Betreu­ungs­ver­ein: Vor­ge­zo­ge­nes Impf­an­ge­bot für ehren­amt­li­che recht­li­che Betreuer*innen

Die Betreu­ungs­ver­ei­ne des Krei­ses Stein­furt informieren:
Vor­ge­zo­ge­nes Impf­an­ge­bot für ehren­amt­li­che recht­li­che Betreuer*innen

Im Zuge der Kon­kre­ti­sie­rung der Impf­pla­nung ist es nun mög­lich, dass alle ehren­amt­li­chen recht­li­chen Betreuer*innen vor­zei­tig ein Impf­an­ge­bot im Kreis Stein­furt erhal­ten. Bei dem ange­bo­te­nen Impf­stoff han­delt es sich um Astra­Ze­ne­ca. Vor­aus­set­zung für das Impf­an­ge­bot ist eine regel­mä­ßi­ge Tätig­keit in einer voll­sta­tio­nä­ren Pflegeeinrichtung.

Die Betreu­ungs­ver­ei­ne haben gemein­sam mit der Betreu­ungs­be­hör­de und dem Kreis Stein­furt einen Ter­min­bu­chungs-Zugang spe­zi­ell für die­se Per­so­nen­grup­pe geschaf­fen. Hier­über erhal­ten ehren­amt­li­che recht­li­che Betreuer*innen die Mög­lich­keit, bevor­zugt und unab­hän­gig von dem Impf­ter­min-Buchungs­por­tal der kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung die bei­den Impf­ter­mi­ne zu ver­ein­ba­ren. Die­ser Buchungs-Zugang wird nur für kur­ze Zeit für die Ter­min­bu­chun­gen frei­ge­schal­tet, daher wird emp­foh­len, zeit­nah Kon­takt zum zustän­di­gen Betreu­ungs­ver­ein aufzunehmen.

Die Betreu­ungs­ver­ei­ne des Krei­ses Stein­furt haben bereits alle bei ihnen regis­trier­ten recht­li­chen ehren­amt­li­chen Betreuer*innen ange­schrie­ben. Die­ser Per­so­nen­kreis erhält auf pos­ta­li­schem Weg alle erfor­der­li­chen Infor­ma­tio­nen und For­mu­la­re, die zur Vor­la­ge im Impf­zen­trum am Flug­ha­fen Müns­ter-Osna­brück zur Legi­ti­ma­ti­on benö­tigt werden.

Soll­ten Per­so­nen als ehren­amt­li­cher Betreuer*innen noch nicht an einen Betreu­ungs­ver­ein ange­bun­den sein, kön­nen die­se sich ger­ne an ihren zustän­di­gen Betreu­ungs­ver­ein wen­den. Die Zustän­dig­keit rich­tet sich nach dem Wohn­ort der betreu­ten Per­son. Die Betreu­ungs­ver­ei­ne hal­ten für die­se ehren­amt­li­chen Betreuer*innen auch ein Infor­ma­ti­ons­pa­ket, sowie die erfor­der­li­chen Unter­la­gen für das Impf­an­ge­bot bereit. Bit­te neh­men Sie Kon­takt auf.

 

Kon­takt­da­ten der Betreu­ungs­ver­ei­ne im Kreis Steinfurt:

Dia­ko­ni­scher Betreu­ungs­ver­ein Rhei­ne e. V.
Ste­fa­nie Otten
Tel.: 05971/8007490, Mail: betreuungsverein-rheine@dw-te.de
Zustän­dig­keit:
Stadt Rheine

Betreu­ungs­ver­ein Cari­tas Ver­band Rhei­ne e. V.
Gui­do Bischoff
Tele­fon 05971/862–309, Mail: guido.bischoff@caritas-rheine.de
Zustän­dig­keit:
Neu­en­kir­chen, Wett­rin­gen, Emsdetten

Betreu­ungs­ver­ein Cari­tas Ver­band Steinfurt
Bar­ba­ra Roters
Tel: 02552 7024910, Mail: Barbara.roters@caritas-steinfurt.de
Lau­ra Wolf
Tel: 02552 7024912, Mail: laura.wolf@caritas-steinfurt.de
Zustän­dig­keit: Och­trup, Mete­le, Horst­mar, Laer, Alten­ber­ge, Nord­wal­de, Stein­furt, Greven

