Dia­ko­nie­sta­ti­on Wes­ter­kap­peln betei­ligt sich an „Pake­te mit Herz“ Aktion

Pake­te mit Herz

Die Dia­ko­nie­sta­ti­on in Wes­ter­kap­peln hat auch in die­sem Jahr wie­der flei­ßig die Pake­te mit Herz für Senior*innen in Wes­ter­kap­peln gesammt. Die Akti­on „Pake­te mit Herz“ erfüllt älte­ren Men­schen, denen es nicht so gut geht, klei­ne Wün­sche zum Weih­nachts­fest. Dabei han­delt es sich um Wün­sche in einem finan­zi­el­len Rah­men von etwa 20 Euro. In Koope­ra­ti­on mit der Gemein­de Wes­ter­kap­peln haben die Mit­ar­bei­ten­den der Dia­ko­nie­sta­ti­on die Wün­sche der Patient*innen, die durch die Dia­ko­nie­sta­ti­on ambu­lant betreut wer­den, gesam­melt. Die Gemein­de hat die Wunsch­zet­tel anonym an Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wei­ter­ge­ge­ben, die ger­ne ein Paket packen möch­ten – so wer­den nur die Wün­sche, jedoch kei­ne Namen oder Adres­sen der Senior*innen wei­ter­ge­ben. Im Anschluss wur­den die Pak­te in der Dia­ko­nie­sta­ti­on gesam­melt und in den kom­men­den Tagen, pünkt­lich zum Weih­nachts­fest, an die Senior*innen verteilt.

Wir bedan­ken uns ganz herz­lich bei allen groß­zü­gi­gen Pake­te-Packern und –Packe­rin­nen, den Mit­ar­bei­ten­den der Gemein­de Wes­ter­kap­peln und unse­ren Mit­ar­bei­ten­den in der Dia­ko­nie­sta­ti­on für ihr Enga­ge­ment! 💜💙

 

Die weih­nacht­lich ver­pack­ten Pake­te mit Herz wer­den in den kom­men­den Tagen durch unse­re Mit­ar­bei­ten­den der ambu­lan­ten Pfle­ge in Wes­ter­kap­peln verteilt.

Gol­de­nes Kro­nen­kreuz für Herrn Münch — Dia­ko­nie­sta­ti­on Westerkappeln

Wes­ter­kap­peln. Die Dia­ko­nie ver­leiht Axel Münch, Mit­ar­bei­ter in der Dia­ko­nie­sta­ti­on Wes­ter­kap­peln, das Gol­de­ne Kro­nen­kreuz als beson­de­res Dank­zei­chen für über 25 Jah­re Mit­ar­beit im Dia­ko­ni­schen Werk Tecklenburg.

Es ist eine beson­de­re Wert­schät­zung und Dank für die Treue und den Ein­satz im Diens­te des Nächs­ten: Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag hat das Dia­ko­ni­sche Werk Teck­len­burg Herrn Axel Münch das Gol­de­ne Kro­nen­kreuz in der Dia­ko­nie­sta­ti­on in Wes­ter­kap­peln über­reicht. Es wird ver­lie­hen an Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die min­des­tens 25 Jah­re ehren- oder haupt­amt­lich in Kir­che und Dia­ko­nie arbei­ten. „Das Kro­nen­kreuz ist kein Orden und kei­ne Aus­zeich­nung, son­dern tief emp­fun­de­ner Aus­druck des Dan­kes und der Wert­schät­zung für Ihre Arbeit am Nächs­ten“, beginnt der geschäfts­füh­ren­de Vor­stand des dia­ko­ni­schen Werks, Ste­fan Zim­mer­mann, das Gespräch im coro­nabe­dingt klei­nen Kreis.

