Fami­li­en­wo­chen­en­de für Kin­der und Eltern mit beson­de­ren Belas­tun­gen

Zusam­men stark! – unter die­sem Mot­to ver­an­stal­tet die Bera­tungs­stel­le Sucht des Bera­tungs­zen­trums der Dia­ko­nie vom 27. bis zum 29. Novem­ber 2020 ein Erleb­nis­wo­chen­en­de für Kin­der und Eltern aus beson­ders belas­te­ten Fami­li­en. Das Wochen­en­de fin­det in den Räum­lich­kei­ten der Jugend­bil­dungs­stät­te Teck­len­burg statt. Teil­neh­men kön­nen Fami­li­en aus dem gesam­ten Kreis Stein­furt. Eine Such­ter­kran­kung ist kei­ne Vor­aus­set­zung, teil­neh­men kön­nen auch Fami­li­en, in denen es see­li­sche Belas­tun­gen gibt. Das Team der Bera­tungs­stel­le hat ein umfang­rei­ches Pro­gramm für die teil­neh­men­den Fami­li­en erstellt, damit Jung und Alt sich aus­tau­schen kön­nen, Gemein­schaft erle­ben, Spaß haben und vor allem neue Kraft tan­ken kön­nen.
Das Erleb­nis­wo­chene­de ist ein Pro­jekt im Rah­men der kom­mu­na­len Prä­ven­ti­ons­ket­te des Krei­ses Stein­furt. Geför­dert wird das Pro­jekt vom Minis­te­ri­um für Kin­der, Fami­lie, Flücht­lin­ge und Inte­gra­ti­on des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len (kin­der­stark- NRW schafft Chan­cen).

Haben wir Ihr Inter­es­se geweckt?
Dann wen­den Sie sich ger­ne an:

Ale­na Gro­ße-Honebrink
Bera­tungs­stel­le Sucht im Bera­tungs­zen­trum der Dia­ko­nie
Stet­ti­ner Stra­ße 25, 49525 Len­ge­rich
Email: a.grosse-honebrink@dw-te.de
Tel: 05481 30 542 80

Fly­er Fami­li­en-Wochen­en­de für Kin­der und Eltern mit beson­de­ren Belas­tun­gen

Ver­ab­schie­dung der Aus­zu­bil­den­den 2020

Teck­len­burg. Ins­ge­samt neun Aus­zu­bil­den­de haben in die­sem Jahr erfolg­reich ihre Aus­bil­dung in den ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen des Dia­ko­ni­schen Werk im Ev. Kir­chen­kreis Teck­len­burg abge­schlos­sen – sie­ben davon blei­ben dem Dia­ko­ni­schen Werk wei­ter­hin als Mit­ar­bei­ten­de erhal­ten.

Trotz all der Hin­der­nis­se, die das Jahr 2020 bereits mit sich brach­te, haben die neun Frau­en ihre Aus­bil­dung in den ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen des Dia­ko­ni­schen Werks nach bestan­de­ner Prü­fung erfolg­reich abge­schlos­sen. Bei einer klei­nen Zusam­men­kunft am Nach­mit­tag des 1. Okto­ber wur­den die ehe­ma­li­gen Aus­zu­bil­den­den durch die Vor­stän­de des Werks, Ste­fan Zim­mer­mann und Pfr. Jür­gen Nass, mit viel Respekt und gro­ßer Wert­schät­zung ver­ab­schie­det – wobei „Ver­ab­schie­dung“ die Situa­ti­on nicht voll­stän­dig beschreibt: „Wir sind stolz und freu­en uns sehr ver­kün­den zu dür­fen, dass sie­ben der neun Aus­zu­bil­den­den auch in Zukunft als Mit­ar­bei­ten­de des Dia­ko­ni­schen Werks tätig sein wer­den“, teilt Ste­fan Zim­mer­mann, geschäfts­füh­ren­der Vor­stand des Dia­ko­ni­schen Werks, mit. In den Gesprä­chen mit den ehe­ma­li­gen Aus­zu­bil­den­den wur­de deut­lich, dass coro­nabe­ding­te Maß­nah­men wie Online-Unter­richt und die Aus­füh­rung der Abschluss­prü­fung an Übungs­pup­pen, anstatt an ech­ten Patient*innen, erheb­li­che Hin­der­nis­se im gewohn­ten Aus­bil­dungs­ver­lauf dar­stell­ten. Zim­mer­mann beto­ne dem­entspre­chend: „Sie alle kön­nen sehr stolz auf sich sein, die Aus­bil­dung trotz all der Schwie­rig­kei­ten wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie erfolg­reich bestan­den zu haben.“

