Neue Geschäfts­füh­rung der Led­der Werkstätten

Dr. Frank Plaß­mey­er wird neu­er Geschäfts­füh­rer der Led­der Werkstätten 


Teck­len­burg-Led­de.
Zum 1. März 2022 tritt der Dipl. Betriebs­wirt und pro­mo­vier­te Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Dr. Frank Plaß­mey­er die Nach­fol­ge von Ralf Hage­mei­er als Geschäfts­füh­rer der Led­der Werk­stät­ten gGmbH an. Hage­mei­er geht im kom­men­den Jahr nach 21 Jah­ren in der Lei­tung der größ­ten dia­ko­ni­schen Ein­rich­tung im Kir­chen­kreis Teck­len­burg in den Ruhestand.

Dr. Frank Plaßmeyer

Dr. Plaß­mey­er ist seit mehr als 24 Jah­ren für die Dia­ko­nie tätig. Er war zwölf Jah­re lang im Dia­ko­ni­schen Werk Rhein­land-West­fa­len-Lip­pe (Lan­des­ver­band), unter ande­rem als Mit­glied der Geschäfts­lei­tung angestellt.

In den letz­ten zwölf Jah­ren war Dr. Plaß­mey­er Vor­stand der Dia­ko­ni­schen Stif­tung Ummeln in Bie­le­feld, ein Trä­ger der Ein­glie­de­rungs- sowie der Kin­der- und Jugend­hil­fe, der bis 1974 auch eine Ein­rich­tung der Jugend­hil­fe in Teck­len­burg betrie­ben und dann an den Land­schafts­ver­band West­fa­len-Lip­pe abge­ge­ben hat.
Der aus Georgs­ma­ri­en­hüt­te stam­men­de 57-jäh­ri­ge Fami­li­en­va­ter gilt bun­des­weit als erfah­re­ner Dia­ko­nie-Mana­ger und als Finan­zie­rungs­ex­per­te für sozia­le Dienstleistungen.

Frank Plaß­mey­er freut sich sehr auf die neue Auf­ga­be: „Die Led­der Werk­stät­ten sind mir seit mehr als drei­ßig Jah­ren ein Begriff. Ins­be­son­de­re der exzel­len­te Ruf in der Regi­on und das groß­ar­ti­ge Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­ten­den und Beschäf­tig­ten für die benach­tei­lig­ten Men­schen in unse­rer Gesell­schaft haben mich beein­druckt. Ich freue mich sehr dar­auf, die Men­schen, die in den Led­der Werk­stät­ten arbei­ten, kennenzulernen.“

Der Vor­sit­zen­de des Auf­sichts­ra­tes, Super­in­ten­dent André Ost, freut sich auf die Zusam­men­ar­beit mit dem neu­en Geschäfts­füh­rer: „Wir haben uns im Auf­sichts­rat nach einem inten­si­ven Stel­len­be­set­zungs­pro­zess mit gro­ßer Ein­mü­tig­keit für Dr. Plaß­mey­er ent­schie­den. Wir gewin­nen mit ihm einen erfah­re­nen Geschäfts­füh­rer, der die Dia­ko­nie, unse­re Ein­rich­tung und die Regi­on kennt. Mit ihm wer­den wir die erfolg­rei­che Arbeit der jet­zi­gen Geschäfts­füh­rung gut fort­set­zen und wei­ter­ent­wi­ckeln können.“

Online-Eltern­aben­de der Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugendliche

Digi­ta­le Eltern­aben­de der Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugendliche 

Len­ge­rich. Die Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg ver­an­stal­tet eine digi­ta­le Eltern­rei­he. An vier Ter­mi­nen möch­ten die Mit­ar­bei­ten­den der Bera­tungs­stel­le mit Eltern ins Gespräch kom­men und gemein­sam Lösun­gen erar­bei­ten, um die Eltern-Kind-Bezie­hung zu stärken.

Immer wie­der stel­len neue Ent­wick­lungs­schrit­te von Kin­dern und Jugend­li­chen deren Eltern vor neue Her­aus­for­de­run­gen, sei es der Ein­tritt in die KiTa, der Über­gang in die Grund- oder wei­ter­füh­ren­de Schu­le oder auch die tur­bu­len­te Zeit der Puber­tät. „Aus­sa­gen wie „Ich möch­te doch nur, dass er glück­lich wird!“ oder „Ich weiß auch nicht mehr, was mit ihr los ist?“ begeg­nen uns regel­mä­ßig in Gesprä­chen mit rat­su­chen­den Eltern. Des­halb haben wir uns ent­schie­den, eine digi­ta­le Eltern­abend­rei­he vor­zu­be­rei­ten, um mit Eltern ins Gespräch zu kom­men und gemein­sam ihre Fra­gen zu beant­wor­ten“, berich­tet Julia Strauß von der Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che in Len­ge­rich. Die vier Eltern­aben­de fin­den online statt. Eine vor­he­ri­ge Anmel­dung ist erfor­der­lich: Tele­fon: 05481 3054240 / Email: erziehungsberatung@dw-te.de

