Online-Info-Ver­an­stal­tung am 20.01.22: Well­co­me Len­ge­rich sucht Ehrenamtliche

Das Ehren­amt bei well­co­me: Digi­ta­le Infoveranstaltung

Wer­den Sie wellcome-Ehrenamtliche!

Bun­des­weit unter­stüt­zen der­zeit rund 4.000 Ehren­amt­li­che im Rah­men des Ange­bots „well­co­me – Prak­ti­sche Hil­fe nach der Geburt“ Fami­li­en mit Babys. Zur Gewin­nung von Ehren­amt­li­chen bie­tet well­co­me eine digi­ta­le Info­ver­an­stal­tung für alle an, die sich für ein Ehren­amt zur Unter­stüt­zung von Fami­li­en inter­es­sie­ren: Men­schen mit einem Herz für Fami­li­en und Freu­de am Umgang mit Kin­dern wer­den gesucht und sind höchst willkommen!

Die Online-Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung fin­det statt am Don­ners­tag, 20. Janu­ar 2022 um 15.00 Uhr (ca. 1 h).

Anmel­dung und wei­te­re Ter­mi­ne fin­den Sie auf https://www.wellcome-online.de/ehrenamt-veranstaltung/

Ansprech­part­ne­rin für well­co­me in Len­ge­rich und Umgebung:
The­re­sa Scholz-Hoffmann
Email: lengerich@wellcome-online.de
Tel: 05481 30542–40

 

Was ist well­co­me – Prak­ti­sche Hil­fe nach der Geburt?

Das Ange­bot well­co­me – Prak­ti­sche Hil­fe nach der Geburt rich­tet sich an alle Fami­li­en, die sich im ers­ten Jahr nach der Geburt eines Babys Unter­stüt­zung wün­schen. Ehren­amt­li­che hel­fen für ein paar Mona­te ein- bis zwei­mal pro Woche ganz prak­tisch im All­tag, so wie es sonst Fami­lie, Freun­de oder Nach­barn tun würden.

Online-Eltern­abend: Selbst­ver­let­zen­des Ver­hal­ten bei Kin­dern und Jugendlichen

Selbst­ver­let­zen­des Ver­hal­ten: Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che bie­tet umfang­rei­che Unterstützung

Len­ge­rich. Die Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che der Dia­ko­nie WesT e.V. ver­an­stal­tet einen Online-Eltern­abend und bie­tet Unter­stüt­zung bei selbst­ver­let­zen­dem Ver­hal­ten von Kin­dern und Jugendlichen.

Selbst­ver­let­zen­des Ver­hal­ten spielt im All­tag von Jugend­li­chen immer öfter eine Rol­le. Am häu­figs­ten sind Schnitt­ver­let­zun­gen — das soge­nann­te „Rit­zen“ — aber auch Ver­bren­nun­gen oder Ver­ät­zun­gen zäh­len dazu“, berich­tet Julia Strauß von der Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che. Laut der Exper­tin sind Mäd­chen beson­ders häu­fig betrof­fen, aber auch Jun­gen ver­let­zen sich selbst. „Betrof­fe­ne Müt­ter und Väter stel­len sich oft Fra­gen wie: „War­um macht mein Kind das?“, „Habe ich was falsch gemacht?“, „Darf ich dar­über mit mei­ner Tochter/meinem Sohn spre­chen?“ und vor allem: „Was kann ich dage­gen tun?““, so Strauß weiter.

Selbst­ver­let­zen­des Ver­hal­ten kann von Betrof­fe­nen als eine Art Lösungs­ver­such ver­stan­den wer­den, mit Druck und hef­ti­gen Gefüh­len umzu­ge­hen, eine Art Aus­weg aus Angst, Wut, Ver­zweif­lung oder Anspan­nung. Dahin­ter steckt laut der Exper­tin ein ernst­zu­neh­men­der Ruf nach Hil­fe und Unter­stüt­zung, nach Beach­tung und Für­sor­ge. Das hart­nä­cki­ge Gerücht, betrof­fe­ne Jugend­li­che woll­ten sich nur „inter­es­sant machen“ oder „in den Vor­der­grund stel­len“ baga­tel­li­siere ihre gro­ße Belas­tung. Die Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che lädt betrof­fe­ne Eltern und Fami­li­en am 27.01.2022 um 19:30 Uhr zu einem Online-Eltern­abend ein, um mit ihnen über die­ses The­ma ins Gespräch zu kom­men und ihre Fra­gen und Sor­gen rund um das The­ma best­mög­lich zu beantworten.