Neben der Ver­ab­schie­dung der Aus­zu­bil­den­den bedank­te sich der Vor­stand auch bei den Pra­xis­an­lei­te­rin­nen der dia­ko­ni­schen Ein­rich­tun­gen, die den jun­gen Frau­en mit Rat und Tat zur Sei­te stan­den und dabei immer ein offe­nes Ohr für Fra­gen, aber auch für ihre Ängs­te und Sor­gen hat­ten.

Das Dia­ko­ni­sche Werk wünscht allen ehe­ma­li­gen Aus­zu­bil­den­den 2020 und ihren Pra­xis­an­lei­te­rin­nen alles Gute für ihre Zukunft und Got­tes Segen!

 

Die Aus­zu­bil­den­den 2020 mit ihren Pra­xis­an­lei­te­rin­nen, Vor­sit­zen­de der MAV Annet­te Nie­derd­al­hoff (links) und der Vor­stand, Pfr. Jür­gen Nass und Ste­fan Zim­mer­mann (mit­te).

Unter­stüt­zen Sie uns über Ama­zon­Smi­le!

Was ist Ama­zon­Smi­le?

Ama­zon­Smi­le ist eine ein­fa­che Mög­lich­keit für Ama­zon-Kun­den, mit jedem Ein­kauf eine Orga­ni­sa­ti­on Ihrer Wahl zu unter­stüt­zen, ohne dass dafür Kos­ten anfal­len. Ama­zon spen­det mit dem Kauf der Pro­duk­te auto­ma­tisch 0,5% des Kauf­prei­ses an die aus­ge­wähl­te Orga­ni­sa­ti­on. So kön­nen Sie mit Ihrem Ama­zon-Ein­kauf zusätz­lich Gutes tun und uns durch Ihren Ein­kauf unter­stüt­zen!

 

Wie funk­tio­niert Ama­zon­Smi­le?

Schritt 1: Kli­cken Sie auf https://smile.amazon.de/ch/327–585-50027

Schritt 2: Mel­den Sie sich mit Ihren Amazon.de Zugangs­da­ten an

Schritt 3: Suchen und wäh­len Sie Ihre zu unter­stüt­zen­de Orga­ni­sa­ti­on aus oder ändern Sie ihre Orga­ni­sa­ti­on, falls Sie bereits Ama­zon Smi­le nut­zen.
Hier­zu geben Sie in das Such­feld Dia­ko­ni­sche Werk im Ev. Kir­chen­kreis Teck­len­burg e.V. ein und kli­cken auf das Feld „Suche“

Schritt 4: Kli­cken Sie nun neben dem der gesuch­ten Orga­ni­sa­ti­on auf das Feld „Aus­wäh­len“


Schritt 5: Sie kön­nen nun wie gewohnt ein­kau­fen. Vie­len herz­li­chen Dank, dass Sie nun mit Ihrem Ein­kauf das Dia­ko­ni­schen Werks im Ev. Teck­len­burg e.V. unter­stüt­zen.
Ama­zon­Smi­le funk­tio­niert funk­tio­niert nicht nur über den Web­brow­ser, son­dern natür­lich auch über die Ama­zon App für Android oder iOS.

 

Wan­der­tag des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg

Im Rah­men des betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ments fand am Sams­tag, den 26.09.2020 eine spät­som­mer­li­che Wan­de­rung der Mit­ar­bei­ten­den des Dia­ko­ni­schen Werks durch den Teu­to­bur­ger Wald statt. Durch herr­li­che Flur- und Wald­pas­sa­gen hin­durch führ­te der Weg vor­bei am sma­ragd­grü­nen Len­ge­ri­cher Can­yon, der mit Sicher­heit das High­light der Wan­de­rung mar­kier­te.

Eini­ge Ein­drü­cke der Wan­de­rung:

Wir freu­en uns schon auf den nächs­ten Wan­der­tag!

