Tipps aus unse­rer Bera­tungs­stel­le Sucht: Acht­sam­keit in Zei­ten der Coro­na-Pan­de­mie 5

Die Coro­na-Kri­se for­dert uns in vie­len Lebens­be­rei­chen her­aus. Fami­li­en müs­sen die Berufs­tä­tig­keit, die Betreu­ung der Kin­der und den Haus­halt mana­gen. Die sozia­len Kon­tak­te und Betreu­ungs­mög­lich­kei­ten sind sehr ein­ge­schränkt und wich­ti­ge Bezugs­per­so­nen sind im Moment häu­fig nur tele­fo­nisch erreich­bar. Auch für Allein­ste­hen­de und älte­re Men­schen ändert sich auf­grund der Kon­takt­be­schrän­kun­gen und feh­len­den Frei­zeit­mög­lich­kei­ten eini­ges. Sor­gen um die Zukunft kön­nen den All­tag zusätz­lich erschwe­ren. Der ver­ant­wor­tungs­vol­le Alko­hol­kon­sum ist gera­de jetzt von Bedeu­tung. Der Alko­hol­kon­sum soll­te nicht dazu die­nen, die Stim­mung zu heben oder sor­gen­freie Momen­te zu erle­ben.

In den kom­men­den Wochen möch­ten wir Ihnen des­halb Acht­sam­keits­übun­gen vor­stel­len. Die­se Übun­gen kön­nen dabei unter­stüt­zen, die täg­li­chen Her­aus­for­de­run­gen mit mehr Gelas­sen­heit und inne­rer Stär­ke anzu­neh­men und ihr Gedan­ken­krei­sen zur Ruhe zu brin­gen.

Acht­sam­keit bedeu­tet, unse­ren Kör­per, unse­re Gedan­ken, unse­re Gefüh­le, unser Han­deln und die Sachen um uns her­um bewusst und mit allen Sin­nen wahr­zu­neh­men — und das gan­ze ohne Bewer­tung. Sie las­sen den Moment zu und auch wie­der los. Sie neh­men den Moment wahr, wie er gera­de ist.

5. Die nächs­te Acht­sam­keits­übung befasst sich mit dem Rie­chen.

Wie riecht der Früh­ling? Wie riecht es im Wald? Wie riecht Ihr Lieb­lings­es­sen, Ihr Dusch­gel, Ihre Part­ne­rin oder Ihr Part­ner?
Wenn Sie Ihre Acht­sam­keit auf das Rie­chen rich­ten, kön­nen Sie dadurch zur Ruhe kom­men und ganz bei sich selbst sein. Neh­men Sie sich ein paar Minu­ten Zeit für die­se Übung und gehen Sie dafür nach drau­ßen. Suchen Sie sich einen unge­stör­ten, schö­nen Ort. Wenn Sie dort ange­kom­men sind, suchen Sie sich eine Blu­me oder ein Blatt und rie­chen lang und aus­gie­big dar­an. Schie­ßen Sie dabei die Augen und atmen lang­sam ein und aus. Neh­men Sie den Geruch wahr. Wie riecht die Blume/das Blatt, wenn Sie es etwas wei­ter ent­fernt hal­ten? Und wie riecht Ihre Hand?
Wie füh­len Sie sich, wenn Sie sich ganz auf die Übung kon­zen­trie­ren?

Vgl. Engel­mann, B. (2012): Posi­ti­ve Psy­cho­lo­gie. Acht­sam­keit, Glück, Mut. Beltz Ver­lag, Wein­heim.

Tipps aus unse­rer Bera­tungs­stel­le Sucht: Acht­sam­keit in Zei­ten der Coro­na-Pan­de­mie 4

Die Coro­na-Kri­se for­dert uns in vie­len Lebens­be­rei­chen her­aus. Fami­li­en müs­sen die Berufs­tä­tig­keit, die Betreu­ung der Kin­der und den Haus­halt mana­gen. Die sozia­len Kon­tak­te und Betreu­ungs­mög­lich­kei­ten sind sehr ein­ge­schränkt und wich­ti­ge Bezugs­per­so­nen sind im Moment häu­fig nur tele­fo­nisch erreich­bar. Auch für Allein­ste­hen­de und älte­re Men­schen ändert sich auf­grund der Kon­takt­be­schrän­kun­gen und feh­len­den Frei­zeit­mög­lich­kei­ten eini­ges. Sor­gen um die Zukunft kön­nen den All­tag zusätz­lich erschwe­ren. Der ver­ant­wor­tungs­vol­le Alko­hol­kon­sum ist gera­de jetzt von Bedeu­tung. Der Alko­hol­kon­sum soll­te nicht dazu die­nen, die Stim­mung zu heben oder sor­gen­freie Momen­te zu erle­ben.

