Dia­ko­nie-Bera­tungs­zen­trum tele­fo­nisch und per Mail erreich­bar

Bera­tung in Zei­ten des Coro­na­vi­rus

Len­ge­rich. Im Dia­ko­nie-Bera­tungs­zen­trum in Len­ge­rich ruht zwar der Publi­kums­ver­kehr wegen der Coro­na-Kri­se. Die Mit­ar­bei­ten­den des Dia­ko­ni­schen Werks sei­en aber wei­ter für die Men­schen da, betont Ste­fan Zim­mer­mann, geschäfts­füh­ren­der Vor­stand des Dia­ko­ni­schen Wer­kes im Kir­chen­kreis Teck­len­burg. Die Dia­ko­nie setzt auf Bera­tun­gen am Tele­fon und per Email.

Kon­takt

Bera­tung bei Tren­nung und Schei­dung
Tel.: 05481 3054266, Email: bts-lengerich@dw-te.de

Flücht­lings­be­ra­tung
Tel.: 05481 3054277, Email: fluechtlingsberatung@dw-te.de

Bera­tungs­stel­le Sucht
Tel.: 05481 3054280, Email: suchtberatung@dw-te.de

Bera­tungs­stel­le für Schwan­ger­schaft, Schwan­ger­schafts­kon­flik­te, Fami­li­en­pla­nung und Sexua­li­tät
Tel.: 05481 3054260, Email: skb@dw-te.de

Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che
Tel.: 05481 3054240, Email: erziehungsberatung@dw-te.de

Jugend­mi­gra­ti­onsdienst
Tel.: 05481 3054270, Email: jmd@dw-te.de

Web­mail-Bera­tung als Alter­na­ti­ve

Und noch auf ein wei­te­res Unter­stüt­zungs­an­ge­bot macht das Dia­ko­ni­sche Werk auf­merk­sam: Auf die geschütz­te Web­mail-Bera­tung der Bera­tungs­stell für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che. Unab­hän­gig von fes­ten Zei­ten kann jeder Rat­su­chen­de sich mit sei­nem Anlie­gen an das Bera­tungs­team wen­den und erhält in der Regel inner­halb weni­ger Tage eine per­sön­li­che Ant­wort von einer Bera­te­rin oder einem Bera­ter. Der Zugang erfolgt über ein geschütz­tes Pass­wort, so dass die Ver­trau­lich­keit der Bera­tung gewähr­leis­tet ist. Die geschütz­te Web­mail-Bera­tung erfolgt durch Anmel­dung auf der Inter­net­sei­te https://www.evangelische-beratung.info/erziehungsberatung-tecklenburg.

Frau­en­be­ra­tungs­stel­le der Dia­ko­nie bie­tet Unter­stüt­zung und Bera­tung via Tele­fon und Mail

Häus­li­che Gewalt droht durch Coro­na-Kri­se zu stei­gen

Rhei­ne. Die Maß­nah­men zur Bekämp­fung des Coro­na-Virus in Deutsch­land füh­ren zu erheb­li­chen fami­liä­ren Belas­tun­gen. Vie­le Men­schen sind im Home­of­fice oder kön­nen der­zeit nicht arbei­ten. Kin­der müs­sen zu Hau­se betreut wer­den und der gesam­te Haus­halt muss unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen orga­ni­siert wer­den. Zuneh­men­de fami­liä­re Kon­flik­te sind zu erwar­ten.

Unse­re Erfah­run­gen zei­gen, dass es an Fei­er­ta­gen und in Feri­en­zei­ten ver­stärkt zu Kon­flik­ten bis hin zu eska­lie­ren­den Situa­tio­nen kom­men kann“, weiß Manue­la Klei­ne von der Frau­en­be­ra­tungs­stel­le des Dia­ko­ni­schen Werks. Aktu­el­le Berich­te aus Chi­na und Ita­li­en wäh­rend der Coro­na-Kri­se, so Klei­ne, bestä­tig­ten einen erheb­li­chen Anstieg an Fäl­len von häus­li­cher Gewalt und Hil­fe­an­fra­gen.