Betreu­ungs­ver­ein SKF Ibbenbüren
Tel.: 05451/9686–0, Mail: betreuung@skf-ibbenbueren.de
Zustän­dig­keit: Hörstel, Hops­ten, Recke, Met­tin­gen, Ibben­bü­ren, Len­ge­rich, Saer­beck, Wes­ter­kap­peln, Lot­te Teck­len­burg, Lad­ber­gen, Lienen

Dia­ko­ni­sches Werk Stein­furt-Coes­feld-Bor­ken wählt neu­en Vorstand

Ste­fan Zim­mer­mann wird neu­er kauf­män­ni­scher Vor­stand des Dia­ko­ni­schen Werks in Steinfurt-Coesfeld-Borken

Das Dia­ko­ni­sche Werk Teck­len­burg wird in die­sem Jahr mit dem Dia­ko­ni­schen Werk in Stein­furt-Coes­feld-Bor­ken zur neu­en Dia­ko­nie WesT ver­schmel­zen, der Dia­ko­nie im west­li­chen Müns­ter­land und im Teck­len­bur­ger Land. Im Zuge des­sen wur­de am 16. Febru­ar ein neu­er kauf­män­ni­scher Vor­stand gewählt.

2021 ist ein Jahr des Umbruchs und des Neu­en für die bei­den Dia­ko­ni­schen Wer­ke, „Jedem Ende wohnt ein Anfang inne!“, fasst der theo­lo­gi­sche Vor­stand des Wer­kes in Stein­furt, Mat­thi­as Hövel­mann, die geplan­te Ver­schmel­zung bei­der Wer­ke zusam­men. Die­sen Anfang mar­kier­te die letz­te Ver­wal­tungs­rats­sit­zung des Wer­kes: Am 16. Febru­ar wur­de durch den Ver­wal­tungs­rat des Dia­ko­ni­schen Werks in Stein­furt-Coes­feld-Bor­ken ein neu­er kauf­män­ni­scher Vor­stand für das Werk gewählt. Zum 01.04.2021 tritt Ste­fan Zim­mer­mann, der bereits seit 17 Jah­ren als kauf­män­ni­scher Vor­stand des Dia­ko­ni­schen Werks in Teck­len­burg tätig ist, die Nach­fol­ge von Heinz van Goer an, wel­cher aus Alters­grün­den in den Ruhe­stand tritt. „Ich bin sehr dank­bar über das Ver­trau­en, wel­ches mir der Ver­wal­tungs­rat durch die ein­stim­mi­ge Wahl ent­ge­gen­bringt. Bei­de Dia­ko­ni­schen Wer­ke sind mitt­ler­wei­le wirt­schaft­lich, aber auch per­so­nell sehr gut auf­ge­stellt, sodass wir hoff­nungs­voll in die Zukunft bli­cken kön­nen!“, resü­miert der neue Vor­stand bei­der Wer­ke, Ste­fan Zim­mer­mann. Die wirt­schaft­li­che Ver­schmel­zung bei­der Wer­ke wird offi­zi­ell im Sep­tem­ber erfol­gen. Der theo­lo­gi­sche Vor­stand des Wer­kes wird sein Amt zunächst wie gewohnt fortführen.

In einer gemein­sa­men Online-Mit­ar­bei­ten­den-Ver­samm­lung ver­ab­schie­de­te sich Heinz van Goer in der ver­gan­ge­nen Woche offi­zi­ell von sei­nen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen und blick­te auch mit etwas Weh­mut auf die Zeit als Vor­stand des Dia­ko­ni­schen Werks zurück: „Ich habe die­sen Job wirk­lich ger­ne gemacht und bin dank­bar über die ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit der letz­ten Jah­re!“ Der Ruhe­stand wer­de für Ihn als akti­ven Men­schen zunächst ein­mal eine Umstel­lung, sei­ne Fami­lie wer­de die Zeit jedoch gut zu fül­len wis­sen, berich­tet van Goer lachend. Die Ver­an­stal­tung ende­te mit klei­nen Über­ra­schung, wel­che die Mit­ar­bei­ten­den für ihren Vor­stand vor­be­rei­tet haben: Durch selbst gebas­tel­te Schil­der mit Dank­sa­gun­gen und Grü­ßen ver­ab­schie­de­ten sich auch die Mit­ar­bei­ten­den herz­lich von ihrem kauf­män­ni­schen Vor­stand und wünsch­ten Ihm alle Gute für sei­nen bevor­ste­hen­den Ruhestand.

