Sie­gel und sind stolz, auch zukünf­tig sozia­le Ver­ant­wor­tung für die Gesell­schaft und für Men­schen mit beson­de­rem För­der­be­darf zu über­neh­men“, so Zim­mer­mann.

Die Aus­zeich­nung wur­de bereits zum zwei­ten Mal vom Ler­nen för­dern e.V. Kreis­ver­band Stein­furt an Betrie­be ver­ge­ben, die min­des­tens einen Men­schen mit beson­de­rem Unter­stüt­zungs­be­darf in ein sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ges Aus­bil­dung- oder Arbeits­ver­hält­nis über­nom­men haben und das min­des­tens sechs Mona­te Bestand hat­te.

Wei­te­re Infos und Kon­takt zur Dia­ko­nie­sta­ti­on in Len­ge­rich: Tele­fo­nisch unter 05481 2110 oder per Mail an ds-lengerich@dw-te.de.

Freu­en sich gemein­sam über das Weg­be­rei­ter-Sie­gel: (vlnr) Rei­ner Zwil­ling (Agen­tur für Arbeit Rhei­ne), Dag­mar Schwer­mann (Lei­te­rin Dia­ko­nie­sta­ti­on), Bern­hard Jäsch­ke (Geschäfts­füh­rer des Ler­nen för­dern e.V. Kreis­ver­band Stein­furt), Ste­fan Zim­mer­mann (Dia­ko­nie-Vor­stand), Lud­ger Lünen­borg (stv. Geschäfts­füh­rer des Ler­nen för­dern e.V. Kreis­ver­band Stein­furt) und Schirm­herr Land­rat Dr. Klaus Effing.

Inter­na­tio­na­ler Akti­ons­tag “NEIN zu Gewalt an Frau­en” am 25.11.: Frau­en­be­ra­tungs­stel­le betei­ligt sich an welt­wei­ter Fah­nen­ak­ti­on

Betei­li­gen sich am welt­wei­ten Akti­ons­tag: Die Mit­ar­bei­te­rin­nen der Frau­en­be­ra­tungs­stel­le Manue­la Klei­ne, Ste­fa­nie von Weyhro­ther, Agnes Denk­ler und Ria Mes­ter (v.l.n.r.).

Rheine/Kreis Stein­furt. Die Frau­en­be­ra­tungs­stel­le des Dia­ko­ni­schen Wer­kes wird gemein­sam mit einem welt­wei­ten Pro­test­netz­werk aus Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten, Frau­en­ver­bän­den, kirch­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen, Gewerk­schaf­ten, Minis­te­ri­en, Par­tei­en und vie­len enga­gier­ten Ein­zel­per­so­nen sowie TERRE DES FEMMES am 25. Novem­ber, dem Inter­na­tio­na­len Akti­ons­tag „NEIN zu Gewalt an Frau­en“, zum 19. Mal ein Zei­chen gegen Gewalt an Mäd­chen und Frau­en set­zen.

Allein in Deutsch­land haben bereits 25 Pro­zent der Frau­en kör­per­li­che oder sexu­el­le Gewalt oder bei­des durch ihre Part­ner erlebt. Kaum ein Ver­bre­chen in Deutsch­land wird so sel­ten bestraft wie eine Ver­ge­wal­ti­gung – obwohl es eine der häu­figs­ten For­men von Gewalt an Frau­en ist: Etwa alle drei Minu­ten wird in Deutsch­land eine Frau ver­ge­wal­tigt. Doch nur jeder ach­te Täter wird ver­ur­teilt.

Der Inter­na­tio­na­le Akti­ons­tag „NEIN zu Gewalt an Frau­en” geht zurück auf die Ermor­dung der Schwes­tern Mira­bal am 25. Novem­ber 1960. Die drei Frau­en hat­ten sich gegen die Dik­ta­tur in der Domi­ni­ka­ni­schen Repu­blik gewehrt und wur­den nach mona­te­lan­ger Fol­ter vom mili­tä­ri­schen Geheim­dienst umge­bracht. Mit der jähr­lich stei­gen­den Zahl von gehiss­ten Fah­nen wird das Ver­mächt­nis die­ser drei Frau­en ein­drucks­voll gewür­digt.

An der Akti­on betei­ligt sich die kreis­weit täti­ge Frau­en­be­ra­tungs­stel­le mit ihren Schwer­punkt­the­men häus­li­che und sexua­li­sier­te Gewalt. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen set­zen ein Zei­chen gegen Gewalt an Frau­en und Mäd­chen. Denn auch im Kreis Stein­furt erle­ben jeden Tag dut­zen­de von Frau­en und Kin­dern Gewalt. Sie wer­den gede­mü­tigt, beläs­tigt, geschla­gen, ver­ge­wal­tigt. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen bera­ten, unter­stüt­zen und beglei­ten Frau­en in Ein­zel­ge­sprä­chen auf ihrem Weg in ein selbst­be­stimm­tes und gewalt­frei­es Leben. Das Ange­bot ist kos­ten­frei und auf Wunsch anonym.

Wie stel­len wir uns gemein­sam für die Zukunft auf?“

Dia­ko­nie-Vor­stand zu Gast in evan­ge­li­scher Kir­chen­ge­mein­de Jako­bi

Rhei­ne. Der demo­gra­fi­sche Wan­del ist in vol­lem Gan­ge. Und so steigt auch der Anteil älte­rer Men­schen an, die Bera­tung und Pfle­ge benö­ti­gen. „Wie kön­nen wir die­sen wach­sen­den Anfor­de­run­gen begeg­nen und wie stel­len wir uns gemein­sam für die Zukunft auf?“ Auf die­se und ande­re Fra­gen ging Dia­ko­nie-Vor­stand Ste­fan Zim­mer­mann jetzt in einem Vor­trag zu „Dia­ko­nie 2030“ im Fach­aus­schuss der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de Jako­bi ein.

Der Fach­kräf­te­man­gel sei bereits jetzt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung, vor allem in der ambu­lan­ten Pfle­ge. „Mitt­ler­wei­le bewer­ben sich die Pfle­ge­kräf­te nicht mehr bei uns, son­dern wir uns bei ihnen“, brach­te Zim­mer­mann es auf den Punkt. „Eigent­lich para­dox, aber tat­säch­lich wird es zukünf­tig immer schwie­ri­ger wer­den, Mit­ar­bei­ter in der Pfle­ge zu fin­den.“

Span­nen­de The­men und inter­es­san­te Impul­se nah­men Ste­fan Zim­mer­mann, Pfar­rer Jür­gen Rick und die ande­ren Mit­glie­der des Dia­ko­nie-Aus­schus­ses aus die­sem Tref­fen mit. Da Kir­che und Dia­ko­nie untrenn­bar zusam­men­ge­hör­ten, sei es wich­tig, mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men, um Zukunft gemein­sam zu gestal­ten. „Dan­ke für die Ein­la­dung und für Ihre wohl­wol­len­de Unter­stüt­zung“, resü­mier­te der Dia­ko­nie-Vor­stand.

Möch­ten Sie mehr über die Arbeit des Dia­ko­ni­sches Wer­kes erfah­ren oder uns zu einem Vor­trag in Ihre Kir­chen­ge­mein­de ein­la­den? Kon­takt und wei­te­re Infos: Tele­fo­nisch unter 05482 68111 oder per Mail an sekretariat@dw-te.de.