Frau­en, die von kör­per­li­cher, psy­chi­scher, öko­no­mi­scher, sexua­li­sier­ter und sozia­ler Gewalt betrof­fen sind, fin­den Hil­fe und Unter­stüt­zung bei der Frau­en­be­ra­tungs­stel­le und der Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt in Rhei­ne. „Auch, wenn unse­re Bera­tungs­stel­len auf­grund der ange­ord­ne­ten Kon­takt­ein­schrän­kun­gen für den Publi­kums­ver­kehr geschlos­sen blei­ben müs­sen, ste­hen wir betrof­fe­nen Frau­en tele­fo­nisch und per Mail zur Ver­fü­gung“, erklärt Manue­la Klei­ne.

Erreich­bar ist die Frau­en­be­ra­tungs­stel­le tele­fo­nisch unter 05971 8007370 oder per Mail an frauenberatungsstelle@dw-te.de. Offe­ne Sprech­zei­ten wer­den diens­tags und mitt­wochs von 10 bis 12 Uhr und don­ners­tags von 14 bis 16 Uhr ange­bo­ten. Indi­vi­du­el­le Tele­fon­ter­mi­ne kön­nen selbst­ver­ständ­lich eben­falls ver­ein­bart wer­den.

Manue­la Klei­ne und ihre Kol­le­gin­nen wei­sen gera­de in der jet­zi­gen Zeit dar­auf hin, auf­merk­sam zu sein. Auch als Nach­bar, als Freun­de oder Bekann­te. Hil­fe und tele­fo­ni­sche Bera­tung bie­tet auch das bun­des­wei­te Hil­fe­te­le­fon “Gewalt gegen Frau­en” rund um die Uhr kos­ten­los unter 08000 116016 in vie­len ver­schie­de­nen Spra­chen an.

Hil­fe für Eltern in der Coro­na-Zeit: Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che weist auf “Not­fall-KiZ” hin

Die Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che weist auf den “Not­fall-KiZ” hin: Um Eltern und ihre Kin­der in der Coro­na-Zeit zu unter­stüt­zen, hat das Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um den Not­fall-KiZ gestar­tet. Berech­nungs­grund­la­ge für den Not­fall-KiZ ist der letz­te Monat vor der Antrags­stel­lung. Pro Kind kann das monat­lich bis zu 185 Euro aus­ma­chen.

Wei­te­re Infos fin­den Sie hier und hier.

Bera­tungs­stel­le Sucht: Infos für Drogengebraucher*innen in der Coro­na-Kri­se

Coro­na: Infor­ma­tio­nen für Drogengebraucher*innen

Vie­le Dro­gen­ge­brau­chen­de gehö­ren auf­grund von Beglei­ter­kran­kun­gen und der meist geschwäch­ten kör­per­li­chen Kon­sti­tu­ti­on zu den beson­ders durch das Coro­na­vi­rus Gefähr­de­ten. Gene­rell gel­ten für Dro­gen­ge­brau­chen­de und Sub­sti­tu­ier­te die glei­chen Ver­hal­tens­re­geln, wie sie auch für alle ande­ren emp­foh­len wer­den:

  • Mög­lichst Men­schen­an­samm­lun­gen mei­den, Abstand von 1,5m ein­hal­ten.
  • Häu­fig und gründ­lich die Hän­de waschen!
  • Hän­de des­in­fi­zie­ren, wenn kei­ne Gele­gen­heit zum Hän­de waschen besteht
  • In die Arm­beu­ge nie­sen und hus­ten

Beson­de­re Hin­wei­se für Dro­gen­ge­brau­chen­de

Das Coro­na­vi­rus ist im Gegen­satz zu HIV und Hepa­ti­tis sehr ein­fach über Spei­chel über­trag­bar. Die­se Über­tra­gung kann erfol­gen, wenn Virus hal­ti­ge Tröpf chen oder Spei­chel an die Schleim­häu­te der Atem­we­ge gelan­gen. Daher soll­tet ihr beim Kon­sum die Safer Use Regeln beach­ten. Dies bedeu­tet, nutzt nur eure eige­nen Kon­su­mu­ten­si­li­en und gebt benutz­te Uten­si­li­en nicht an ande­re wei­ter!

