Zum Mut­ter­tag am 9. Mai: well­co­me unter­stützt Müt­ter nach der Geburt auch in Coronazeiten

Im Fokus zum Mut­ter­tag am 9. Mai: well­co­me unter­stützt Müt­ter nach der Geburt auch in Coronazeiten 

Im Spa­gat zwi­schen Home­of­fice, Home­schoo­ling, Kin­der­be­treu­ung und Haus­halt – beson­ders Müt­ter sind in der Coro­na-Pan­de­mie einem star­ken Druck aus­ge­setzt. Die­sen Druck ein wenig abzu­fe­dern, dafür setzt sich well­co­me im Teck­len­bur­ger Land ein – das Pro­jekt well­co­me des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg unter­stützt Fami­li­en im ers­ten Jahr nach der Geburt mit Ehrenamtlichen.

©Christoph_Niemann_wellcome

Eltern sein ist schon unter nor­ma­len Umstän­den oft eine Her­aus­for­de­rung. Die aktu­el­le Pan­de­mie aller­dings stellt auch „sat­tel­fes­te“ Fami­li­en hart auf die Pro­be: Laut einer Stu­die der Hans-Böck­ler-Stif­tung beur­tei­len im Janu­ar die­sen Jah­res 46 % aller Eltern ihre Belas­tung in der fami­liä­ren Situa­ti­on als „stark“ oder „äußerst“, bei den Allein­er­zie­hen­den sind es sogar 55 %. Beson­ders die Müt­ter lei­den unter den pan­de­mie­ver­ur­sach­ten Anstren­gun­gen und Her­aus­for­de­run­gen. Denn sie sind es oft, die das „klei­ne Fami­li­en­un­ter­neh­men“ mana­gen und sich krumm­le­gen, um alles mög­lich zu machen – von den Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten der Kin­der, über das Home­schoo­ling, bis zum Haus­halt und neben­bei erle­di­gen sie noch den eige­nen Job. Sie voll­brin­gen täg­lich klei­ne Wunder.

well­co­me ent­las­tet frisch­ge­ba­cke­ne Müt­ter im Teck­len­bur­ger Land

well­co­me hilft Fami­li­en nach der Geburt, wenn kein eige­nes Netz­werk vor­han­den ist, das in die­ser Zeit unter­stüt­zen kann. Auch im Teck­lenn­bur­ger Land gibt es die­se moder­ne Nach­bar­schafts­hil­fe: Ehren­amt­li­che hel­fen für ein paar Mona­te ein- bis zwei Mal pro Woche ganz prak­tisch im All­tag, so wie es sonst Fami­lie, Freund*innen oder Nachbar*innen tun wür­den – auch in Coro­na­zei­ten. Zudem unter­stützt well­co­me mit der Online-Platt­form www.elternleben.de, auf der Eltern wert­vol­le Hand­bü­cher und Kur­se, über 500 Exper­ten­ar­ti­kel sowie eine kos­ten­freie Online-Bera­tung finden.

Ehren­amt­li­che hel­fen, damit aus klei­nen Kri­sen kei­ne gro­ßen werden

Im Teck­len­bur­ger Land gibt es das Ange­bot von well­co­me in Koope­ra­ti­on mit dem Dia­ko­ni­schen Werk Teck­len­burg. Der­zeit setzt sich das Team um Koor­di­na­to­rin The­re­sa Scholz-Hoff­mann aus 13 Ehren­amt­li­chen zusammen.

Kon­takt:
Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugendliche
The­re­sa Scholz-Hoff­mann, wellcome-Koordinatorin
49525 Len­ge­rich, Stet­ti­ner Str. 25
Tele­fon: 05481 / 305 42 40
E‑Mail: lengerich@wellcome-online.de

Kli­en­tin der Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt berich­tet von ihrer Erfah­rung mit K.O.-Tropfen

Es braucht Mut, sich Hil­fe zu holen.

Jede drit­te Frau in Deutsch­land ist min­des­tens ein­mal in ihrem Leben von phy­si­scher oder sexua­li­sier­ter Gewalt betrof­fen. Jedoch wer­den nur etwa 15% der Sexu­al­straf­ta­ten über­haupt ange­zeigt, die Ver­ur­tei­lungs­quo­te der ange­zeig­ten Straf­ta­ten liegt bei gera­de ein­mal 7,5%. Eine Kli­en­tin der Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg berich­tet von ihrer Erfah­rung mit K.O.-Tropfen und möch­te vor allem jun­ge Frau­en ermu­ti­gen, sich Hil­fe zu suchen, falls auch sie Opfer von K.O.-Tropfen und sexua­li­sier­ter Gewalt gewor­den sind.