Anmel­dung bis zum 25.01.22 über erziehungsberatung@diakonie-west.de oder tele­fo­nisch unter der 05481/3054240.

Fly­er Elternabend

Gol­de­nes Kro­nen­kreuz für Maria Wulfert

Gol­de­nes Kro­nen­kreuz für 25 Jah­re im Dienst der Diakonie

Ibben­bü­ren. Die Dia­ko­nie WesT e.V. ver­leiht Maria Wul­fert, Lei­te­rin der Tages­pfle­ge in Ibben­bü­ren, das Gol­de­ne Kro­nen­kreuz als beson­de­res Dank­zei­chen für über 25 Jah­re Enga­ge­ment in der Diakonie.

Es ist eine beson­de­re Wert­schät­zung und Dank für die Treue und den Ein­satz im Diens­te des Nächs­ten: Am ver­gan­ge­nen Mon­tag hat die Dia­ko­nie WesT Maria Wul­fert das Gol­de­ne Kro­nen­kreuz in der Tages­pfle­ge in Ibben­bü­ren über­reicht. Es wird ver­lie­hen an Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die min­des­tens 25 Jah­re ehren- oder haupt­amt­lich in Kir­che und Dia­ko­nie arbei­ten. „Das Kro­nen­kreuz ist kein Orden und kei­ne Aus­zeich­nung, son­dern tief emp­fun­de­ner Aus­druck des Dan­kes und der Wert­schät­zung für Ihre Arbeit am Nächs­ten“, beginnt der geschäfts­füh­ren­de Vor­stand, Ste­fan Zim­mer­mann das Gespräch im gro­ßen Auf­ent­halts­raum der Tagespflege.

Bereits seit 1980 ist Maria Wul­fert im pfle­ge­ri­schen Bereich tätig: Zunächst absol­vier­te sie eine Aus­bil­dung als Kran­ken­schwes­ter im ehe­ma­li­gen von Bodel­schwingh Kran­ken­haus in Ibben­bü­ren, zwi­schen­zeit­lich wech­sel­te sie dann in die Kran­ken­häu­ser Hil­trup und Müns­ter, bis sie 1996 für ein Vor­stel­lungs­ge­spräch als Kran­ken­schwes­ter zurück nach Ibben­bü­ren kam. Wäh­rend des Gesprächs ergab sich, dass noch moti­vier­tes Per­so­nal für die neu eröff­ne­te Tages­pfle­ge – eine damals inno­va­ti­ve Form der teil­sta­tio­nä­ren Betreu­ung von Senio­rin­nen und Senio­ren – gesucht wird. „Ob es das Schick­sal war oder ein Zufall, wer weiß das schon so genau“, erzählt Wul­fert lachend. Mitt­ler­wei­le ist sie seit über 25 Jah­ren in der Tages­pfle­ge in Ibben­bü­ren tätig, seit 2008 lei­tet sie die Tages­pfle­ge­ein­rich­tung in der Post­stra­ße, die der­zeit über 21 Tages­gäs­ten Platz bie­tet. „Frau Wul­fert hat den ste­ti­gen Wan­del in der Pfle­ge und Betreu­ung älte­rer Men­schen mit hoher Pro­fes­sio­na­li­tät und beson­de­rem Enga­ge­ment mit­ge­tra­gen. Beson­ders wäh­rend der Pan­de­mie hat sie stets dafür gesorgt, dass die Coro­na-Schutz­nah­men schnells­tens umge­setzt wer­den, damit die Tages­gäs­te nicht auf ihren gewohn­ten Besuch und All­tag in der Tages­pfle­ge ver­zich­ten müs­sen“, lobt Ste­fan Zim­mer­mann. Auch nach 25 Jah­ren hat Maria Wul­fert noch sicht­lich Spaß an ihrer Arbeit.

Bera­tungs­stel­le Sucht warnt vor stei­gen­dem Medienkonsum

Der Kon­sum von digi­ta­len Medi­en nimmt wei­ter zu – die Bera­tungs­stel­le Sucht in Len­ge­rich bie­tet Eltern und Schu­len Unter­stüt­zung an

 Len­ge­rich. Die Bera­tungs­stel­le Sucht der Dia­ko­nie WesT e.V. warnt vor einer Zunah­me des Medi­en­kon­sums von Kin­der und Jugend­li­chen. Bei über 700.000 Kin­der und Jugend­li­chen wur­de im letz­ten Jahr der Umgang mit Com­pu­ter­spie­len als ris­kant bewer­tet, die Social-Media-Nut­zung bei über 170.000 jun­gen Nut­ze­rin­nen und Nutzern.