In den kom­men­den Wochen möch­ten wir Ihnen des­halb Acht­sam­keits­übun­gen vor­stel­len. Die­se Übun­gen kön­nen dabei unter­stüt­zen, die täg­li­chen Her­aus­for­de­run­gen mit mehr Gelas­sen­heit und inne­rer Stär­ke anzu­neh­men und ihr Gedan­ken­krei­sen zur Ruhe zu brin­gen.

Acht­sam­keit bedeu­tet, unse­ren Kör­per, unse­re Gedan­ken, unse­re Gefüh­le, unser Han­deln und die Sachen um uns her­um bewusst und mit allen Sin­nen wahr­zu­neh­men — und das gan­ze ohne Bewer­tung. Sie las­sen den Moment zu und auch wie­der los. Sie neh­men den Moment wahr, wie er gera­de ist.

4. Bei unse­rer heu­ti­gen Acht­sam­keits­übung steht Ihr Kör­per im Mit­tel­punkt der Auf­merk­sam­keit. Im All­tag fällt es uns oft schwer, auf ihn zu ach­ten und manch­mal gehen wir über unse­re kör­per­li­chen Gren­zen hin­weg. Wenn er dann streikt, bemer­ken wir oft erst, wel­che guten Diens­te er uns tag­täg­lich leis­tet und wie wich­tig es ist, sorg­sam mit ihm umzu­ge­hen. Schon gleich nach dem Auf­wa­chen kön­nen Sie Ihrem Kör­per etwas Gutes tun, deh­nen Sie ihn aus­gie­big und räkeln Sie sich genüss­lich. So kann der Tag gut star­ten. Auch wäh­rend der Arbeit, zum Bei­spiel im Büro, kön­nen Sie Ihrem Kör­per klei­ne Aus­zei­ten gön­nen, indem Sie immer mal wie­der auf­ste­hen und sich deh­nen oder ein­fach die Trep­pe statt den Auf­zug neh­men. Oder viel­leicht nut­zen Sie Ihre Mit­tags­pau­se für einen klei­nen Spa­zier­gang an der fri­schen Luft. Sie wer­den mer­ken, wie gut Ihnen und Ihrem Kör­per die­se Pau­sen tun. Wenn es Ihre Zeit erlaubt, dann trei­ben Sie Sport, powern Sie sich aus und beloh­nen sich danach mit einer war­men Dusche oder einer Mas­sa­ge.
Bei all die­sen Ide­en und Übun­gen ist es wich­tig, dass Sie sich nicht zu viel für den Tag vor­neh­men und sich dadurch selbst unter Druck set­zen. Ver­än­dern Sie Klei­nig­kei­ten und spü­ren Sie in sich hin­ein, was Ihnen gut­tut.

Vgl. Spann­bau­er, Ch. (2015): 40 Tage Acht­sam­keit. Impul­se für eine etwas ande­re Fas­ten­zeit. Her­der.

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Die Coro­na-Kri­se for­dert uns in vie­len Lebens­be­rei­chen her­aus. Fami­li­en müs­sen die Berufs­tä­tig­keit, die Betreu­ung der Kin­der und den Haus­halt mana­gen. Die sozia­len Kon­tak­te und Betreu­ungs­mög­lich­kei­ten sind sehr ein­ge­schränkt und wich­ti­ge Bezugs­per­so­nen sind im Moment häu­fig nur tele­fo­nisch erreich­bar. Auch für Allein­ste­hen­de und älte­re Men­schen ändert sich auf­grund der Kon­takt­be­schrän­kun­gen und feh­len­den Frei­zeit­mög­lich­kei­ten eini­ges. Sor­gen um die Zukunft kön­nen den All­tag zusätz­lich erschwe­ren. Der ver­ant­wor­tungs­vol­le Alko­hol­kon­sum ist gera­de jetzt von Bedeu­tung. Der Alko­hol­kon­sum soll­te nicht dazu die­nen, die Stim­mung zu heben oder sor­gen­freie Momen­te zu erle­ben.

In den kom­men­den Wochen möch­ten wir Ihnen des­halb Acht­sam­keits­übun­gen vor­stel­len. Die­se Übun­gen kön­nen dabei unter­stüt­zen, die täg­li­chen Her­aus­for­de­run­gen mit mehr Gelas­sen­heit und inne­rer Stär­ke anzu­neh­men und ihr Gedan­ken­krei­sen zur Ruhe zu brin­gen.