Sei­ne Aus­bil­dung absol­vier­te Axel Münch 1979 als Pfle­ge­fach­kraft im Kran­ken­haus des Dia­ko­nie­werks Ruhr Wit­ten. Nach sei­ner Zeit als Sani­tä­ter in der Zeche in Ibben­bü­ren ist Herr Münch zur Dia­ko­nie­sta­ti­on Wes­ter­kap­peln gewech­selt – damals ent­deck­te er bereits sein Inter­es­se für die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung und Wund­pfle­ge. Seit über 25 Jah­ren ist er nun in der ambu­lan­ten Pfle­ge der Dia­ko­nie­sta­ti­on in Wes­ter­kap­peln tätig. Nicht nur von sei­nen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, son­dern auch von den Patient*innen wird er für sei­ne freund­li­che Art und sein Enga­ge­ment geschätzt. Auch den Ärz­tin­nen und Ärz­ten rund um Wes­ter­kap­peln ist Herr Münch wohl bekannt: als aus­ge­bil­de­ter Exper­te für die Wund­ver­sor­gung steht er im direk­ten Kon­takt und enger Abspra­che mit ihnen, um die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung und Wund­pfle­ge der Pati­en­tin­nen wäh­rend ihrer täg­li­chen Pfle­ge zu gewähr­leis­ten. Auch nach 25 Dienst­jah­ren blickt Herr Münch noch nicht der Ren­te ent­ge­gen, son­dern wid­met sich wei­ter mit uner­müd­li­chem Ein­satz den Men­schen, die sich in der Pfle­ge hil­fe­su­chend an ihn wenden.

Der geschäfts­füh­ren­de Vor­stand Ste­fan Zim­mer­mann (links) und Axel Münch (rechts).

 

 

 

 

Online-Weih­nachts­got­tes­dienst im Kir­chen­kreis Tecklenburg

Auf dem Weg nach Bethlehem.

Zu kei­ner ande­ren Zeit im Jahr neh­men Men­schen das Ange­bot, Got­tes­diens­te zu fei­ern, so gern und in so gro­ßer Zahl wahr wie zum Weih­nachts­fest. Vor die­sem Hin­ter­grund hat in der Ev. Kir­che von West­fa­len (EKvW) in den letz­ten Tagen ein inten­si­ver und kon­tro­ver­ser Bera­tungs­pro­zess zu den Got­tes­diens­ten an den bevor­ste­hen­den Fei­er­ta­gen statt­ge­fun­den. Schwe­ren Her­zens hat die EKvW Emp­feh­lun­gen an die Kir­chen­krei­se und Kir­chen­ge­mein­den aus­ge­spro­chen, kei­ne Prä­senz­got­tes­diens­te bis zum 10. Janu­ar 2021 zu ver­an­stal­ten.

Zu Hei­lig­abend bie­tet der Kir­chen­kreis unter dem Titel „Auf dem Weg nach Beth­le­hem“ einen Online-Got­tes­dienst an, der über You­Tube abruf­bar sein wird.
Die Zuschau­er kön­nen sich auf eine Weih­nachts­an­dacht mit fest­li­cher Musik freu­en. Bekann­te Weih­nachts­lie­der wie „Maria durch ein Dorn­wald ging“, „Es ist ein Ros´ ent­sprun-gen“ oder „O du fröh­li­che“ ver­mit­teln den Besu­chern den Zugang zur Weih­nachts-geschich­te. Doch auch Wer­ke von Anto­nio Vival­di und Johann Sebas­ti­an Bach sind zu hören. Mit Gesang und Gitar­re erklin­gen dar­über hin­aus auch moder­ne inter­na­tio­na­le Weih­nachts­lie­der. Das musi­ka­li­sche Pro­gramm hat Ulri­ke Laus­berg zusammengestellt.
Da es wegen der Coro­na-Schutz­ver­ord­nung kei­nen Gemein­de­ge­sang wäh­rend der Auf­nah­men gab, ist das Mit­sin­gen zuhau­se aus­drück­lich erlaubt. Doch nicht nur die Auf­nah­men aus Ibben­bü­ren, Büren, Lot­te und Lie­nen wer­den von dem Tech­ni­ker Tho­mas Nitow­ski zusam­men­ge­führt. Per Split-Screen-Video wur­den auch musi­ka­li­sche Bei­trä­ge aus Nürn­berg und Paris in den Film integriert.