Eltern, die von Zuhau­se aus arbei­ten oder Kin­der, die am digi­ta­len Unter­richt teil­neh­men – seit Beginn der Coro­na-Kri­se ver­brin­gen wir Men­schen deut­lich mehr Zeit vor Bild­schir­men. Doch nicht nur beruf­lich oder schu­lisch spie­len digi­ta­le Medi­en heut­zu­ta­ge eine gro­ße Rol­le, auch in der Frei­zeit gewin­nen Tik­Tok, Insta­gram, Net­flix & Co. immer mehr an Bedeu­tung. Ins­be­son­de­re bei Kin­dern und Jugend­li­chen nimmt der Kon­sum die­ser Medi­en ver­mehrt zu. „Die ers­ten Zwi­schen­er­geb­nis­se der DAK-Stu­die „Medi­en­sucht 2020“ sind alar­mie­rend. Bei fast 700.000 Kin­dern und Jugend­li­chen wird das Com­pu­ter­spie­len als ris­kant oder gar patho­lo­gisch (krank­haft) bewer­tet“, berich­tet Leo­na Kers­t­ing von der Bera­tungs­stel­le Sucht in Len­ge­rich.  Laut der Stu­die haben die Spiel­zei­ten wäh­rend des Coro­na-Lock­downs werk­tags um bis zu 75 Pro­zent zuge­nom­men. Auch die Social-Media-Nut­zung habe im Lock­down deut­lich zuge­nom­men: Im ver­gan­ge­nen Jahr stei­ger­ten sich die Social-Media-Zei­ten werk­tags von 116 auf 193 Minu­ten pro Tag.

Wor­an kön­nen Eltern nun erken­nen, ob das Nut­zungs­ver­hal­ten bereits ris­kant ist? „Wenn Ihr Kind das Smart­pho­ne oder Gaming nutzt, um Stress abzu­bau­en oder aus dem All­tag zu flie­hen, dann kön­nen das ers­te Warn­si­gna­le sein“, so Kers­t­ing. Ein ver­ant­wor­tungs­vol­ler Umgang mit den digi­ta­len Medi­en und die Ver­bes­se­rung der Medi­en­kom­pe­ten­zen sei­en laut der Exper­tin beson­ders wich­tig. Die Bera­tungs­stel­le Sucht der Dia­ko­nie WesT bie­tet auch im nächs­ten Jahr Schu­len im Kreis Stein­furt ein Prä­ven­ti­ons­an­ge­bot zum The­ma Medi­en­nut­zung an: Mit dem Metho­den­kof­fer “What‘s on” zur Prä­ven­ti­on exzes­si­ver Medi­en­nut­zung ste­he den Schu­len eine erprob­te Samm­lung inter­ak­ti­ver Metho­den zur Ver­fü­gung. Die Prä­ven­ti­ons­fach­kräf­te wol­len zu einer kom­pe­ten­ten Medi­en­nut­zung in Bezug auf Inhal­te und zeit­li­chen Umfang anre­gen und gemein­sam mit den Kin­dern und Jugend­li­chen reflek­tie­ren, mit wel­cher Moti­va­ti­on die Medi­en genutzt wer­den. Für Eltern hat Katha­ri­na Jasper-Stein­ke, Prä­ven­ti­ons­fach­kraft der Bera­tungs­stel­le, fol­gen­de Emp­feh­lung: „Wich­tig ist, den Kin­dern auch im All­tag Gren­zen zu set­zen, Alter­na­ti­ven anzu­bie­ten oder auch Tage ein­zu­füh­ren, an denen die­se Medi­en nicht kon­su­miert werden“.

Kon­takt:
Bera­tungs­stel­le Sucht
Stet­ti­ner Stra­ße 25, 49525 Lengerich
Tel.: 05481 / 3054280
Email: suchtberatung@dw-te.de

Häus­li­che Gewalt: Frau­en­be­ra­tungs­stel­le bie­tet Hilfe

Häus­li­che Gewalt ist kein gesell­schaft­li­ches Randphänomen
Frau­en­be­ra­tungs­stel­le bie­tet Hil­fe für von Gewalt betrof­fe­ne Frauen

Teck­len­burg. Ver­trau­en und Sicher­heit — das erwar­tet man in einer häus­li­chen Gemein­schaft, auch wenn es zu einer Tren­nung kommt. Wenn statt­des­sen jedoch Bedro­hung und Gewalt erlebt wird, kann das für Opfer lebens­ge­fähr­lich sein.