Acht­sam­keit bedeu­tet, unse­ren Kör­per, unse­re Gedan­ken, unse­re Gefüh­le, unser Han­deln und die Sachen um uns her­um bewusst und mit allen Sin­nen wahr­zu­neh­men — und das gan­ze ohne Bewer­tung. Sie las­sen den Moment zu und auch wie­der los. Sie neh­men den Moment wahr, wie er gera­de ist.

3. In den letz­ten Wochen, in denen die Coro­na-Pan­de­mie uns zum Zuhau­se Blei­ben gezwun­gen hat, haben vie­le Men­schen Hilfs­be­reit­schaft und Für­sor­ge erlebt, da bei­spiels­wei­se für sie ein­ge­kauft wur­de oder mehr mit ihnen tele­fo­niert wur­de und sie dadurch gemerkt haben, ‘da denkt jemand an mich’.

In der heu­ti­gen Acht­sam­keits­übung wird es jedoch nicht um den Ande­ren gehen, son­dern um Sie selbst und wie Sie gut zu sich selbst sein kön­nen. Behan­deln Sie sich heu­te so für­sorg­lich, wie Sie einen guten Freund oder eine gute Freun­din behan­deln wür­den. Das kann bedeu­ten, dass Sie sich Mut und Trost zuspre­chen, sich inner­lich loben oder sich eine Pau­se gön­nen, wo Sie ansons­ten wei­ter­ge­macht und nicht auf sich gehört hät­ten. Sei­en Sie lie­be­voll zu sich und ver­wöh­nen Sie sich.

Vgl. Spann­bau­er, Ch. (2015): 40 Tage Acht­sam­keit. Impul­se für eine etwas ande­re Fas­ten­zeit. Her­der.

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Die Coro­na-Kri­se for­dert uns in vie­len Lebens­be­rei­chen her­aus. Fami­li­en müs­sen die Berufs­tä­tig­keit, die Betreu­ung der Kin­der und den Haus­halt mana­gen. Die sozia­len Kon­tak­te und Betreu­ungs­mög­lich­kei­ten sind sehr ein­ge­schränkt und wich­ti­ge Bezugs­per­so­nen sind im Moment häu­fig nur tele­fo­nisch erreich­bar. Auch für Allein­ste­hen­de und älte­re Men­schen ändert sich auf­grund der Kon­takt­be­schrän­kun­gen und feh­len­den Frei­zeit­mög­lich­kei­ten eini­ges. Sor­gen um die Zukunft kön­nen den All­tag zusätz­lich erschwe­ren. Der ver­ant­wor­tungs­vol­le Alko­hol­kon­sum ist gera­de jetzt von Bedeu­tung. Der Alko­hol­kon­sum soll­te nicht dazu die­nen, die Stim­mung zu heben oder sor­gen­freie Momen­te zu erle­ben.

In den kom­men­den Wochen möch­ten wir Ihnen des­halb Acht­sam­keits­übun­gen vor­stel­len. Die­se Übun­gen kön­nen dabei unter­stüt­zen, die täg­li­chen Her­aus­for­de­run­gen mit mehr Gelas­sen­heit und inne­rer Stär­ke anzu­neh­men und ihr Gedan­ken­krei­sen zur Ruhe zu brin­gen.

Acht­sam­keit bedeu­tet, unse­ren Kör­per, unse­re Gedan­ken, unse­re Gefüh­le, unser Han­deln und die Sachen um uns her­um bewusst und mit allen Sin­nen wahr­zu­neh­men — und das gan­ze ohne Bewer­tung. Sie las­sen den Moment zu und auch wie­der los. Sie neh­men den Moment wahr, wie er gera­de ist.

