Infor­ma­ti­ons­abend am 01.09.21: Vor­sor­ge­voll­macht, Pati­en­ten­ver­fü­gung und Betreuervollmacht

Infor­ma­ti­ons­abend in der Jako­bi Kir­che: Vor­sor­ge­voll­macht, Pati­en­ten­ver­fü­gung und Betreuervollmacht

Der Dia­ko­ni­sche Betreu­ungs­ver­ein in Rhei­ne lädt zu einem Infor­ma­ti­ons­abend rund um die The­men Vor­sor­ge­voll­macht, Pati­en­ten­ver­fü­gung und Betreu­er­voll­macht ein.

Vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger fra­gen sich ange­sichts der aktu­el­len Coro­na-Pan­de­mie, ob es sinn­voll ist, eine Vor­sor­ge­voll­macht und Pati­en­ten­ver­fü­gung zu ver­fas­sen. Wer im Fal­le einer Erkran­kung oder eines Unfalls von einer Per­son sei­nes Ver­trau­ens betreut wer­den möch­te, soll­te sich früh­zei­tig mit dem The­ma der Vor­sor­ge aus­ein­an­der­set­zen und Rege­lun­gen dazu tref­fen. Nach deut­schem Recht kön­nen weder der Ehe­part­ner, noch die Kin­der auto­ma­tisch die­se Funk­ti­on für Sie über­neh­men, ohne vor­ab dazu bevoll­mäch­tigt zu sein. Die Vor­sor­ge­voll­macht bie­tet dabei die Mög­lich­keit, dass die eige­nen Wün­sche berück­sich­tigt und umge­setzt wer­den kön­nen. Eine Vor­sor­ge­voll­macht ist zudem emp­feh­lens­wert, da sonst zunächst alle Ent­schei­dun­gen still­ste­hen, bis ein vom Betreu­ungs­ge­richt bestell­ter Betreu­er ernannt wird. Zu die­sen Ent­schei­dun­gen zäh­len Bei­spiels­wei­se die Ent­schei­dung zur Durch­füh­rung medi­zi­ni­scher Behand­lun­gen oder die rechts­gül­ti­ge Ver­tre­tung gegen­über Sozi­al­hil­fe­trä­gern Kran­ken­kas­sen und ande­ren Behör­den und Ämtern. Durch eine Pati­en­ten­ver­fü­gung kön­nen zudem kon­kre­te Bestim­mun­gen für den Fall fest­ge­legt wer­den, dass eine medi­zi­ni­sche Behand­lung einer Erkran­kung erfor­der­lich wer­den sollte.

Am 01.09.2021 ver­an­stal­tet der Dia­ko­ni­sche Betreu­ungs­ver­ein einen Infor­ma­ti­ons­abend. Ste­fa­nie Otten, Mit­ar­bei­te­rin des Dia­ko­ni­schen Betreu­ungs­ver­eins, infor­miert rund um das The­ma der Vor­sor­ge­voll­macht, Pati­en­ten­ver­fü­gung und Betreu­er­voll­macht. Ver­an­stal­tungs­ort: Evan­ge­li­sche Jako­bi Kir­che Rhei­ne, Müns­ter­stra­ße 54 in 48431 Rhei­ne. Beginn: 18:00 Uhr. Die Ver­an­stal­tung ist kos­ten­frei, eine Anmel­dung ist erforderlich.

Kon­takt:
Dia­ko­ni­scher Betreu­ungs­ver­ein Rhei­ne e.V.
Tel: 05971/8007490
Email: betreuungsverein-rheine@dw-te.de

Infor­ma­ti­ons­abend zu ehren­amt­li­cher Betreu­ung 26.08.2021

Wir ken­nen Men­schen, die Sie brauchen“
Infor­ma­ti­ons­abend zu ehren­amt­li­cher Betreuung

Der Dia­ko­ni­sche Betreu­ungs­ver­ein Rhei­ne e.V. ver­an­stal­tet einen Infor­ma­ti­ons­abend für alle ehren­amt­li­chen Betreuer*innen und inter­es­sier­te Per­so­nen, die ger­ne ein Ehren­amt als Betreu­er aus­üben würden.