Ein Tag in der ambu­lan­ten Pfle­ge – ein Erleb­nis­be­richt

Ein Tag in der ambu­lan­ten Pfle­ge – den durf­te ich als neue Pres­se­re­fe­ren­tin des Dia­ko­ni­schen Werks zusam­men mit Chris­ti­na Feld­mey­er, Mit­ar­bei­te­rin in der Dia­ko­nie­sta­ti­on Len­ge­rich ver­brin­gen.

Für die Mit­ar­bei­ten­den der ambu­lan­ten Pfle­ge und mich beginnt der Arbeits­tag um 06.00 Uhr in der Dia­ko­nie­sta­ti­on in Len­ge­rich. Dort wird der Ein­satz in den Haus­hal­ten der älte­ren Men­schen aus­gie­big vor­be­rei­tet; gera­de jetzt sind Schutz­maß­nah­men wie Mund-Nasen­schut­z/FF­P2 Mas­ken, Des­in­fek­ti­ons­mit­tel und Hand­schu­he von beson­de­rer Bedeu­tung, um sowohl die Patient:innen, als auch die Mit­ar­bei­ten­den zu schüt­zen. Dann geht es auch schon los, von Len­ge­rich nach Lee­den zu den Patient:innen. Schnell wird deut­lich, wie unter­schied­lich ihre Bedürf­nis­se sind, eini­ge benö­ti­gen nur Assis­tenz beim Anzie­hen der engen Throm­bo­se­strümp­fe, vie­le bekom­men Medi­ka­men­te und benö­ti­gen Hil­fe bei der Ein­tei­lung die­ser, die aller­meis­ten sind aber auf Unter­stüt­zung bei der all­täg­li­chen Kör­per­pfle­ge ange­wie­sen. Chris­ti­na kennt ihre Patient:innen – und die­se ken­nen und schät­zen Chris­ti­na. Immer wie­der wird mir erzählt, „wie schön es ist, dass jeden Mor­gen die­sel­be lie­be Schwes­ter zu uns kommt, dass auf sie Ver­lass ist“. Das merkt man auch in der Rou­ti­ne, die Chris­ti­na und ihre Patient:innen mitt­ler­wei­le haben: Chris­ti­na weiß genau, was ihre Senior:innen noch eigen­stän­dig erle­di­gen kön­nen, bei Hil­fe­stel­lun­gen sitzt jeder Griff, man kennt sich, Berüh­rungs­ängs­te gibt es kei­ne mehr, es wird geplau­dert und auch mal gescherzt. Chris­ti­na und die vie­len wei­te­ren Mit­ar­bei­ten­den der Dia­ko­nie­sta­tio­nen haben immer ein offe­nes Ohr für ihre Patient:innen, sie sind neben der Pfle­ge auch Ansprech­part­ner für Sor­gen und Lei­den – gera­de wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie sind die Senior:innen froh, einen Ansprech­part­ner zu haben, mit dem sie ihre Ängs­te tei­len kön­nen, der regel­mä­ßig vor­bei­schaut und des­sen Besuch eine gewohn­te Rou­ti­ne dar­stellt. Auch ich wur­de in den Haus­hal­ten sehr freund­lich und offen emp­fan­gen. Nach­dem wir kurz geklärt haben, was eigent­lich mei­ne Auf­ga­ben bei der Dia­ko­nie sind, erzäh­len mir vie­le ihre (Kran­ken-) Geschich­ten und wir plau­dern etwas, wäh­rend Chris­ti­na den Ehe­part­ner ver­sorgt. Um etwa 12.00 Uhr been­den wir unse­re Tour, Chris­ti­na muss noch eini­ge Anru­fe und Medi­ka­men­ten­be­stel­lun­gen in der Pfle­ge­sta­ti­on erle­di­gen und ich fah­re wie­der zurück ins Büro nach Teck­len­burg, wo ich mei­nen Kolleg:innen vor Ort über mei­nen Ein­satz berich­te – dank­bar dar­über, einen Ein­blick in die all­täg­li­che Arbeit in der ambu­lan­ten Pfle­ge der Dia­ko­nie­sta­tio­nen erhal­ten zu haben.