Anna* stu­diert in einer deut­schen Groß­stadt und lebt dort zusam­men mit ande­ren Stu­die­ren­den in einem Wohn­heim. Auf einer WG Par­ty bekommt sie K.O.-Tropfen ver­ab­reicht – als sie am nächs­ten Tag in ihrem Bett auf­wacht, fühlt sie sich schwin­de­lig, ihr gan­zer Kör­per schmerzt und sie hat kei­ne Erin­ne­rung mehr an den Abend zuvor. Sie ist ver­wirrt, sie fragt sich, was in der letz­ten Nacht pas­siert ist, wie sie ins Bett gekom­men ist, wie­so ihr Kör­per so schmerzt und vor allem, wie­so ihre Bett­de­cke blu­tig ist. Neben ihr liegt ihr Mit­be­woh­ner Felix*. „Er rede­te auf mich ein, dass alles in Ord­nung sei, dass ich mich beru­hi­gen sol­le, wir hät­ten doch einen schö­nen Abend gehabt“, erzählt Anna heu­te wütend. Sie schickt ihn weg und schließt sich zunächst in ihr Zim­mer ein. Am nächs­ten Tag ent­schließt sie sich, etwas zu unter­neh­men. Sie hat Angst vor dem, was in der letz­ten Nacht pas­siert ist, aber auch vor mög­li­chen Ver­let­zun­gen und Krank­hei­ten. Nach anfäng­li­chem Zögern begibt sie sich in die Not­auf­nah­me eines gro­ßen Kran­ken­hau­ses, schil­dert dort ihre Situa­ti­on und bit­tet um eine Unter­su­chung. Anna hat über­all blaue Fle­cken, auf ihren Armen, Bei­nen, sogar im Gesicht. Sie wird unter­sucht, ver­arz­tet, zudem muss ihr ein Kon­dom aus dem Kör­per ent­fernt wer­den. Wäh­rend der Unter­su­chung drängt die Ärz­tin sie dazu, direkt eine Anzei­ge zu erstel­len. „Mir wur­de im Kran­ken­haus mehr­fach gesagt, dass ich jetzt unbe­dingt eine Anzei­ge erstat­ten soll, spä­ter sei die­se nutz­los“, berich­tet Anna. Nach der Unter­su­chung ver­lässt sie das Kran­ken­haus und ruft in ihrer Not und Ver­zweif­lung ihre Mut­ter an, wel­che ihr sofort zur Hil­fe kommt und sie nach Hau­se holt. Was ihr zuge­sto­ßen ist, ver­rät Anna ihr zunächst nicht.

Über einen Bekann­ten erfährt Annas Mut­ter von der Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt in Rhei­ne. Nach eini­ger Zeit kann sie ihre Toch­ter über­zeu­gen, Kon­takt zur Bera­tungs­stel­le auf­zu­neh­men. Von da an beginnt die Beglei­tung und Betreu­ung durch eine Mit­ar­bei­te­rin der Bera­tungs­stel­le. End­lich kann sich Anna einer Per­son gegen­über öff­nen, ihre Geschich­te offen erzäh­len und begin­nen, ihre Erleb­nis­se der Nacht, an die sie kei­ne Erin­ne­rung mehr hat, zu ver­ar­bei­ten. „Es braucht Mut, sich Hil­fe zu holen und sich jeman­dem anzu­ver­trau­en. Durch Infor­ma­tio­nen und psy­chi­sche Sta­bi­li­sie­rung erlan­gen Frau­en wie­der die Kon­trol­le über das, was mit ihnen geschieht und somit auch wie­der Kon­trol­le über ihr eige­nes Leben“, berich­tet Ria Mes­ter über die Arbeit der Beratungsstelle.