Betreu­ung” bedeu­tet im Sin­ne des Betreu­ungs­ge­set­zes eine gesetz­li­che Ver­tre­tung von Men­schen, die auf­grund von Krank­heit oder Behin­de­rung oder auf Grund ihres Alters ihre recht­li­chen oder ver­trag­li­chen Ange­le­gen­hei­ten vor­über­ge­hend oder auch dau­er­haft nicht mehr eigen­stän­dig regeln kön­nen. Beson­ders Senior*innen die allei­ne leben und kei­ne fami­liä­re Unter­stüt­zung haben, sind auf die Hil­fe von ehren­amt­li­chen Betreuer*innen ange­wie­sen. Wer Inter­es­se an einem beson­de­ren Ehren­amt hat und Men­schen unter­stüt­zen möch­te, die mit ein wenig Hil­fe ihre Selb­stän­dig­keit län­ger erhal­ten kön­nen, kann eine recht­li­che Betreu­ung über­neh­men. „Ehren­amt­li­cher Betreuer*in zu wer­den ist eine ver­ant­wor­tungs­vol­le Auf­ga­be“, berich­tet Ste­fa­nie Otten, Lei­te­rin des Betreu­ungs­ver­eins, „Des­halb betreu­en wir Mit­ar­bei­ten­den des Betreu­ungs­ver­eins unse­re Ehren­amt­li­chen umfas­send und ste­hen ihnen mit Rat und Tat bei allen Fra­gen rund um das Ehren­amt zur Seite“.

Am 26.08.2021 ver­an­stal­tet der Dia­ko­ni­sche Betreu­ungs­ver­ein in Rhei­ne zudem einen Infor­ma­ti­ons­abend zum The­ma „Ehren­amt­li­che Betreu­ung“. Dabei ver­su­chen die Mit­ar­bei­ten­den, alle wich­ti­gen Fra­gen zum Ehren­amt als Betreuer*in im Vor­feld zu klä­ren: „Wann benö­tigt eine Per­son eine recht­li­che Betreu­ung?“ „Wer kann Betreuer*in wer­den und wel­che Vor­aus­set­zun­gen muss man mit­brin­gen?“ und „Was sind Auf­ga­ben und Pflich­ten eines recht­li­chen Betreuers?“.

Die Ver­an­stal­tung beginnt um 18:00 Uhr im Gemein­de­haus der Kir­chen­ge­mein­de Jako­bi, Müns­ter­stra­ße 54 in Rhei­ne. Eine Anmel­dung ist erforderlich

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Kontakt:
Dia­ko­ni­scher Betreu­ungs­ver­ein Rhei­ne e.V.
Tel: 05971/8007490
Email: betreuungsverein-rheine@dw-te.de

 

Bil­dung und Teil­ha­be: Schul­start in NRW

Unter­stüt­zung für Fami­li­en zum Schul­start in NRW:
Bil­dung und Teil­ha­be­pa­ket für Kin­der und Jugend­li­che im Teck­len­bur­ger Land

Teck­len­bur­ger Land. Das Bil­dungs- und Teil­ha­be­pa­ket (BuT) im Kreis Stein­furt umfasst Geld- und Sach­leis­tun­gen für Kin­der und Jugend­li­che aus Fami­li­en mit einem gerin­gen Ein­kom­men. Die BuT-Bera­te­rin­nen des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg ste­hen Eltern mit Kin­dern in Grund­schu­len, wei­ter­füh­ren­den Schu­len und Kin­der­gär­ten in Lie­nen, Len­ge­rich, Teck­len­burg und Lad­ber­gen bera­tend zur Sei­te, wenn sie Hil­fe bei der Bean­tra­gung die­ser Leis­tun­gen benötigen.