Zu sehen ist der Got­tes­dienst ab dem 24. Dezem­ber über die Web­sites des Kir­chen­krei­ses Teck­len­burg und der betei­lig­ten evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­den Wer­sen-Büren, Lot­te, Ibben­bü­ren und Lie­nen.

Hier gehts zur Web­site des Kirchenkreises:
https://www.kirchenkreis-tecklenburg.de/

Die Got­tes­dienst-Ange­bo­te wei­te­rer Gemein­den im Kir­chen­kreis fin­den Sie eben­falls auf der Web­site des Kirchenkreises.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text: Chris­ti­ne Fernkorn

Selbst­ver­let­zen­des Ver­hal­ten: Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che bie­tet umfang­rei­che Unterstützung

Selbst­ver­let­zen­des Ver­hal­ten: Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che bie­tet umfang­rei­che Unter­stüt­zung trotz des Lockdowns.

Len­ge­rich. Die Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg warnt vor einer Zunah­me von selbst­ver­let­zen­dem Ver­hal­ten wäh­rend des bevor­ste­hen­den Lockdowns.

Unter selbst­ver­let­zen­dem Ver­hal­ten (SVV) ver­steht man Hand­lun­gen, bei denen das eige­ne Kör­per­ge­we­be absicht­lich geschä­digt wird. Am häu­figs­ten sind Schnitt­ver­let­zun­gen — das soge­nann­te „Rit­zen“ —  aber auch Ver­bren­nun­gen oder Ver­ät­zun­gen zäh­len dazu. Stu­di­en zei­gen, dass selbst­ver­let­zen­des Ver­hal­ten im All­tag von Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen immer öfter eine Rol­le spielt. Bei man­chen bleibt es bei einem ein­ma­li­gen Aus­pro­bie­ren, oft genug wird es jedoch zu einem regel­mä­ßi­gen Verhalten.
SSV schafft für die betrof­fe­nen Per­so­nen eine kurz­fris­ti­ge Lin­de­rung von einem unan­ge­neh­men emo­tio­na­len Zustand und kann somit als eine Art Bewäl­ti­gungs­stra­te­gie ver­stan­den wer­den“ erläu­tert Jan­na Tram­bacz von der Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che in Len­ge­rich. Es kann dabei ganz unter­schied­li­che Funk­tio­nen erfül­len, wie etwa Ablen­kung von Angst und Anspan­nung, das Spü­ren des eige­nen Kör­pers, kurz­fris­ti­ge Befrei­ung von hef­ti­gen Gefüh­len oder Abfuhr von Wut. Die Selbst­ver­let­zung schafft für die Betrof­fe­nen eine kurz­fris­ti­ge Erleich­te­rung – lang­fris­tig kommt es aber zu kei­ner Ver­bes­se­rung der Situa­ti­on, da die Ursa­che des Pro­blems nicht hin­ter­fragt und behan­delt wird. Gera­de Men­schen, die zu selbst­ver­let­zen­dem Ver­hal­ten nei­gen, sind wäh­rend des bevor­ste­hen­den Lock­downs beson­ders gefähr­det. Durch die erheb­li­chen Ein­schrän­kun­gen im All­tag, einer feh­len­den Tages­struk­tur und der Ein­schrän­kung sozia­ler Kon­tak­te erhöht sich das Risi­ko, dass sich Betrof­fe­ne noch stär­ker zurück­zie­hen und sich dadurch das selbst­ver­let­zen­de Ver­hal­ten verstärkt.

Wenn Sie als Angehörige*r oder Freund*in etwas bemer­ken, soll­ten Sie nicht weg­se­hen. Hin­ter selbst­ver­let­zen­dem Ver­hal­ten steckt ein ernst­zu­neh­men­der Ruf nach Hil­fe und Unter­stüt­zung, nach Beach­tung und Für­sor­ge. Das hart­nä­cki­ge Gerücht, betrof­fe­ne Jugend­li­che woll­ten sich nur „inter­es­sant machen“ oder „in den Vor­der­grund stel­len“ baga­tel­li­siert ihre gro­ße Belas­tung.  Das selbst­ver­let­zen­de Ver­hal­ten ernst zu neh­men, das Pro­blem offen anzu­spre­chen und pro­fes­sio­nel­le Hil­fe zu suchen, ist von gro­ßer Wichtigkeit.