Fly­er Digi­ta­le Elternabende

Ter­mi­ne:
„Chill mal, alter! – Wie beglei­te ich unse­ren Sohn durch die Pubertät“
30.09.2021, ab 19:30 Uhr

Glück­li­che Kin­der! —  Wie wir unse­ren Kin­dern hel­fen, sich akzep­tiert und geschätzt zu fühlen“
09.11.2021, ab 20:00 Uhr

Groß­wer­den zwi­schen Pup­pen und Likes! – Wie beglei­te ich unse­re Toch­ter durch die Pubertät?“
29.11.2021, ab 19:30 Uhr

Alle Jah­re wie­der! – Aber dies­mal wirk­lich besinn­lich“ Tipps für ein ent­spann­tes Weihnachten
16.12.2021, ab 19:30 Uhr

 

Selbst­be­haup­tungs­kur­se für Mäd­chen und Frauen

In den drei Wen­Do Kur­sen geht es dar­um zu ler­nen, sich nicht durch Grenz­über­schrei­tun­gen ande­rer ein­schüch­tern zu las­sen, son­dern selbst­be­wusst den eige­nen Stand­punkt zu ver­tre­ten. Wir set­zen uns prak­tisch mit den The­men Kör­per­spra­che, Mimik und Stim­me aus­ein­an­der. Zusätz­lich erlernt Ihr ein­fa­che Selbst­ver­tei­di­gungs­tech­ni­ken, um einen Angriff abzu­weh­ren oder sich aus einer Umklam­me­rung zu befrei­en. Außer­dem geht es dar­um, sich selbst wert­zu­schät­zen und sich mit ande­ren Mäd­chen bzw. Frau­en aus­zu­tau­schen und zusam­men Spaß zu haben. Alle Kur­se sind kos­ten­frei. Sport­lich­keit und Fit­ness sind kei­ne Vor­aus­set­zung. Eine vohe­ri­ge Anmel­dung ist nötig: Tele­fon: 05971 / 91448–188 / E‑Mail: info@jfd-rheine.de
Bit­te bequem klei­den und Geträn­ke mitbringen!

Kurs­lei­tung: Moni­ka Scheitz, WenDo-Trainerin
Ort: Rhei­ne — Wadel­heim, Wadel­hei­mer Chaus­see 195

Ter­mi­ne:

Kurs für Mäd­chen (12–14 Jahre):

  • Sams­tag, 02.10.2021, 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Kurs für Mäd­chen (15–17 Jahre):

  • Sams­tag, 30.10.2021, 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Kurs für Frauen

  • Sams­tag, 13.11.2021, 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

 

Dies sind Ver­an­stal­tun­gen des „Run­der Tisch Häus­li­che Gewalt Kreis Stein­furt“ in Koope­ra­ti­on mit der Frau­en­be­ra­tungs­stel­le des Dia­ko­ni­schen Werks im Ev. Kir­chen­kreis Teck­len­burg e.V. und dem jfd, geför­dert durch das MHKBG

Online-Grup­pe: Man­ga-/Ani­me-Addic­ted

Online-Grup­pe: Man­ga-/Ani­me-Addic­ted

Du such­test einen Ani­me nach dem nächs­ten oder kannst von Man­gas nicht genug bekom­men? Und du willst Mäd­chen tref­fen, die so ver­rückt danach sind wie du? Dann bist du hier rich­tig! In unse­rer Online-Grup­pe Man­ga/­Ani­me-Addic­ted für Mäd­chen zwi­schen 13–16 Jah­ren kannst du dich mit Gleich­ge­sinn­ten über dei­ne Lieb­lings­cha­rak­ter oder die neu­es­ten Ani­mes austauschen.

Außer­dem wol­len wir mit euch über ähn­li­che Fra­gen dis­ku­tie­ren, die auch die Held*innen aus den Geschich­ten oft beschäf­ti­gen: Wel­che Stär­ken und Fähig­kei­ten zeich­nen mich aus? Wie kann ich zu mir selbst ste­hen und mir selbst treu blei­ben? Und wie akzep­tie­re ich mich selbst, auch wenn ich das Gefühl habe anders zu sein?