Für vie­le Fami­li­en wird der Schul- und Kin­der­gar­ten­all­tag zu einer zusätz­li­chen finan­zi­el­len Belas­tung. Damit auch Kin­der aus ein­kom­mens­schwä­che­ren Fami­li­en die glei­chen Vor­aus­set­zun­gen für Bil­dung in Kin­der­gär­ten und Schu­len erhal­ten, gibt es im Kreis Stein­furt die soge­nann­te „Müns­ter­land­kar­te“ für jedes Kind. Die­se Kar­te soll mög­lichst vie­len Kin­dern Zugang zu Frei­zeit- und Kul­tur­ange­bo­ten schaf­fen. Anspruch auf die Müns­ter­land­kar­te haben Fami­li­en mit Kin­dern unter 25 Jah­ren aus dem SGB II- und SGB XII Leis­tungs­be­reich, aber auch Fami­li­en, die Wohn­geld, Kin­der­zu­schlä­ge oder Asyl­leis­tun­gen bezie­hen. Den Fami­li­en ste­hen dann monat­lich 15€ zur Zah­lung von Ver­eins­bei­trä­gen, Musik­schu­len, ange­lei­te­ten Akti­vi­tä­ten und Feri­en­frei­zei­ten zur Ver­fü­gung. Zusätz­lich wer­den die Kos­ten für Klas­sen­fahr­ten und Schul­aus­flü­ge über­nom­men und in den Bil­dungs­ein­rich­tun­gen kön­nen die Kin­der ein kos­ten­lo­ses Mit­tag­essen erhalten.
Als Geld­leis­tung bekom­men die Fami­li­en im Jahr 154,50€ für die Schul­aus­rüs­tun­gen ihrer Kin­der zu Ver­fü­gung gestellt, um alle benö­tig­ten Schul­ma­te­ria­li­en wie Hef­te, Stif­te, aber auch grö­ße­re Anschaf­fun­gen wie bei­spiels­wei­se einen Taschen­rech­ner erwer­ben zu kön­nen. In Aus­nah­me­fäl­len wer­den auch Fahr­kos­ten für den Besuch der Schu­le über­nom­men. Damit alle Kin­der in der Schu­le den Anschluss fin­den und hal­ten, kön­nen sie zudem eine kos­ten­lo­se Lern­för­de­rung erhal­ten, wenn die Schu­le den Antrag unterstützt.

Die Anträ­ge für die Müns­ter­land­kar­te kön­nen in den zustän­di­gen Job­cen­tern und Wohn­gel­d­äm­tern der Gemein­den gestellt wer­den. Dort erhal­ten inter­es­sier­te Fami­li­en auch alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen. Beson­ders in die­ser schwie­ri­gen Zeit sind die BuT-Bera­te­rin­nen im vol­lem Ein­satz, um mög­lichst vie­len Fami­li­en Unter­stüt­zung für Ihre Kin­der zu geben – und die Kin­der und Eltern sind erleich­tert, wenn ihnen gehol­fen wird. Sie ste­hen im engen Kon­takt mit Eltern, Schu­len und den Job­cen­tern. Frau Hart­mann, Frau Far­wer und Frau Nie­derd­al­hoff sind mit Sprech­zei­ten an vie­len Grund­schu­len, wei­ter­füh­ren­den Schu­len und Kin­der­gär­ten in Lie­nen, Len­ge­rich, Teck­len­burg und Lad­ber­gen ver­tre­ten, aber auch tele­fo­nisch und per E‑Mail zu erreichen.

Kon­takt:
BuT-Bera­te­rin­nen des Dia­ko­ni­schen Werks Tecklenburg
E‑Mail: but@dw-te.de, Tele­fon: 01523 7947160

Bil­dung und Teil­ha­be — Flyer

Freie Plät­ze — Tages­pfle­ge Ibben­bü­ren und Laggenbeck

Freie Tages­gäs­te-Plät­ze in den Tages­pfle­gen in Ibben­bü­ren und Laggenbeck

Unse­re bei­den Tages­pfle­ge­ein­rich­tun­gen in Ibben­bü­ren und Lag­gen­beck haben bei­de noch freie Kapa­zi­tä­ten, um wei­te­re Tages­gäs­te auf­zu­neh­men. In anspre­chen­den und gemüt­li­chen Räum­lich­kei­ten mit klei­nem Gar­ten wird der Tag abwechs­lungs­reich und gemein­sam gestal­tet und erlebt. Nicht nur die Ein­tei­lung in ver­schie­de­ne Pfle­ge­gra­de und unter­schied­li­che Beein­träch­ti­gun­gen, son­dern vor allem auch die Indi­vi­dua­li­tät jedes ein­zel­nen Tages­gas­tes mit den vor­han­de­nen Res­sour­cen prä­gen das Gemein­schafts­le­ben in der Tages­pfle­gen in Ibben­bü­ren und Lag­gen­beck. Die Tages­gäs­te schät­zen dabei vor allem die klei­ne Grup­pen­stär­ke von 16 bzw. 21 Per­so­nen (Auf­tei­ung in 2 Grup­pen), wel­che Gebor­gen­heit ver­mit­telt. Zudem sind unse­re Mit­ar­bei­te­rin­nen stets Ansprech­part­ne­rin­nen für die Sor­gen und Nöte der Tages­gäs­te. Durch die regel­mä­ßi­gen Besu­che in der Tages­pfle­ge konn­ten vie­le Besu­che­rin­nen und Besu­cher bereits neue Kon­tak­te knüpf­ten, die sich weit über die Zei­ten des Tages­pfle­ge­be­suchs hin­aus erstrecken.