Die Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che bie­tet an, gemein­sam ande­re Lösungs­we­ge zu suchen. Auch wäh­rend des Lock­downs sind per­sön­li­che Ter­mi­ne in der Bera­tungs­stel­le mög­lich. Zudem bie­tet die Bera­tungs­stel­le auch Tele­fon- und Videobe­ra­tung an.

Kon­takt:
Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugendliche
Stet­ti­ner Stra­ße 25, 49525 Lengerich
Tele­fon: 05481 / 3054240
Email: erziehungsberatung@dw-te.de

Gol­de­nes Kron­kreuz für Frau Kuhl­mann — Dia­ko­nie­sta­ti­on Lengerich

Len­ge­rich. Das Dia­ko­ni­sche Werk Teck­len­burg ver­leiht Mari­on Kuhl­mann, Mit­ar­bei­te­rin in der Dia­ko­nie­sta­ti­on Len­ge­rich, das Gol­de­ne Kro­nen­kreuz als beson­de­res Dank­zei­chen für über 25 Jah­re Enga­ge­ment im Dia­ko­ni­schen Werk.

Es ist eine beson­de­re Wert­schät­zung und Dank für die Treue und den Ein­satz im Diens­te des Nächs­ten: Am ver­gan­ge­nen Diens­tag hat das Dia­ko­ni­sche Werk Teck­len­burg Frau Mari­on Kuhl­mann das Gol­de­ne Kro­nen­kreuz in der Dia­ko­nie­sta­ti­on in Len­ge­rich über­reicht. Es wird ver­lie­hen an Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die min­des­tens 25 Jah­re ehren- oder haupt­amt­lich in Kir­che und Dia­ko­nie arbei­ten. „Das Kro­nen­kreuz ist kein Orden und kei­ne Aus­zeich­nung, son­dern tief emp­fun­de­ner Aus­druck des Dan­kes und der Wert­schät­zung für Ihre Arbeit am Nächs­ten“, beginnt der geschäfts­füh­ren­de Vor­stand des dia­ko­ni­schen Werks, Ste­fan Zim­mer­mann, das Gespräch im klei­nen Kreis.

Mari­on Kuhl­mann ist seit über 25 Jah­ren in der Dia­ko­nie­sta­ti­on in Len­ge­rich tätig, nicht nur von ihren Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen son­dern auch von den Patient*innen wird sie für ihre herz­li­che Art und ihr Enga­ge­ment geschätzt.

Als Leh­re­rin für Kran­ken­pfle­ge­be­ru­fe hat sie vie­len jun­gen Men­schen den Ein­stieg in das groß­ar­ti­ge Arbeits­feld Pfle­ge geebnet.

Neben ihrer haupt­be­ruf­li­chen Arbeit in der ambu­lan­ten Pfle­ge ist Frau Kuhl­mann in der Kir­chen­ge­mein­de Len­ge­rich – Wech­te aktiv. Seit vie­len Jah­ren ver­bin­det sie dort die dia­ko­ni­sche Arbeit mit ihrem kirch­li­chen Enga­ge­ment, ist ehren­amt­lich als Pres­by­te­rin in der Kir­chen­ge­mein­de Len­ge­rich tätig und gestal­tet seit eini­ger Zeit mit gro­ßer Freu­de sogar die Got­tes­diens­te in der Bodel­schwingh-Kir­che mit. Auch nach 25 Dienst­jah­ren blickt Frau Kuhl­mann nicht der Ren­te ent­ge­gen, son­dern wid­met sich wei­ter mit uner­müd­li­chem Ein­satz den Men­schen, die sich in der Pfle­ge oder in der Kir­chen­ge­mein­de hil­fe­su­chend an sie wenden.

 

Mari­on Kuhl­mann (links) und der geschäfts­füh­ren­de Vor­stand Ste­fan Zim­mer­mann (rechts)