 

Welt­frau­en­tag am 08.03.2021

Welt­frau­en­tag: 08.03.21: War­um Gleich­stel­lung eine Rol­le bei Gewalt gegen Frau­en spielt

Am 08. März bege­hen Frau­en in aller Welt den inter­na­tio­na­len Frau­en­tag. Seit über 100 Jah­ren stel­len sie die For­de­rung nach Gleich­be­rich­ti­gung in den Fokus der inter­na­tio­na­len Bericht­erstat­tung und pran­gern die nach wie vor herr­schen­de Unter­drü­ckung und man­geln­de Gleich­be­rech­ti­gung von Frau­en an. Ins­be­son­de­re im Arbeits­le­ben und der Ver­tei­lung der Care-Arbeit sind Frau­en gegen­über Män­nern auch heu­te noch benachteiligt.

Noch immer herrscht auf gesell­schaft­li­cher Ebe­ne kei­ne abso­lu­te Gleich­be­rech­ti­gung zwi­schen Män­nern und Frau­en. Noch immer wer­den zum Bei­spiel vie­le Frau­en bei glei­cher Arbeit schlech­ter bezahlt, noch immer sind weni­ger Frau­en in Vor­stän­den oder der Geschäfts­füh­rung gro­ßer Unter­neh­men zu fin­den. „Die man­geln­de tat­säch­li­che Gleich­be­rech­ti­gung zeigt sich auch beim The­ma häus­li­che Gewalt und steht damit in engem Zusam­men­hang“, so Manue­la Klei­ne von der Frau­en­be­ra­tungs­stel­le des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg. „Man kann es auf die ein­fa­che For­mel brin­gen: „Je weni­ger Gleich­be­rech­ti­gung in einer Paar­be­zie­hung gelebt wird, des­to höher ist die Wahr­schein­lich­keit, dass Frau­en in einer Bezie­hung Gewalt erfah­ren““, so Klei­ne wei­ter. Häus­li­che Gewalt ist ein Aus­druck des struk­tu­rel­len Macht­ver­hält­nis­ses zwi­schen Män­nern und Frau­en in der Gesell­schaft. Die Täter üben Macht und Kon­trol­le aus, basie­rend dar­auf, dass Frau­en in ihren Augen nicht gleich­be­rech­tigt sind. Täter nut­zen dabei bewusst Stra­te­gien, um die Eman­zi­pa­ti­ons­be­stre­bun­gen ihrer Part­ne­rin inner­halb der Part­ner­schaft zu unter­bin­den und dadurch immer stär­ke­re Abhän­gig­keit vom gewalt­tä­ti­gen Part­ner zu schaf­fen. Hier zäh­len unter ande­rem psy­chi­sche Gewalt wie Bedro­hun­gen, Ernied­ri­gun­gen und Belei­di­gun­gen, wel­che das Selbst­wert­ge­fühl der Frau­en min­dern sol­len. Dar­auf folgt meist auch die Anwen­dung kör­per­li­cher und sexua­li­sier­ter Gewalt. Täter nut­zen dabei die kör­per­li­che Über­le­gen­heit ihrer Part­ne­rin gegen­über aus, um sich ihr zu bemäch­ti­gen und sie wei­ter zu ernied­ri­gen. In vie­len Fäl­len sor­gen die Täter zudem dafür, dass die Frau­en in der Part­ner­schaft dem Mann nicht nur psy­chisch und see­lisch unter­le­gen sind, son­dern wei­ter­hin auch finan­zi­ell abhän­gig sind. So dür­fen Frau­en in toxi­schen Part­ner­schaf­ten oft kein eige­nes Kon­to füh­ren und bekom­men ledig­lich ein Haus­halts­geld zuge­teilt, obwohl die Frau­en häu­fig sogar in Voll- oder Teil­zeit arbei­ten und somit einen gro­ßen Anteil des Haus­halts­ein­kom­mens erwirt­schaf­ten. Die­se finan­zi­el­le Abhän­gig­keit schafft eine wei­te­re Hür­de, dem Abhän­gig­keits­ver­hält­nis und der Gewalt in der Bezie­hung zu entfliehen.