Nach einer Gewalt- oder Sexu­al­straf­tat stellt sich immer die Fra­ge nach einer Anzei­gen­er­stat­tung. „Die­se ist jedoch häu­fig mit Angst ver­bun­den, oft­mals sind Betrof­fe­ne auf Grund von trau­ma­ti­schen Erfah­run­gen nicht direkt in der Lage, eine Ent­schei­dung tref­fen zu kön­nen“, erläu­tert Ria Mes­ter von der Fach­be­ra­tungs­stel­le. So war es auch bei Anna. Nach eini­gen Mona­ten Bera­tungs­ar­beit ent­schließt sie sich letzt­end­lich doch, eine Anzei­ge zu erstat­ten. Die­se bleibt jedoch lei­der erfolg­los. Anna lässt sich trotz des­sen nicht unter­krie­gen. Obwohl die Anzei­ge gegen ihren Pei­ni­ger fal­len gelas­sen wur­de, blickt sie mitt­ler­wei­le wie­der posi­tiv in die Zukunft, hat ihr Stu­di­um in einer ande­ren Stadt sogar wie­der­auf­ge­nom­men. „Die Mit­ar­bei­te­rin der Fach­be­ra­tungs­stel­le hat mir einen Weg auf­ge­zeigt, mit mei­nen Erin­ne­run­gen umzu­ge­hen. Sie hat mir ver­mit­telt, dass trotz des­sen ein gutes Leben für mich mög­lich ist“, erzählt Anna. Dabei ist es ihr ein gro­ßes Anlie­gen, betrof­fe­nen Frau­en und Mäd­chen Mut zu machen, sich Hil­fe zu suchen und wenn sie bereit sind, eine Anzei­ge zu erstat­ten. „Es ist wich­tig, den Tätern zu zei­gen, dass ihr Han­deln eine Straf­tat ist und sie die Kon­se­quen­zen für ihre Taten tra­gen müssen.“

Die Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt in Rhei­ne unter­stützt und berät Frau­en aus dem gesam­ten Kreis Stein­furt, die Opfer von sexua­li­sier­ter Gewalt gewor­den sind. Die Bera­tung ist kos­ten­los und auf Wunsch anonym. Kon­takt: Müns­ter­stra­ße 48, 48431 Rhei­ne, Tele­fon: 05971 / 800 9292, Email: fachberatung-gewalt@dw-te.de

 

*Namen auf Wunsch geändert


Zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen zu K.O.-Tropfen:
Als K.O.-Tropfen wer­den nar­ko­ti­sie­rend wir­ken­de Stof­fe bezeich­net, die im Rah­men von Straf­ta­ten genutzt wer­den, um die Opfer zu betäu­ben und damit in einen wil­len- und hilf­lo­sen Zustand zu ver­set­zen. In den meis­ten Fäl­len wer­den K.O.-Tropfen gegen Frau­en ein­ge­setzt, um sie anschlie­ßend sexu­ell zu miss­brau­chen oder zu ver­ge­wal­ti­gen. In eini­gen Fäl­len wer­den Mäd­chen und Frau­en zudem mit Han­dys oder Kame­ras nackt und im eupho­ri­sier­ten Zustand gefilmt, um die Bil­der anschlie­ßend im Freun­des­kreis zu ver­schi­cken oder sie ins Inter­net zu stel­len. K.O.-Tropfen sind in der Regel flüs­sig und farb­los, haben einen leicht sal­zi­gen und sei­fi­gen Geschmack, der aber durch die Bei­ga­be in Geträn­ke leicht zu über­de­cken ist. Die Wir­kung der Trop­fen setzt nach etwa 15 Minu­ten ein und kann bis zu 4 Stun­den anhal­ten. Der Nach­weis von K.O.-Tropfen im Kör­per ist äußerst schwie­rig, da die in den Trop­fen ent­hal­te­nen Sub­stan­zen nur 6 Stun­den im Blut und ledig­lich 12 Stun­den im Urin nach­weis­bar sind. Zudem erfor­dert der Nach­weis eine spe­zi­el­le Asser­vie­rung der Blut- oder Urinproben.

Imp­fun­gen Tages­pfle­ge Laggenbeck

Imp­fun­gen in der Tages­pfle­ge Laggenbeck

Lag­gen­beck. Nach anfäng­li­chen Start­schwie­rig­kei­ten konn­ten am 06.03.2021 alle impf­wil­li­gen Gäs­te der Tages­pfle­ge in Lag­gen­beck des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg ihre Erst­imp­fung gegen das Coro­na­vi­rus erhal­ten. Seit Anfang April ver­fü­gen nun alle Tages­gäs­te der Ein­rich­tung über einen voll­stän­di­gen Impfschutz.

