Vir­tu­el­ler Eltern­nach­mit­tag am 10. Juni: Medi­en­nut­zung in der Grund­schu­le

Ange­bot der Bera­tungs­stel­le Sucht

Len­ge­rich. Häu­fig ver­än­dert und erwei­tert sich die Medi­en­nut­zung von Kin­dern zum Ende der Grund­schu­le. Das ers­te eige­ne Han­dy wird ange­schafft, sozia­le Netz­wer­ke wer­den inter­es­sant und ein „rich­ti­ger“ Com­pu­ter muss her. „Gera­de in Zei­ten der Coro­na-Pan­de­mie und mit den weni­gen sozia­len Kon­tak­ten, die Kin­der des­we­gen haben, haben Eltern beson­ders vie­le Fra­gen zur Medi­en­nut­zung ihrer Kin­der“, weiß Inga Fuhr­mann, Prä­ven­ti­ons­fach­kraft in der Bera­tungs­stel­le Sucht des Dia­ko­ni­schen Wer­kes.

Des­halb lädt die Bera­tungs­stel­le inter­es­sier­te Eltern zu einer vir­tu­el­len Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am 10. Juni um 17 Uhr ein, in der die Medi­en­päd­ago­gen Leo Cres­nar und Wil­helm Rin­schen Fra­gen zur Medi­en­er­zie­hung beant­wor­ten. Was macht mein Kind im Netz? Wel­che Regeln sind wich­tig? Und wie kann ich sinn­voll beglei­ten und not­falls auch ein­grei­fen? Das sind nur eini­ge der Fra­gen, die Eltern beim The­ma digi­ta­le Medi­en haben. Wei­te­re wich­ti­ge The­men an die­sem Nach­mit­tag kön­nen kind­ge­rech­te Pro­gram­me, Kin­der­schutz­soft­ware und gute Sei­ten für Kin­der sein.

Die Teil­nah­me an der vir­tu­el­len Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung ist kos­ten­los und wird durch die Eltern­in­itia­ti­ve Eltern und Medi­en ermög­licht. Teil­neh­men kön­nen die Eltern ganz ent­spannt von zu Hau­se aus. Sie benö­ti­gen nur einen Com­pu­ter, Tablet oder Smart­pho­ne sowie eine Inter­net­ver­bin­dung. Fra­gen kön­nen über die Chat­funk­ti­on gestellt wer­den.

Inter­es­sier­te wer­den gebe­ten, sich bis zum 9. Juni unter Anga­be Ihres Namens per Mail an suchtberatung@dw-te.de in der Bera­tungs­stel­le Sucht anzu­mel­den. Sie erhal­ten dann einen Link zum Online-Raum sowie das Pass­wort.

Clau­dia Bas­ler fei­ert 30-jäh­ri­ges Dienst­ju­bi­lä­um

Seit 30 Jah­ren arbei­tet Clau­dia Bas­ler in der Ver­wal­tung des Dia­ko­ni­schen Wer­kes in Teck­len­burg. Das Dienst­ju­bi­lä­um wur­de jetzt mit vie­len Glück­wün­schen und Blu­men der Kolleg*innen und von Vor­stand Ste­fan Zim­mer­mann gewür­digt. Clau­dia Bas­ler ist seit lan­ger Zeit unter ande­rem für den Bereich des „Feri­en­werks“ zustän­dig. Außer­dem küm­mert sie sich zusam­men mit dem Team der Leis­tungs­ab­tei­lung um die Leis­tungs­ab­rech­nun­gen in der ambu­lan­ten Pfle­ge. Ste­fan Zim­mer­mann bedank­te sich für ihr gro­ßes Enga­ge­ment, ihre Treue zum Dia­ko­ni­schen Werk und ihre wert­vol­le Mit­ar­beit.

Dia­ko­ni­scher Betreu­ungs­ver­ein, Frau­en­be­ra­tungs­stel­le und Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt bie­ten wie­der Gesprä­che vor Ort an

Rhei­ne. Im Dia­ko­ni­schen Betreu­ungs­ver­ein und in den Bera­tungs­stel­len des Dia­ko­ni­schen Werks in Rhei­ne sind nach den Coro­na-Locke­run­gen wie­der per­sön­li­che Bera­tungs­ge­sprä­che mög­lich. „Wir freu­en uns sehr, dass wir die per­sön­li­chen Bera­tun­gen wie­der­auf­neh­men kön­nen“, sagt Ste­fa­nie von Weyhro­ther aus der Frau­en­be­ra­tungs­stel­le. Das gesche­he aber unter stren­ger Ein­hal­tung der Hygie­ne­vor­schrif­ten und Schutz­maß­nah­men, betont auch Ste­fa­nie Otten vom Dia­ko­ni­schen Betreu­ungs­ver­ein. „Schließ­lich liegt uns die Gesund­heit unse­rer Mit­ar­bei­ten­den und Betreu­ten beson­ders am Her­zen.“