Bedingt durch die anhal­ten­de Coro­na-Pan­de­mie zeigt sich eine dop­pel­te Ver­schär­fung der Situa­ti­on der Frau­en. Zum einen tra­gen sie die Haupt­last der Pan­de­mie, ob bei der Arbeit in sys­tem­re­le­van­ten Beru­fen oder zu Hau­se, wäh­rend Sie Home­of­fice, Home­schoo­ling, Haus­halt und die Ver­sor­gung der Fami­lie par­al­lel erle­di­gen. Zum ande­ren ver­schärft sich auch für vie­le Frau­en die häus­li­che Gewalt­pro­ble­ma­tik. „Der anhal­ten­de Lock­down, ein­ge­schränk­te Kon­tak­te, feh­len­de Mög­lich­kei­ten, der häus­li­chen Situa­ti­on zu ent­flie­hen oder in einem unbe­ob­ach­te­ten Moment Hil­fe zu suchen, ver­schärft die Situa­ti­on der von Gewalt betrof­fe­nen Frau­en“, warnt Ria Mes­ter von der Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg. Dabei droht den betrof­fe­nen Frau­en unter­schied­li­che For­men von Gewalt, „die häu­figs­ten aber sind psy­chi­sche, kör­per­li­che und sexua­li­sier­te Gewalt“, so Mester.

In den letz­ten Jah­ren haben jähr­lich über 350 Frau­en aus dem Kreis Stein­furt die Bera­tung und Hil­fe der Frau­en­be­ra­tungs­stel­le mit inte­grier­ter Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt in Anspruch genom­men. Die Bera­tungs­stel­le mit Sitz in Rhei­ne ist für den gesam­ten Kreis Stein­furt zustän­dig, dabei ist die Bera­tung stets kos­ten­los und auf Wunsch anonym. Die Arbeit der Sozi­al­ar­bei­te­rin­nen und Diplom­päd­ago­gin­nen reicht dabei meist weit über eine Sit­zung oder ein Tele­fo­nat hin­aus, in vie­len Fäl­len beglei­ten die Mit­ar­bei­te­rin­nen der Bera­tungs­stel­le die Frau­en über Mona­te hin­weg auf ihrem Weg zurück in ein selbst­be­stimm­tes Leben. Sie füh­ren nicht nur Bera­tungs­ge­sprä­che, son­dern beglei­ten die Frau­en auch zur Poli­zei, zu Gerichts­ter­mi­nen und sogar zu Ämtern und unter­stüt­zen Sie auch dabei, finan­zi­el­le Eigen­stän­dig­keit wie­der­zu­er­lan­gen, wenn dies gewünscht ist. Dabei arbei­ten sie aktiv mit der Poli­zei und vie­len wei­te­ren Kooperationspartner*innen im Kreis Stein­furt zusammen.

Hil­fe und wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie auf der Home­page des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg, tele­fo­nisch unter 05971/ 800 73 70 oder  800 92 92 oder per Email an: frauenberatungsstelle@dw-te.de oder an fachberatung-gewalt@dw-te.de

Manue­la Klei­ne, Ste­fa­nie von Wehro­ther, Agnes Denk­ler und Ria Mes­ter bera­ten und beglei­ten Frau­en aus dem gesam­ten Kreis Stein­furt zurück in ein selbst­be­stimm­tes Leben.

Online Grup­pe für Jugendliche

Stress­le­vel – Ler­nen am Limit
Online­grup­pe für Jugend­li­che star­tet am 11.3.2021

Das Team der Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg geht neue Wege. Nach sie­ben Wochen Home­schoo­ling sind vie­le Jugend­li­che am Limit. Sie sind genervt, unmo­ti­viert und gestresst, berich­ten die Mitarbeiter*innen der Bera­tungs­stel­le. „Wir wol­len ihnen eine Mög­lich­keit geben, sich mit ande­ren Jugend­li­chen aus­zu­tau­schen und unter pro­fes­sio­nel­ler Anlei­tung ande­re Ideen zu ent­wi­ckeln, mit dem Stress umzu­ge­hen.“, erzäh­len, Lukas Kues, Jan­na Tram­bacz und Julia Strauß.