Für die Tages­gäs­te und deren Ange­hö­ri­ge war die Mit­tei­lung der Impf­mög­lich­keit in der Tages­pfle­ge eine enor­me Erleich­te­rung“, berich­tet Bet­ti­na Kot­lew­ski, Lei­te­rin der Tages­pfle­ge in Lag­gen­beck. Durch die Imp­fung vor Ort blieb den Senio­rin­nen und Senio­ren ein lan­ger und teils beschwer­li­cher Anfahrts­weg zum Impf­zen­trum am Flug­ha­fen Müns­ter-Osna­brück erspart, zudem waren ihnen die Räum­lich­kei­ten und auch die Mit­ar­bei­ten­den, mit Aus­nah­me der Impf­teams, vertraut.

Trotz der Her­aus­for­de­rung, den zeit­li­chen Ablauf der Imp­fun­gen so zu koor­di­nie­ren, sodass kei­ne lan­gen War­te­zei­ten ent­ste­hen, sind bei­de Impf­ter­mi­ne pro­blem­los ver­lau­fen. Auch die Ein­hal­tung der Hygie­ne­maß­nah­me stell­te für die Mit­ar­bei­ten­den und die Tages­gäs­te kein Pro­blem dar, da die Gäs­te die Hygie­ne­maß­nah­men wie das Abstand­hal­ten und das Tra­gen eines Mund-Nasen-Schut­zes mitt­ler­wei­le auch im All­tag der Tages­pfle­ge­ein­rich­tung ver­in­ner­licht haben.  Ein Impf­team aus einer Met­tin­ger Gemein­schafts­pra­xis konn­te den Tages­gäs­ten und drei Mit­ar­bei­ten­den der Tages­pfle­ge den Impf­stoff „Moder­na“ ver­ab­rei­chen. „Obwohl eini­ge Tages­pfle­ge­gäs­te zunächst etwas auf­ge­regt waren, haben alle die Imp­fun­gen ohne Kom­pli­ka­tio­nen über­stan­den und sind im Nach­hin­ein sehr erleich­tert“, resü­miert Bet­ti­na Kot­lew­ski die Imp­fun­gen in der Tages­pfle­ge­ein­rich­tung, „Wir neh­men wahr, dass unse­re Gäs­te die Tages­pfle­ge nun wie­der mit einem bes­se­ren Gefühl besuchen.“

Die Tages­pfle­ge in Lag­gen­beck bie­tet der­zeit Platz für 13 Tages­gäs­te. In anspre­chen­den und gemüt­li­chen Räum­lich­kei­ten mit einem dazu­ge­hö­ri­gen klei­nen Gar­ten wird der Tag abwechs­lungs­reich gemein­sam gestal­tet und erlebt. Kon­takt: Tel.: 05451 / 897277, Email: tagespflege-laggenbeck@dw-te.de

Tages­pfle­ge-Lei­tung Bet­ti­na Kot­lew­ski (links) freut sich, dass das Impf­team aus Met­tin­gen allen Tages­gäs­ten eine Imp­fung in den Räum­lich­kei­ten der Tages­pfle­ge ermög­li­chen konnten.

well­co­me: Info-Ver­an­stal­tung am 21. Mai

well­co­me Engel sind trotz Coro­na im Ein­satz für Familien

Teck­len­bur­ger Land. Die ers­ten Mona­te nach der Geburt eines Babys sind für vie­le Eltern eine Her­aus­for­de­rung. Ganz beson­ders gilt das in Zei­ten der Pan­de­mie, in denen Unter­stüt­zung durch Fami­lie und Freund*innen, sowie der Aus­tausch in Kurs­an­ge­bo­ten zusätz­lich ein­ge­schränkt ist. Wenn die­se Unter­stüt­zung fehlt, sprin­gen die Ehren­amt­li­chen von well­co­me ein. Die Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg ver­mit­telt Ehren­amt­li­che an Fami­li­en im Teck­len­bur­ger Land, Ibben­bü­ren und Rheine.