Die Frau­en­be­ra­tungs­stel­le der Dia­ko­nie WesT e.V. kennt sol­che Dyna­mi­ken, denn die Mit­ar­bei­te­rin­nen sind regel­mä­ßig im Ein­satz für von häus­li­cher Gewalt betrof­fe­ne Frau­en. „Häus­li­che Gewalt ist kein gesell­schaft­li­ches Rand­phä­no­men, son­dern kommt in allen Bil­dungs- und Ein­kom­mens­schich­ten glei­cher­ma­ßen vor“, erläu­tert Ria Mes­ter von der Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt. „Häus­li­che Gewalt ist ver­let­zend, straf­bar und sie hat viel­fäl­ti­ge Erschei­nungs­for­men“ so Mes­ter wei­ter. Die­se rei­chen laut der Exper­tin von sub­ti­len For­men der Gewalt­aus­übung durch Ver­hal­tens­wei­sen, die Bedürf­nis­se und Befind­lich­kei­ten der Betrof­fe­ne igno­rie­ren, über Demü­ti­gun­gen, Belei­di­gun­gen und Ein­schüch­te­run­gen, Bedro­hung sowie psy­chi­scher und sexua­li­sier­ter Gewalt, Frei­heits­be­rau­bung bis hin zu Ver­ge­wal­ti­gun­gen oder gar zu ver­such­ten oder voll­ende­ten Tötun­gen. So ist es vor genau einem Monat in Ibben­bü­ren gesche­hen. Eine 44-jäh­ri­ge Frau wur­de durch ihren getrennt leben­den Ehe­mann gewalt­sam getö­tet. “Mög­li­cher­wei­se woll­te er die Tren­nung des Paa­res nicht akzep­tie­ren,” erklär­te der Lei­ter der Mord­kom­mis­si­on Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar Frank Schnee­mann am Tat­tag in einer Pres­se­mit­tei­lung. Laut einer Stu­die aus dem Jahr 2017 wur­den welt­weit mehr als 50.000 Frau­en und Mäd­chen durch ihren (Ex-)Partner oder von einem ande­ren Fami­li­en­mit­glied getö­tet. Die­se Tötun­gen bezeich­net man als Femi­zi­de – bewuss­te Tötun­gen von Frau­en durch Män­ner auf Grund ihres weib­li­chen Geschlechts.

Das Beson­de­re an häus­li­cher Gewalt 

Häus­li­che Gewalt ent­steht nicht – wie z. B. bei einer Knei­pen­schlä­ge­rei – aus einer kon­kre­ten Situa­ti­on her­aus. Sie ist viel­mehr Aus­druck eines andau­ern­den Macht- und Abhän­gig­keits­ver­hält­nis­ses zwi­schen Täter bzw. Täte­rin und Opfer“, erklärt Manue­la Klei­ne von der Frau­en­be­ra­tungs­stel­le. „Dabei ist typisch, dass sich die Situa­ti­on zunächst beru­higt und der oder die Gewalt­aus­üben­de sich ent­schul­digt, zu einem spä­te­ren Zeit­punkt jedoch erneut gewalt­tä­tig wird“, so Klei­ne wei­ter. Mit der Zeit wür­den die Abstän­de zwi­schen den ein­zel­nen Gewalt­aus­brü­chen dann kür­zer und die Schwe­re der Gewalt neh­me zu.

Häus­li­che Gewalt umfasst alle For­men phy­si­scher, sexu­el­ler und/oder psy­chi­scher Gewalt zwi­schen Per­so­nen in zumeist häus­li­cher Gemein­schaft. Dabei spielt es laut der Exper­tin­nen der Bera­tungs­stel­len kei­ne Rol­le, ob die Per­so­nen in Ehe, ein­ge­tra­ge­ner Part­ner­schaft oder ein­fach nur so zusam­men­le­ben. Eben­so ist es unbe­deu­tend, wel­che sexu­el­le Ori­en­tie­rung vor­liegt. Wich­tig ist, dass die Per­so­nen in einer Bezie­hung zuein­an­der­ste­hen (die noch besteht, in Auf­lö­sung befind­lich ist oder seit eini­ger Zeit auf­ge­löst ist). Häu­fig ist der Wohn­ort selbst der Tat­ort – wie auch im Fall der getö­te­ten Ibben­bü­re­ne­rin. Ria Mes­ter von der Fach­be­ra­tungs­stel­le stellt klar: „Häus­li­che Gewalt ist eine ernst­zu­neh­men­de Bedro­hung für Frau­en!“ Allei­ne im Jahr 2021 haben die vier Mit­ar­bei­ten­den der Bera­tungs­stel­le über 450 von Gewalt betrof­fe­ne Frau­en auf ihrem Weg in ein gewalt­frei­es Leben bera­ten, beglei­tet und unterstützt.