Wir, das sind Linn Röper, Julia Strauß und Jan­na Tram­bacz von der Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che des Dia­ko­ni­schen Wer­kes Teck­len­burg und Stein­furt. Fühl dich herz­lich dazu ein­ge­la­den an drei auf­ein­an­der­fol­gen­den The­men-Aben­den mit uns und ande­ren dabei zu sein.

Die Ter­mi­ne:

  • 23.09.2021
  • 30.09.2021
  • 07.10.2020

jeweils von 17.30–18.30 Uhr.

Schreib uns eine Mail : j.trambacz@dw-te.de oder ruf uns an: 05481–3054240 um dich anzu­mel­den. Bit­te beach­te, dass wenn Du uns per Mail schreibst, dei­ne Daten unver­schlüs­selt über­mit­telt wer­den, d.h. der Daten­schutz nicht voll­stän­dig gewähr­leis­tet ist.

 

11.09. 2021: Tag der Wohnungslosen

Akti­ons­tag am 11.09.2021: Tag der Wohnungslosen
Frau­en­be­ra­tungs­stel­le des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg und SkF Ibben­bü­ren bie­ten Bera­tung für Frau­en in Notsituationen

Gewalt in der Fami­lie oder der Part­ner­schaft ist neben Armut ein wich­ti­ger Aus­lö­ser von Woh­nungs­lo­sig­keit bei Frau­en. Nur weni­ge Frau­en leben offen sicht­bar auf der Stra­ße. Sie bemü­hen sich oft lan­ge Zeit, ihre Woh­nungs­lo­sig­keit zu ver­de­cken, über­nach­ten bei Freun­den und Bekann­ten. Zum Tag der Woh­nungs­lo­sen am 11. Sep­tem­ber wol­len die Frau­en­be­ra­tungs­stel­le Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg und der Sozi­al­dienst katho­li­scher Frau­en Ibben­bü­ren auf die pre­kä­re Situa­ti­on von woh­nungs­lo­sen Frau­en auf­merk­sam machen. Bei­de Anlauf­stel­len bie­ten Bera­tung für Frau­en in Not­si­tua­tio­nen an.

Foto von Kat Jay­ne via Pexels

Woh­nungs­lo­se Frau­en sind in der Regel weni­ger sicht­bar, als woh­nungs­lo­se Män­ner, da vie­le Frau­en ver­su­chen, ihre pre­kä­re Situa­ti­on der Außen­welt gegen­über so lan­ge wie mög­lich zu ver­ber­gen. Das bedeu­tet jedoch kei­nes­falls, dass Woh­nungs­lo­sig­keit für Frau­en kein Pro­blem dar­stellt – ganz im Gegen­teil: „Etwa ein Drit­tel der woh­nungs­lo­sen Men­schen in Deutsch­land sind Frau­en“, berich­tet Gabrie­le And­re­sen vom SkF in Ibben­bü­ren. Dabei sind laut der Exper­tin vor allem Gewalt in der Fami­lie oder Part­ner­schaft ein wich­ti­ger Fak­tor, eben­so wie Arbeits­lo­sig­keit und dar­aus resul­tie­ren­de Armut. Um einer gewalt­tä­ti­gen Bezie­hung zu ent­flie­hen und nicht auf der Stra­ße schla­fen zu müs­sen, kom­men vie­le Frau­en bedarfs­wei­se bei Freun­den oder Bekann­ten unter. „Dabei bege­ben sich Frau­en jedoch häu­fig in unge­woll­te Abhän­gig­kei­ten. In vie­len Fäl­len wird die Not und Schutz­lo­sig­keit der Frau­en aus­ge­nutzt: Für einen Schlaf­platz wird eine Gegen­leis­tung erwar­tet, die die Frau­en nicht frei­wil­lig anbie­ten wür­den“, erklärt Agnes Denk­ler von der Frau­en­be­ra­tungs­stel­le in Rhei­ne. Um Frau­en in Not­si­tua­tio­nen zur Sei­te zu ste­hen und sie bei der Suche nach einer geeig­ne­ten Woh­nung zu unter­stüt­zen, koope­rie­ren die bei­den Ange­bo­te im Kreis Stein­furt. Von Gewalt betrof­fe­ne Frau­en erhal­ten Bera­tung und psy­cho­so­zia­le Unter­stüt­zung bei der Frau­en­be­ra­tungs­stel­le des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg. Wird zudem eine Unter­brin­gung der Frau­en benö­tigt, ver­mit­teln die Mit­ar­bei­te­rin­nen an das Frau­en­haus der Dia­ko­nie in Rhei­ne. Der SkF bie­tet neben der All­ge­mei­nen Sozi­al­be­ra­tung nicht nur Unter­stüt­zung bei der Suche nach einer neu­en Woh­nung, son­dern eben­falls ein Wohn­haus für Frau­en in Not­si­tua­tio­nen. Die Zusam­men­ar­beit der Bera­tungs­stel­len soll betrof­fe­nen Frau­en eine Mög­lich­keit bie­ten, sich aus der fami­liä­ren Kon­flikt­si­tua­ti­on und auch aus finan­zi­el­ler Abhän­gig­keit zu lösen und einen Neu­an­fang zu wagen.