© well­co­me — Chris­toph Niemann

Das Pro­jekt well­co­me – Prak­ti­sche Hil­fen nach der Geburt bie­tet moder­ne Nach­bar­schafts­hil­fe: Ein- bis zwei­mal die Woche besu­chen die Ehren­amt­li­chen für eini­ge Stun­den die Fami­li­en, küm­mern sich um das Neu­ge­bo­re­ne und spie­len mit den Geschwis­tern, je nach Bedarf. Sie ste­hen den jun­gen Fami­li­en mit Rat und Tat zur Sei­te oder hören ein­fach zu – so wer­den erschöpf­te Eltern ent­las­tet und in ihrer neu­en Rol­le gestärkt. The­re­sa Scholz-Hoff­mann, Diplom­so­zi­al­ar­bei­te­rin, koor­di­niert den Ein­satz der Ehren­amt­li­chen vor Ort, ver­mit­telt sie zu den Fami­li­en und beglei­tet deren Tätig­keit. Als erfah­re­ne Fach­kraft steht sie den Ehren­amt­li­chen und auch den Fami­li­en für alle fach­li­chen Fra­gen zur Verfügung.

Seit mehr als 5 Jah­ren bie­tet das Dia­ko­ni­sche Werk im Kir­chen­kreis Teck­len­burg e.V. well­co­me – Prak­ti­sche Hil­fe nach der Geburt und Fami­li­en­pa­ten­schaf­ten an. Aktu­ell enga­gie­ren sich dort 11 Ehren­amt­li­che, die allein im letz­ten Jahr 9 Fami­li­en unter­stützt haben. Die Nach­fra­ge wächst ste­tig, bedingt durch die Coro­na-Pan­de­mie muss­ten lei­der eini­ge Ehren­amt­li­che, die beson­de­ren Risi­ko­grup­pen ange­hö­ren, ihr Enga­ge­ment pau­sie­ren. Neue Ehren­amt­li­che sind daher herz­lich will­kom­men. „Mit­brin­gen soll­ten die Ehren­amt­li­chen neben Lebens­er­fah­rung und Sicher­heit im Umgang mit Babys und Klein­kin­dern eigent­lich nur ein gro­ßes Herz und Begeis­te­rung für das Pro­jekt!“, erläu­tert The­re­sa-Scholz Hoffmann.

Am Frei­tag, den 21. Mai, fin­det ab 15:00 Uhr für alle Inter­es­sen­ten eine Online-Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zum Ehren­amt bei well­co­me statt. Die Anmel­dung dazu erfolgt über: www.wellcome-online.de/ehrenamt-veranstaltung/

Kon­takt:
Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugendliche
The­re­sa Scholz-Hoff­mann, wellcome-Koordinatorin
49525 Len­ge­rich, Stet­ti­ner Str. 25
Tele­fon: 05481 / 305 42 40
E‑Mail: lengerich@wellcome-online.de

Online-Lese­rei­he: Sucht hat immer eine Geschich­te Teil 2

Digi­ta­le Lese­rei­se „Sucht hat immer eine Geschich­te – wir erzäh­len mehr davon“ 

Nach dem Erfolg der ers­ten vier Sucht­ge­schich­ten­set­zen die gin­ko Stif­tung für Prä­ven­ti­on nun ihre Online-Lese­rei­se fort: Dazu laden sie erneut don­ners­tags ein und kom­men nun­mehr mit drei inter­es­san­ten Autorin­nen über deren unter­schied­li­che Erfah­run­gen mit Sucht, Suche und Sehn­sucht ins Gespräch. Allen gemein­sam ist, dass sie von ganz unter­schied­li­chen Wegen in und aus der Sucht berich­ten. Freu­en Sie sich auf span­nen­de Lebens­ge­schich­ten und einen Aus­tausch mit den Autorin­nen. Digi­tal. Kostenlos.

Die Ver­an­stal­tungs­rei­he rich­tet sich an Eltern, Fach­kräf­te sowie an alle Interessierten!

Immer don­ners­tags um 19.30 – 21.00 Uhr

Ter­mi­ne:

  • 29.04.2021     Eli­sa­beth Schwa­chul­la — “Die Rei­se — Gedich­te und Gedanken”
  • 06.05.2021     Andrea Noack —  “Die Bes­tie schläft”
    Him­mel­fahrt (Pau­se)
  • 20.05.2021     Susan­ne Kal­off — “Nüch­tern betrach­tet war´s betrun­ken nicht so berauschend”

Die Ver­an­stal­tung beginnt mit einer span­nen­den Geschich­te und lässt genug Zeit für Fra­gen, Ant­wor­ten und Erfahrungsaustausch.

Die Anmel­dung zu jeder ein­zel­nen Lesung erfolgt  direkt über den ent­spre­chen­den Link im Fly­er.