Frau­en, die von häus­li­cher Gewalt betrof­fen sind, kön­nen sich an die kreis­weit täti­ge Frau­en­be­ra­tungs­stel­le der Dia­ko­nie WesT e.V. wen­den: Tel: 05971/80073–70, Email: frauenberatungsstelle@diakonie-west.de Die Mit­ar­bei­te­rin­nen bie­ten kos­ten­los Bera­tung und Unter­stüt­zung für Frau­en in Not­si­tua­tio­nen, auf Wunsch natür­lich auch anonym.

Ver­ab­schie­dung der Azu­bis 2021

Dia­ko­nie WesT ver­ab­schie­det Azu­bis nach erfolg­reich bestan­de­ner Prü­fung 

Teck­len­burg. Ins­ge­samt 3 Aus­zu­bil­den­de haben in die­sem Jahr erfolg­reich ihre Aus­bil­dung in der ambu­lan­ten Pfle­ge der Dia­ko­nie WesT e.V. abge­schlos­sen – 22 wei­te­re Azu­bis sind der­weil noch in den ver­schie­de­nen Berei­chen der ambu­lan­ten Pfle­ge beschäftigt.

Trotz all der Hin­der­nis­se, die die letz­ten 2 Jah­re bereits mit sich brach­ten, haben die 3 Frau­en ihre Aus­bil­dung im ambu­lan­ten Pfle­ge­dienst und der Tages­pfle­ge der Dia­ko­nie bestan­de­ner Prü­fung erfolg­reich abge­schlos­sen. Bei einer klei­nen Zusam­men­kunft gra­tu­lier­ten die Vor­stän­de Ste­fan Zim­mer­mann und Pfr. i.R. Jür­gen Nass den Aus­zu­bil­den­den zu ihrer bestan­de­nen Prü­fung und begrüß­ten die 3 Frau­en gleich­zei­tig als neue Mit­ar­bei­ten­de der Tages­pfle­ge in Ibben­bü­ren und den Dia­ko­nie­sta­tio­nen in Len­ge­rich und Wes­ter­kap­peln. „Ich fin­de groß­ar­tig, dass Sie sich für eine Aus­bil­dung in der Pfle­ge ent­schie­den und ihre Aus­bil­dung bei uns absol­viert haben“, freut sich Vor­stand Ste­fan Zim­mer­mann. „Gera­de in Zei­ten wie die­sen haben wir alle ver­mehrt wahr­ge­nom­men, wie sys­tem­re­le­vant die Pfle­ge­be­ru­fe in unse­rer Gesell­schaft sind.“ In den Gesprä­chen mit den Aus­zu­bil­den­den wur­de deut­lich, dass coro­nabe­ding­te Maß­nah­men wie Online-Unter­richt und Ein­schrän­kun­gen bei der Abschluss­prü­fung erheb­li­che Hin­der­nis­se im gewohn­ten Aus­bil­dungs­ver­lauf dar­stell­ten. Zim­mer­mann beton­te dem­entspre­chend: „Sie kön­nen sehr stolz auf sich sein, die Aus­bil­dung trotz all der Schwie­rig­kei­ten wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie erfolg­reich bestan­den zu haben.“

Der­zeit sind 22 Aus­zu­bil­den­de in den unter­schied­li­chen Ein­rich­tun­gen der Dia­ko­nie WesT e.V. beschäf­tigt. Aus­bil­dun­gen zur Pfle­ge­fach­frau bzw. zum Pfle­ge­fach­mann wer­den in den fünf Dia­ko­nie­sta­tio­nen (Rhei­ne, Ibben­bü­ren, Lie­nen, Len­ge­rich und Wes­ter­kap­peln) und den bei­den Tages­pfle­gen in Ibben­bü­ren ange­bo­ten. Infos und Kon­takt: Tele­fo­nisch unter 05482 680 oder per Mail an karriere@diakonie-west.de.

 

Die Aus­zu­bil­den­den 2021 mit ihren Pra­xis­an­lei­te­rin­nen, Vor­sit­zen­de der MAV Anja Kem­ken (rechts) und der Vor­stand, Pfr. i.R. Jür­gen Nass und Ste­fan Zim­mer­mann (links).