2. Heu­te möch­ten wir Ihnen das acht­sa­me Essen vor­stel­len. Viel­leicht pas­siert es Ihnen auch öfter, dass Sie sich nicht aus­schließ­lich mit dem Essen beschäf­ti­gen, son­dern neben­her noch kurz die Mails che­cken oder eine Serie schau­en. Die heu­ti­ge Übung besteht dar­in, Ihre gesam­te Auf­merk­sam­keit dem Essen zu wid­men, es mit allen Sin­nen wahr­zu­neh­men und sich Zeit dafür zu neh­men. Wie ist der Duft der Spei­se, wie der Geschmack? Was sehen Sie? Essen Sie lang­sam oder eher schnell? Ver­su­chen Sie ein­mal beson­ders lang­sam zu kau­en, jeden Bis­sen zu genie­ßen und bewusst wahr­zu­neh­men, wann Sie gesät­tigt sind. Spü­ren Sie in sich und Ihren Kör­per hin­ein und neh­men Sie Ihre Bedürf­nis­se und Gefüh­le bewusst wahr, denn häu­fig nut­zen wir das Essen, um ande­re Bedürf­nis­se als den Hun­ger zu stil­len. In unse­rer schnell­le­bi­gen Zeit ist das viel­leicht nicht immer leicht, aber pro­bie­ren Sie es aus und viel­leicht bemer­ken Sie, dass Ihr Frus­tessen weni­ger wird.

Vgl. Spann­bau­er, Ch. (2015): 40 Tage Acht­sam­keit. Impul­se für eine etwas ande­re Fas­ten­zeit. Her­der.
Vgl. Engel­mann, B. (2012): Posi­ti­ve Psy­cho­lo­gie. Acht­sam­keit, Glück, Mut. Beltz Ver­lag, Wein­heim

Tipps aus unse­rer Bera­tungs­stel­le Sucht: Acht­sam­keit in Zei­ten der Coro­na-Pan­de­mie 1

Die Coro­na-Kri­se for­dert uns in vie­len Lebens­be­rei­chen her­aus. Fami­li­en müs­sen die Berufs­tä­tig­keit, die Betreu­ung der Kin­der und den Haus­halt mana­gen. Die sozia­len Kon­tak­te und Betreu­ungs­mög­lich­kei­ten sind sehr ein­ge­schränkt und wich­ti­ge Bezugs­per­so­nen sind im Moment häu­fig nur tele­fo­nisch erreich­bar. Auch für Allein­ste­hen­de und älte­re Men­schen ändert sich auf­grund der Kon­takt­be­schrän­kun­gen und feh­len­den Frei­zeit­mög­lich­kei­ten eini­ges. Sor­gen um die Zukunft kön­nen den All­tag zusätz­lich erschwe­ren. Der ver­ant­wor­tungs­vol­le Alko­hol­kon­sum ist gera­de jetzt von Bedeu­tung. Der Alko­hol­kon­sum soll­te nicht dazu die­nen, die Stim­mung zu heben oder sor­gen­freie Momen­te zu erle­ben.

In den kom­men­den Wochen möch­ten wir Ihnen des­halb Acht­sam­keits­übun­gen vor­stel­len. Die­se Übun­gen kön­nen dabei unter­stüt­zen, die täg­li­chen Her­aus­for­de­run­gen mit mehr Gelas­sen­heit und inne­rer Stär­ke anzu­neh­men und ihr Gedan­ken­krei­sen zur Ruhe zu brin­gen.

Acht­sam­keit bedeu­tet, unse­ren Kör­per, unse­re Gedan­ken, unse­re Gefüh­le, unser Han­deln und die Sachen um uns her­um bewusst und mit allen Sin­nen wahr­zu­neh­men — und das gan­ze ohne Bewer­tung. Sie las­sen den Moment zu und auch wie­der los. Sie neh­men den Moment wahr, wie er gera­de ist.

1. Die ers­te Acht­sam­keits­übung beschäf­tigt sich damit, das ein­fa­che Leben wert­zu­schät­zen. Jeder Tag eig­net sich dazu, ein guter Tag zu wer­den. Die all­täg­li­chen Din­ge, die selbst­ver­ständ­lich erschei­nen, wer­den an die­sem Tag beson­ders in den Blick genom­men. Dazu kann der duf­ten­de Kaf­fee am Mor­gen zäh­len, das gemein­sa­me Essen mit der Fami­lie oder die Früh­lings­blu­men in den Gär­ten. Die Schön­heit der ein­fa­chen Din­ge wahr­zu­neh­men, erhöht den Glücks­fak­tor.

Heu­te sind Sie ein Glücks­su­cher. Neh­men Sie im Tages­ver­lauf immer wie­der ein paar bewuss­te Atem­zü­ge und schau­en Sie um sich. Was hören Sie, was spü­ren Sie? Wel­che Geschen­ke bie­tet Ihnen das Leben gera­de in die­sem Moment? Genie­ßen Sie es! Las­sen Sie die­sen Tag zu einem guten Tag wer­den.

Vgl. Spann­bau­er, Ch. (2015): 40 Tage Acht­sam­keit. Impul­se für eine etwas ande­re Fas­ten­zeit. Her­der.