Vie­le Frau­en, die unse­re Unter­stüt­zung in Anspruch neh­men, ste­hen vor gro­ßen Ver­mitt­lungs­hemm­nis­sen bei der Woh­nungs­su­che“, erklärt Gabrie­le And­re­sen. Laut der Exper­tin bezie­hen vie­le Rat­su­chen­de SGB-Leis­tun­gen, haben nur einen Mini­job oder wei­sen nega­ti­ve Schufa-Ein­trä­ge auf. Zudem haben es allein­er­zie­hen­de Frau­en mit Kin­dern bei der Woh­nungs­su­che beson­ders schwer. Um den Frau­en eine neue Per­spek­ti­ve zu bie­ten, unter­stüt­zen die Mit­ar­bei­te­rin­nen des SkF beim Aus­fül­len von Anträ­gen, hel­fen bei der Arbeits- und Woh­nungs­su­che und beim Umgang mit Behörden.

SkF Ibben­bü­ren:
Tel.: 05451 / 9686 0
Email: wohnungsnotfallhilfe@skf-ibbenbueren.de

Frau­en­be­ra­tungs­stel­le:
Tel.: 05971 / 8007370
Email: frauenberatung@dw-te.de

Erleb­nis­wo­chen­en­de — Bera­tungs­stel­le Sucht

Teck­len­burg. Die Bera­tungs­stel­le Sucht des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg in Len­ge­rich hat am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de ein Erleb­nis­wo­chen­en­de für Kin­der und deren Eltern mit beson­de­ren Belas­tun­gen in der Jugend­bil­dungs­stät­te Teck­len­burg ver­an­stal­tet. Ins­ge­samt 3 Fami­li­en mit Kin­dern aus dem Teck­len­bur­ger Land konn­ten an die­sem Wochen­en­de den All­tag ver­ges­sen und in Zusam­men­ar­beit mit den Pädagog*innen des Bera­tungs­zen­trums das Gemein­schafts­ge­fühl und den fami­liä­ren Zusam­men­halt stärken.

Teil­neh­men konn­ten Fami­li­en, die durch psy­chi­sche- oder Such­ter­kran­kun­gen beson­ders stark belas­tend sind. Das Team des Bera­tungs­zen­trums hat ein umfang­rei­ches Pro­gramm für die teil­neh­men­den Fami­li­en erstellt, damit Jung und Alt sich aus­tau­schen, Gemein­schaft erle­ben, Spaß habenund vor allem neue Kraft tan­ken konn­ten. „Ein beson­de­res High­light des Wochen­en­des waren die Glücks­ta­ge­bü­cher, wel­che dazu bei­tra­gen sol­len, die Eltern-Kind-Inter­ak­ti­on zu fes­ti­gen und das Selbst­be­wusst­sein der Teil­neh­men­den zu stär­ken“, berich­tet Ulla Voß-Jou­bert, Lei­te­rin der Bera­tungs­stel­le Sucht. „Aber auch beim Bezwin­gen der Klet­ter­wand, auf dem Erleb­nis­par­cours oder bei einem gemein­sa­men Lager­feu­er konn­ten die Fami­li­en viel erle­ben“, so Voß-Joubert.

Die Finan­zie­rung des Wochen­en­des erfolg­te über das För­der­pro­gramm “Kin­der stark — NRW schafft Chan­cen” im Rah­men der kom­mu­na­len Prä­ven­ti­ons­ket­te des Krei­ses Stein­furt. Die Durch­füh­rung eines wei­te­ren Wochen­en­des im nächs­ten Jahr wur­de der Bera­tungs­stel­le durch den Kreis bereits zuge­si­chert. Zudem fin­det im Okto­ber ein Nach­tref­fen der Fami­li­en in den Räum­lich­kei­ten der Bera­tungs­stel­le in Len­ge­rich statt.

Bera­tungs­stel­le Sucht
Tel: 05481 3054280
Email: suchtberatung@dw-te.de