Da Grup­pen­ar­beit vor Ort oder in der Schu­le momen­tan nicht mög­lich ist, bie­tet das Team eine neue Form an. Eine ers­te Online­grup­pe zum The­ma Stress­le­vel – Ler­nen am Limit star­tet an drei Aben­den im März, wei­te­re Ter­mi­ne zu ande­ren The­men sind in Planung.

Jugend­li­che, die sich ange­spro­chen füh­len, sind sehr herz­lich ein­ge­la­den, sich am 11.3.2021 um 17.00 Uhr ein­zu­log­gen. Den Link dafür erhal­ten sie, wenn sie eine Mail an: lukas.kues@dw-te.de senden.

 

Das Dia­ko­ni­sche Werk Teck­len­burg begrüßt neue Mitarbeitende

Teck­len­burg. Coro­na bedingt konn­ten im letz­ten Jahr kei­ne Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den – so muss­te auch die Begrü­ßung der neu­en Mit­ar­bei­ten­den im Dia­ko­ni­schen Werk ver­tagt wer­den. Um nun den­noch allen neu­en Mit­ar­bei­ten­den die Arbeit im Dia­ko­ni­schen Werk vor­zu­stel­len und die Mit­ar­bei­ten­den unter­ein­an­der bekannt zu machen, muss­te der Vor­stand des Wer­kes krea­tiv wer­den. Am ver­gan­ge­nen Diens­tag wur­den erst­mals alle neu­en Mit­ar­bei­ten­den online im Dia­ko­ni­schen Werk begrüßt.

Über 60 neue Mit­ar­bei­ten­de konn­te das Dia­ko­ni­sche Werk Teck­len­burg in den letz­ten ein­ein­halb Jah­ren für die unter­schied­li­chen Abtei­lun­gen gewin­nen. Statt einer Begrü­ßungs­ver­an­stal­tung ein­schließ­lich Andacht in der Jugend­bil­dungs­stät­te, wie in den Jah­ren zuvor, wur­den die neu­en Mit­ar­bei­ten­den des Wer­kes in die­sem Jahr online begrüßt. In einem gemein­sa­men Zoom-Mee­ting brach­ten die Vor­stän­de des Wer­kes, Pfar­rer Jür­gen Nass und Ste­fan Zim­mer­mann, den neu­en Mit­ar­bei­ten­den die Viel­falt der dia­ko­ni­schen Arbeits­fel­der im Kir­chen­kreis Teck­len­burg näher: „Unser Auf­trag­ge­ber ist nicht von die­ser Welt, aber in die­ser Welt.“, begann Pfar­rer Nass die Erläu­te­rung des dia­ko­ni­schen Auf­tra­ges, „Wir arbei­ten nicht aus­schließ­lich am Gewinn ori­en­tiert, son­dern tra­gen Got­tes Lie­be wei­ter zu allen Men­schen, die unse­re Hil­fe benö­ti­gen.“ Die Arbeit des dia­ko­ni­schen Wer­kes unter­schei­det sich zur Arbeit in der frei­en Wirt­schaft vor allem dar­in, dass das Werk die erziel­ten Gewin­ne nicht an die Mit­glie­der aus­schüt­ten darf, son­dern als gemein­nüt­zi­ger Ver­ein alle Gewin­ne dem Ver­eins­zweck ent­spre­chend reinves­tiert – sei es in Pro­jek­te der Sucht­hil­fe, in die Arbeit des Frau­en­hau­ses, in den Aus­bau der ambu­lan­ten Pfle­ge oder in wei­te­re Berei­che der dia­ko­ni­schen Arbeit. Nach einer kur­zen Vor­stel­lungs­run­de aller Mit­ar­bei­ten­den und Ihrer Arbeits­be­rei­che wag­te der Vor­stand noch einen kur­zen Aus­blick auf die Zukunft des Dia­ko­ni­schen Wer­kes: Ab August wird eine Offe­ne Ganz­tags­grund­schu­le in Lee­den eröff­net. Zudem wird ab Mai eine Fach­be­reichs­lei­tungs­eben ein­ge­führt, die den Vor­stand im anste­hen­den Ver­schmel­zungs­pro­zess mit dem Dia­ko­ni­schen Werk in Stein­furt-Coes­feld-Bor­ken beglei­ten und ent­las­ten soll.