So wer­den Bera­tungs­ter­mi­ne im Vor­feld tele­fo­nisch ver­ein­bart. Der Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern muss ein­ge­hal­ten wer­den. Otten und von Weyhro­ther wei­sen dar­auf hin, dass die Rat­su­chen­den direkt an der Ein­gangs­tür abge­holt wer­den. Das Betre­ten der Bera­tungs­stel­len ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestat­tet. Am Ein­gang ste­hen Mit­tel zur Händ­e­des­in­fek­ti­on bereit. Wäh­rend des Gesprächs kann der Mund-Nasen-Schutz dann abge­setzt wer­den. „Zum Schutz aller Betei­lig­ten sind die Sitz­plät­ze näm­lich durch eine Sicher­heits­schei­be von­ein­an­der getrennt“, erklärt Agnes Denk­ler von der Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt. Im Anschluss an das Bera­tungs­ge­spräch wer­den Tisch, Stüh­le und Tür­grif­fe des­in­fi­ziert.

Neben der Mög­lich­keit des per­sön­li­chen Gesprächs kön­nen auch wei­ter­hin tele­fo­ni­sche Bera­tun­gen, Bera­tun­gen per Mail und Online-Bera­tun­gen durch­ge­führt wer­den. „Das wur­de auch schon wäh­rend der Zeit der Ein­schrän­kun­gen gut ange­nom­men“, so von Weyhro­ther. Trotz­dem hät­ten die Bera­ter und Bera­te­rin­nen und Rat­su­chen­den immer wie­der gemerkt, wie wich­tig der per­sön­li­che Kon­takt und Aus­tausch ist. „Des­halb freu­en wir uns jetzt auch umso mehr, dass die per­sön­li­che Bera­tung wie­der mög­lich ist“, sind sich Otten, von Weyhro­ther und Denk­ler einig.

Kon­takt:

Dia­ko­ni­scher Betreu­ungs­ver­ein
Müns­ter­stra­ße 48, Rhei­ne
Tele­fon: 05971 8007490
Email: betreuungsverein-rheine@dw-te.de

Frau­en­be­ra­tungs­stel­le
Müns­ter­mau­er 3, Rhei­ne
Tele­fon: 05971 8007370
Email: frauenberatung@dw-te.de

Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt
Müns­ter­stra­ße 48, Rhei­ne
Tele­fon: 05971 8009292
Email: fachberatung-gewalt@dw-te.de

Dia­ko­nie-Bera­tungs­zen­trum bie­tet wie­der Gesprä­che vor Ort an

Len­ge­rich. In den Bera­tungs­stel­len des Dia­ko­ni­schen Werks an der Stet­ti­ner Stra­ße 25 sind nach den Coro­na-Locke­run­gen wie­der per­sön­li­che Bera­tungs­ge­sprä­che mög­lich. „Wir freu­en uns sehr, dass wir die per­sön­li­chen Bera­tun­gen wie­der­auf­neh­men kön­nen“, sagt Inga Hei­le­mann, Lei­te­rin der Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che. Das gesche­he aber unter stren­ger Ein­hal­tung der Hygie­ne­vor­schrif­ten und Schutz­maß­nah­men, betont auch Ulla Voß-Jou­bert, Lei­te­rin der Bera­tungs­stel­le Sucht. „Schließ­lich liegt uns die Gesund­heit unse­rer Mit­ar­bei­ten­den und Kli­en­ten beson­ders am Her­zen.“

So wer­den Bera­tungs­ter­mi­ne im Vor­feld tele­fo­nisch ver­ein­bart. Die Ter­mi­ne wer­den zeit­lich ver­setzt ter­mi­niert, damit ein erhöh­tes Per­so­nen­auf­kom­men und War­te­zei­ten ver­mie­den wer­den. Dabei muss der Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern ein­ge­hal­ten wer­den. Zunächst wer­den maxi­mal zwei Per­so­nen bera­ten. Inga Hei­le­mann und Ulla Voß-Jou­bert wei­sen dar­auf hin, dass die Bera­te­rin­nen und Bera­ter die Rat­su­chen­den direkt an der Ein­gangs­tür abho­len. Das Betre­ten des Bera­tungs­zen­trums ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestat­tet. Am Ein­gang ste­hen Mit­tel zur Händ­e­des­in­fek­ti­on bereit. Wäh­rend des Gesprächs kann der Mund-Nasen-Schutz dann abge­setzt wer­den. „Zum Schutz aller Betei­lig­ten sind die Sitz­plät­ze näm­lich durch eine Sicher­heits­schei­be von­ein­an­der getrennt“, beto­nen auch Sas­kia Münch aus der Flücht­lings­be­ra­tung und Valen­ti­na Stel­mach vom Jugend­mi­gra­ti­ons­dienst. Im Anschluss an das Bera­tungs­ge­spräch wer­den Tisch, Stüh­le und Tür­grif­fe des­in­fi­ziert.

Neben der Mög­lich­keit des per­sön­li­chen Gesprächs kön­nen auch wei­ter­hin tele­fo­ni­sche und an eini­gen Stel­len Videobe­ra­tun­gen ver­ein­bart wer­den. Das sei auch schon wäh­rend der Zeit des Lock­downs gut ange­nom­men wor­den. Trotz­dem hät­ten die Bera­ter und Kli­en­ten immer wie­der gemerkt, wie wich­tig der per­sön­li­che Kon­takt und Aus­tausch ist. „Des­halb freu­en wir uns jetzt auch umso mehr, dass die per­sön­li­che Bera­tung wie­der mög­lich ist“, sind sich Hei­le­mann, Voß-Jou­bert, Münch und Stel­mach einig.