  • Soll­tet ihr Sub­stan­zen kau­fen, die vor­her im Mund trans­por­tiert wur­den, wascht euch gründ­lich die Hän­de und trans­por­tiert die Kugeln kei­nes­falls in eurem Mund.
  • Ver­mei­det unbe­dingt das Tei­len und die Wei­ter­ga­be von Crack­pfei­fen, Bongs, Joints und Snie­f­röhr­chen. Bit­te kei­ne Kip­pen sam­meln, denn Coro­na ist über Spei­chel sehr ein­fach über­trag­bar!
  • Dies deu­tet auch, dass ihr aktu­ell kei­nes­falls aus einer Fla­sche bzw. aus einem Glas/Becher trin­ken soll­tet.
  • Vie­le Ein­rich­tun­gen haben Men­gen­be­gren­zun­gen bei Kon­su­mu­ten­si­li­en auf­ge­ho­ben. Legt euch klei­ne Vor­rä­te an. So müsst ihr nicht täg­lich eure Dro­gen­hil­fe auf­su­chen.
  • Ver­mei­det aber „Hams­tern“! Auch ande­re Drogengebraucher*innen benö­ti­gen Kon­su­mu­ten­si­li­en, um sich wei­ter­hin zu schüt­zen.
  • Aktu­ell lau­fen vie­le Ein­rich­tun­gen im Not­be­trieb. Dies bedeu­tet in Kon­sum­räu­men gerin­ge­re Platz­ka­pa­zi­tä­ten. Stellt euch dar­auf ein, dass nicht das gesam­te Ange­bot ver­füg­bar ist.
  • Soll­tet ihr hier­durch ver­stärkt im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum kon­su­mie­ren, infor­miert euch bei eurer Drobs, wel­che Ärzt*innen Nalo­xon ver­schrei­ben.
  • Es sind kaum Leu­te unter­wegs und Geschäf­te geschlos­sen. Soll­tet ihr Pro­ble­me haben, das Geld für euren Kon­sum zu bekom­men, wen­det euch an eure Dro­gen­hil­fe oder einen euch bekann­ten Sub­sti­tu­ti­ons­arzt und fragt nach einer Not­fall­sub­sti­tu­ti­on!
  • Ach­tet ver­stärkt auf Dro­gen gebrau­chen­de Freund*innen und Bekann­te in eurem Umfeld. Ruft sie an und erkun­digt euch, ob alles OK ist.

www.jes-bundesverband.de
www.aidshilfe.de
www.jesnrw.de
www.akzept.eu

Aktu­el­le Infos aus dem Dia­ko­ni­schen Werk

➡️Was auch pas­siert: Wir sind mit Bera­tung wei­ter­hin für Sie da. Auch wenn unse­re Bera­tungs­stel­len auf­grund der ange­ord­ne­ten Kon­takt­ein­schrän­kun­gen für den Publi­kums­ver­kehr geschlos­sen blei­ben müs­sen, ste­hen Ihnen unse­re Ansprech­part­ner tele­fo­nisch und per Mail zur Ver­fü­gung. Hier fin­den Sie Infos über die aktu­el­le Lage und die für Sie rich­ti­gen Ansprech­part­ner: https://www.dw-te.de/…/coronavirus-aktuelle-informationen-…/

➡️Ambu­lan­te Pfle­ge, Haus­wirt­schaft und Betreu­ung: Die Teams unse­rer Dia­ko­nie­sta­tio­nen sind für Sie wei­ter­hin im Ein­satz. Mel­den Sie sich gern, wenn Sie für sich oder Ihre Ange­hö­ri­gen Unter­stüt­zung benö­ti­gen. Wei­te­re Infos fin­den Sie hier: https://www.dw-te.de/wor…/unsere-angebote/diakoniestationen/

➡️Unse­re Haupt­ver­wal­tung in Teck­len­burg bleibt wei­ter erreich­bar, auch wenn der­zeit eini­ge Mit­ar­bei­ter im Home-Office arbei­ten. Hier fin­den Sie alle Ansprech­part­ner: https://www.dw-te.de/wordpress/ueber-uns‑2/ueber-uns/