Ab sofort kön­nen wie­der Ter­mi­ne zur Bera­tung wie­der vor Ort in den Tages­pfle­gen Ibben­bü­ren (Stand­ort Post­stra­ße und Stand­ort Lag­gen­beck) statt­fin­den. Inter­es­sier­te kön­nen sich vor Ort über die Leis­tun­gen der Ein­rich­tun­gen und über Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten infor­mie­ren. Eine vor­he­ri­ge Ter­min­ab­spra­che ist erforderlich.

Kon­takt:
Tages­pfle­ge Ibben­bü­ren
, Lei­tung: Maria Wulfert
Tel.: 05451/94910
Email: tagespflege-ibbenbueren@dw-te.de
Tages­pfle­ge Lag­gen­beck, Lei­tung: Bet­ti­na Kotlewski
Tel.: 05451/897277
Mail: tagespflege-laggenbeck@dw-te.de

 

Online-Grup­pe für von Gewalt betrof­fe­ne Frauen

Sta­bi­li­sie­rungs­grup­pe für Frau­en, die Gewalt erfah­ren haben

Rhei­ne. Die Frau­en­be­ra­tungs­stel­le und die Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt des Dia­ko­ni­schen Werks initi­ie­ren eine Online-Grup­pe für Frau­en, die Gewalt erfah­ren haben.

An 5 Ter­mi­nen soll ein Ein­blick in die Mög­lich­kei­ten der Ent­span­nung, Medi­ta­ti­on und Acht­sam­keit gege­ben wer­den. In jeder Stun­de wer­den 1–2 Übun­gen ange­lei­tet, gefolgt von einer Erklä­rung über Mecha­nis­men und Infor­ma­tio­nen, wie die Übung in den All­tag der betrof­fe­nen Frau­en ein­ge­glie­dert wer­den kann. „Durch die ange­lei­te­ten Übun­gen kön­nen die eige­nen Res­sour­cen (wie­der-) ent­deckt wer­den und zu mehr inne­rer Sta­bi­li­sie­rung bei­tra­gen“, erklärt Ria Mes­ter von der Fachberatungsstelle.

Die Grup­pe fin­det online an fünf auf­ein­an­der­fol­gen­den Mon­ta­gen statt. Die Teil­nah­me ist kos­ten­frei. Beginn ist am 16.08.21 von 18.00 — 18.50 Uhr. Ein ent­spre­chen­der Link wird den Teil­neh­me­rin­nen nach einer ver­bind­li­chen Anmel­dung per E‑Mail zuge­schickt. Anmel­dung unter: fachberatung-gewalt@dw-te.de

Ria Mes­ter und Sophia Rie­ken (ehren­amtl. Mit­ar­bei­te­rin) von der Fach­be­ra­tungs­stel­le in Rhei­ne initi­ie­ren eine Online-Grup­pe für Frau­en, die Gewalt erle­ben mussten.

21. Juli – Gedenk­tag für ver­stor­be­ne Drogengebraucher*innen

21. Juli – Gedenk­tag für ver­stor­be­ne Drogengebraucher*innen
Dro­gen­tod ver­mei­den — Sub­sti­tu­ti­ons­be­hand­lung individualisieren

Die Coro­na-Pan­de­mie hat noch ein­mal ver­deut­licht, wie pre­kär die Lage für dro­gen­kon­su­mie­ren­de Men­schen in Deutsch­land ist: Allei­ne im letz­ten Jahr sind 1.581 Men­schen an den Fol­gen ihres Dro­gen­ge­brau­ches gestor­ben. Die Zahl der Dro­gen­to­ten ist bun­des­weit im Ver­gleich zum Vor­jahr um 13% gestie­gen. So hoch war die Zahl zuletzt vor 20 Jah­ren. Auch die Todes­fäl­le in Ver­bin­dung mit Koka­in und Crack sind um 33% gestie­gen. Der Anstieg von Men­schen, die an den Lang­zeit­fol­gen ster­ben, zeigt auf, dass drin­gen­der Hand­lungs­be­darf besteht. Vie­le die­ser Todes­fäl­le wären ver­meid­bar gewe­sen. „Maß­nah­men wie Sub­sti­tu­ti­ons­be­hand­lun­gen und nied­rig­schwel­li­ge Bera­tungs­an­ge­bo­te kön­nen dazu bei­tra­gen, die Risi­ken für Drogennutzer*innen deut­lich zu mini­mie­ren“, berich­tet Bea­te Kui­pers, Dipl. Sozi­al­ar­bei­te­rin in der Sucht- und Dro­gen­be­ra­tungs­stel­le in Gronau.

