Drei Fra­gen an Jen­ny Diek, Frei­wil­li­gen­dienst­leis­ten­de in der Dia­ko­nie-Tages­pfle­ge in Ibben­bü­ren

Jen­ny Diek hat sich für einen Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst bei der Dia­ko­nie ent­schie­den. Sechs Mona­te lang über­nahm sie in der Tages­pfle­ge Ibben­bü­ren eine ver­ant­wor­tungs­vol­le Auf­ga­be und unter­stütz­te älte­re und hil­fe­be­dürf­ti­ge Men­schen.

Jen­ny, wie hat Dir Dei­ne Arbeit in der Tages­pfle­ge gefal­len?

Jen­ny Diek: Wäh­rend mei­nes 6‑monatigen Frei­wil­li­gen­diens­tes habe ich die Tages­pfle­ge als einen attrak­ti­ven Arbeits­platz ken­nen­ge­lernt. Die Kol­le­gen und die Tages­gäs­te waren von Anfang an sehr dank­bar für mei­ne unter­stüt­zen­de Hil­fe. Alle waren total freund­lich und haben mich gedul­dig ange­lei­tet. Auch wenn ich mir am Anfang nicht immer alle Namen auf Anhieb mer­ken konn­te. Mit den Wochen und Mona­ten habe ich dann die ein­zel­nen Tätig­kei­ten und den Ablauf in der Tages­pfle­ge immer bes­ser ken­nen­ge­lernt. Schnell wur­de mir klar, dass trotz des glei­chen Tages­ab­laufs kein Tag wie der ande­re ist. Ein gutes Gleich­ge­wicht zwi­schen Abwechs­lung und Rou­ti­ne.

Was hat Dich in die­ser Zeit beson­ders berei­chert?

Jen­ny Diek: Die Tages­gäs­te! Es war schön, die Tages­gäs­te nach und nach bes­ser ken­nen­zu­ler­nen. Mit der Zeit konn­te ich zu jedem Ein­zel­nen ein ange­neh­mes und locke­res Ver­hält­nis auf­bau­en. Wir haben viel zusam­men gelacht, gescherzt, gebas­telt und erzählt. Für mich per­sön­lich war es sehr inter­es­sant und wich­tig, auch die Erfah­run­gen und Erleb­nis­se einer ande­ren Genera­ti­on haut­nah erle­ben zu kön­nen.

Wie wur­dest Du im Team auf­ge­nom­men?

Jen­ny Diek: Die Zusam­men­ar­beit mit mei­nen Kol­le­gin­nen war sehr freund­lich, ent­spannt und per­sön­lich. Mit der Zeit wur­de ich immer mehr geför­dert und gefor­dert – mit dem Ziel, auch neue Auf­ga­ben zu über­neh­men. Dazu gehör­te zum Bei­spiel die selbst­stän­di­ge Durch­füh­rung der Zeitung‑, Bewe­gungs- oder Gesprächs­run­den. Unter den Kol­le­gin­nen haben wir uns aber nicht nur über beruf­li­che The­men aus­ge­tauscht, son­dern auch über pri­va­te Inter­es­sen. Beson­ders Spaß gemacht hat mir die Arbeit mit den gleich­alt­ri­gen Prak­ti­kan­ten und Azu­bis. Wir haben vie­le Gesprä­che geführt, gelacht und uns super ver­stan­den. Vie­le Gäs­te konn­ten wir so auch aus ihrer „Kom­fort­zo­ne“ locken und sie anre­gen, sich in locke­rer Atmo­sphä­re an den Gesprä­chen zu betei­li­gen.

Wenn Du noch­mal die Wahl hät­test, wür­dest Du Dich wie­der für einen Frei­wil­li­gen­dienst ent­schei­den?

Jen­ny Diek: Auf jeden Fall! Mein Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst wird mir immer in guter Erin­ne­rung blei­ben. Ich den­ke zurück an freu­di­ge und schö­ne Momen­te mit ganz beson­de­ren Men­schen, die ich sonst nicht ken­nen­ge­lernt hät­te.

Infos und Kon­takt zur Tages­pfle­ge Ibben­bü­ren: Tele­fo­nisch unter 05451 94910 oder per Mail an tagespflege-ibbenbueren@dw-te.de.

Frau­en­be­ra­tungs­stel­le auch in der Feri­en- und Urlaubs­zeit für hil­fe­su­chen­de Frau­en wei­ter­hin erreich­bar

Gewalt macht kei­ne Pau­se

Kreis Stein­furt. Die Frau­en­be­ra­tungs­stel­le, die schwer­punkt­mä­ßig zu dem The­ma häus­li­che Gewalt arbei­tet, ist unter der Tele­fon­num­mer 05971–8007370 immer diens­tags und mitt­wochs von 10 bis 12 Uhr sowie don­ners­tags von 14 bis 16 Uhr tele­fo­nisch erreich­bar. Die Fach­be­ra­tungs­stel­le gegen sexua­li­sier­te Gewalt ist unter der Num­mer 05971–8009292 zu errei­chen. Das Ange­bot ist kos­ten­frei, Frau­en kön­nen sich auch anonym an die Bera­tungs­stel­le wen­den. Wei­te­re Infos auf www.dw-te.de.