Kon­takt zum Dia­ko­nie-Bera­tungs­zen­trum, Stet­ti­ner Stra­ße 25, Len­ge­rich:

Bera­tung bei Tren­nung und Schei­dung
Tel.: 05481 3054266, Email: bts-lengerich@dw-te.de

Flücht­lings­be­ra­tung
Tel.: 05481 3054277, Email: fluechtlingsberatung@dw-te.de

Bera­tungs­stel­le Sucht
Tel.: 05481 3054280, Email: suchtberatung@dw-te.de

Bera­tungs­stel­le für Schwan­ger­schaft, Schwan­ger­schafts­kon­flik­te, Fami­li­en­pla­nung und Sexua­li­tät
Tel.: 05481 3054260, Email: skb@dw-te.de

Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che
Tel.: 05481 3054240, Email: erziehungsberatung@dw-te.de

Jugend­mi­gra­ti­ons­dienst
Tel.: 05481 3054270, Email: jmd@dw-te.de

Tipps aus unse­rer Bera­tungs­stel­le Sucht: Acht­sam­keit in Zei­ten der Coro­na-Pan­de­mie 6

Die Coro­na-Kri­se for­dert uns in vie­len Lebens­be­rei­chen her­aus. Fami­li­en müs­sen die Berufs­tä­tig­keit, die Betreu­ung der Kin­der und den Haus­halt mana­gen. Die sozia­len Kon­tak­te und Betreu­ungs­mög­lich­kei­ten sind sehr ein­ge­schränkt und wich­ti­ge Bezugs­per­so­nen sind im Moment häu­fig nur tele­fo­nisch erreich­bar. Auch für Allein­ste­hen­de und älte­re Men­schen ändert sich auf­grund der Kon­takt­be­schrän­kun­gen und feh­len­den Frei­zeit­mög­lich­kei­ten eini­ges. Sor­gen um die Zukunft kön­nen den All­tag zusätz­lich erschwe­ren. Der ver­ant­wor­tungs­vol­le Alko­hol­kon­sum ist gera­de jetzt von Bedeu­tung. Der Alko­hol­kon­sum soll­te nicht dazu die­nen, die Stim­mung zu heben oder sor­gen­freie Momen­te zu erle­ben.

In den kom­men­den Wochen möch­ten wir Ihnen des­halb Acht­sam­keits­übun­gen vor­stel­len. Die­se Übun­gen kön­nen dabei unter­stüt­zen, die täg­li­chen Her­aus­for­de­run­gen mit mehr Gelas­sen­heit und inne­rer Stär­ke anzu­neh­men und ihr Gedan­ken­krei­sen zur Ruhe zu brin­gen.

Acht­sam­keit bedeu­tet, unse­ren Kör­per, unse­re Gedan­ken, unse­re Gefüh­le, unser Han­deln und die Sachen um uns her­um bewusst und mit allen Sin­nen wahr­zu­neh­men — und das gan­ze ohne Bewer­tung. Sie las­sen den Moment zu und auch wie­der los. Sie neh­men den Moment wahr, wie er gera­de ist.

6. Die heu­ti­ge Acht­sam­keits­übung ist dem Sehen gewid­met.
Wie sieht Ihr Lieb­lings­platz aus? Was sehen Sie sich im Früh­ling am liebs­ten an? Auch bei die­ser Übung kön­nen Sie zur Ruhe kom­men und ganz bei sich selbst sein, wenn Sie Ihre Auf­merk­sam­keit auf das Sehen rich­ten.

Wenn Sie die Natur mögen, kön­nen Sie sich wie­der einen unge­stör­ten, schö­nen Ort suchen. Dies­mal viel­leicht mit einer Bank oder einem Baum, an dem Sie sich anleh­nen kön­nen. Wenn Sie es sich bequem gemacht haben, schau­en Sie sich ganz in Ruhe in der Umge­bung um. Was sehen Sie? Wie weit kön­nen Sie bli­cken? Wel­che Far­ben sehen Sie? Rich­ten Sie Ihre Auf­merk­sam­keit ganz auf das Sehen.
Alter­na­tiv kön­nen Sie sich einen Gegen­stand aus­su­chen, den Sie jeden Tag nut­zen. Zum Bei­spiel Ihr Schlüs­sel oder Ihr Porte­mon­naie oder Ihre Uhr. Sehen Sie sich den Gegen­stand inten­siv an. Betrach­ten Sie den Gegen­stand für ein paar Minu­ten aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven. Wie sind die Mate­ria­li­en, For­men und Grö­ßen­ver­hält­nis­se?

Vgl. Engel­mann, B. (2012): Posi­ti­ve Psy­cho­lo­gie. Acht­sam­keit, Glück, Mut. Beltz Ver­lag, Wein­heim.