Gera­de in Kri­sen­zei­ten wie die­sen ist es laut der Exper­tin­nen beson­ders wich­tig, dass sich Hil­fe­su­chen­de an die Bera­tungs­stel­len vor Ort wen­den kön­nen. „Beson­ders ein nied­rig­schwel­li­ger Zugang zu Behand­lungs­mög­lich­kei­ten vor Ort, z. B. kei­ne War­te­zei­ten für Gesprächs­ter­mi­ne oder auch der zur Ver­fü­gung ste­hen­de Sprit­zen­au­to­mat, sind für vie­le Drogennutzer*innen enorm wich­tig. Für vie­le nicht­be­han­del­te Opio­id-Kon­su­mie­ren­de füh­ren die immer noch strik­ten Rege­lun­gen zu Ver­sa­gens­ängs­ten. Die­se sind häu­fig aus­schlag­ge­bend dafür, dass sich Betrof­fe­ne gegen eine Behand­lung ent­schei­den“, erklärt Sozi­al­päd­ago­gin (B.A.) Miri­am Gil­lich. Eine kom­pe­ten­te, wohn­ort­na­he Bera­tung und eine indi­vi­du­el­le Sub­sti­tu­ti­ons­be­hand­lung sind häu­fig der ers­te Schritt aus der Sucht zurück in ein gesun­des Leben – da sind sich die Exper­tin­nen einig. Auch der Nord­kreis von Bor­ken kann zur Redu­zie­rung der Zahl der Dro­gen­to­ten bei­tra­gen. So wäre bei­spiels­wei­se der Aus­bau des Bus- und Bahn­net­zes hilf­reich, um das Errei­chen der sub­sti­tu­ie­ren­den Ärzt*innen und der Sucht­hil­feein­rich­tun­gen für Hil­fe­su­chen­de zu erleich­tern. Die Sub­sti­tu­ti­ons­be­hand­lung stellt eine Über­le­bens­si­che­rung für hero­in­ab­hän­gi­ge Per­so­nen dar und ermög­licht ihnen ein gesün­de­res Leben in gesell­schaft­li­cher Inte­gra­ti­on. Aktu­ell sind ledig­lich die Hälf­te der Hero­in­kon­su­mie­ren­den deutsch­land­weit sub­sti­tu­iert. „Um jeder hero­in­ab­hän­gi­gen Per­son eine Sub­sti­tu­ti­ons­be­hand­lung zu ermög­li­chen, benö­ti­gen wir auch im Nord­kreis von Bor­ken mehr Ärzt*innen, die sich bereit­erklä­ren eine Sub­sti­tu­ti­ons­be­hand­lung anzu­bie­ten“, so Gillich.

Die Bera­tung in der Sucht- und Dro­gen­be­ra­tung des Dia­ko­ni­schen Werks ist kos­ten­los. Die Mit­ar­bei­ten­den bera­ten sowohl bezüg­lich lega­ler, als auch ille­ga­ler Dro­gen und unter­lie­gen der gesetz­li­chen Schwei­ge­pflicht. Betrof­fe­ne, aber auch Ange­hö­ri­ge oder Freun­de kön­nen ganz ein­fach tele­fo­nisch oder per Email Kon­takt zu den Bera­tungs­stel­len in Len­ge­rich und Gro­nau aufnehmen:

Len­ge­rich:
Tel.: 05481/3054280, Email: suchtberatung@dw-te.de
Gro­nau:
Tel. 02562 / 701110, Email: suchthilfezentrum@dw-st.de

Wenn Sie Ihr Wis­sen zu den The­men Alko­hol und Niko­tin tes­ten wol­len, gehts hier zum Action­bound der Bera­tungs­stel­le Sucht in Lengerich!