HIP-HOP-WORK­SHOP für Kids in Lot­te

Ihr erstellt einen Rap zum The­ma Sucht für 3 Stro­phen und einem Cho­rus. Anschlie­ßend wer­den die Tex­te auf Beats und Instru­men­tal­ein­spie­lung abge­stimmt bis alles exakt passt. Als Refe­rent konn­ten wir Nicho­las Mül­ler (ehe­mals Sän­ger bei Jupi­ter Jones) gewin­nen.

Geför­dert wird das Pro­jekt durch die Gin­ko-Stif­tung für Sucht­prä­ven­ti­on.

Anmel­dung bei: Anmel­de­bo­gen aus­fül­len und per E‑Mail oder Brief dem Jugend­treff Ban­sen zukom­men las­sen.

| Ursu­la Tschau­der / Bian­ca Feist | 05404–5778 | bansen@lotte.de | Hone­bur­ger Weg 2a in Lot­te
Jugend­treff Ban­sen | ab 13 Jah­re | kos­ten­frei | Eine Koope­ra­ti­on des Jugend­treff Ban­sen und der Sucht­prä­ven­ti­on des Dia­ko­ni­schen Wer­kes

Vir­tu­el­ler Eltern­nach­mit­tag am 10. Juni: Medi­en­nut­zung in der Grund­schu­le

Ange­bot der Bera­tungs­stel­le Sucht

Len­ge­rich. Häu­fig ver­än­dert und erwei­tert sich die Medi­en­nut­zung von Kin­dern zum Ende der Grund­schu­le. Das ers­te eige­ne Han­dy wird ange­schafft, sozia­le Netz­wer­ke wer­den inter­es­sant und ein „rich­ti­ger“ Com­pu­ter muss her. „Gera­de in Zei­ten der Coro­na-Pan­de­mie und mit den weni­gen sozia­len Kon­tak­ten, die Kin­der des­we­gen haben, haben Eltern beson­ders vie­le Fra­gen zur Medi­en­nut­zung ihrer Kin­der“, weiß Inga Fuhr­mann, Prä­ven­ti­ons­fach­kraft in der Bera­tungs­stel­le Sucht des Dia­ko­ni­schen Wer­kes.

Des­halb lädt die Bera­tungs­stel­le inter­es­sier­te Eltern zu einer vir­tu­el­len Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am 10. Juni um 17 Uhr ein, in der die Medi­en­päd­ago­gen Leo Cres­nar und Wil­helm Rin­schen Fra­gen zur Medi­en­er­zie­hung beant­wor­ten. Was macht mein Kind im Netz? Wel­che Regeln sind wich­tig? Und wie kann ich sinn­voll beglei­ten und not­falls auch ein­grei­fen? Das sind nur eini­ge der Fra­gen, die Eltern beim The­ma digi­ta­le Medi­en haben. Wei­te­re wich­ti­ge The­men an die­sem Nach­mit­tag kön­nen kind­ge­rech­te Pro­gram­me, Kin­der­schutz­soft­ware und gute Sei­ten für Kin­der sein.

Die Teil­nah­me an der vir­tu­el­len Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung ist kos­ten­los und wird durch die Eltern­in­itia­ti­ve Eltern und Medi­en ermög­licht. Teil­neh­men kön­nen die Eltern ganz ent­spannt von zu Hau­se aus. Sie benö­ti­gen nur einen Com­pu­ter, Tablet oder Smart­pho­ne sowie eine Inter­net­ver­bin­dung. Fra­gen kön­nen über die Chat­funk­ti­on gestellt wer­den.

Inter­es­sier­te wer­den gebe­ten, sich bis zum 9. Juni unter Anga­be Ihres Namens per Mail an suchtberatung@dw-te.de in der Bera­tungs­stel­le Sucht anzu­mel­den. Sie erhal­ten dann einen Link zum Online-Raum sowie das Pass­wort.

Clau­dia Bas­ler fei­ert 30-jäh­ri­ges Dienst­ju­bi­lä­um

Seit 30 Jah­ren arbei­tet Clau­dia Bas­ler in der Ver­wal­tung des Dia­ko­ni­schen Wer­kes in Teck­len­burg. Das Dienst­ju­bi­lä­um wur­de jetzt mit vie­len Glück­wün­schen und Blu­men der Kolleg*innen und von Vor­stand Ste­fan Zim­mer­mann gewür­digt. Clau­dia Bas­ler ist seit lan­ger Zeit unter ande­rem für den Bereich des „Feri­en­werks“ zustän­dig. Außer­dem küm­mert sie sich zusam­men mit dem Team der Leis­tungs­ab­tei­lung um die Leis­tungs­ab­rech­nun­gen in der ambu­lan­ten Pfle­ge. Ste­fan Zim­mer­mann bedank­te sich für ihr gro­ßes Enga­ge­ment, ihre Treue zum Dia­ko­ni­schen Werk und ihre wert­vol­le Mit­ar­beit.