Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che fei­ert 40-jäh­ri­ges Jubiläum 

Len­ge­rich. Die Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg fei­ert in die­sem Jahr 40-jäh­ri­ges Jubi­lä­um und blickt damit auf 40 erfolg­rei­che Jah­re der Bera­tungs­ar­beit zurück.

Inga Hei­le­mann lei­tet die Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che des Dia­ko­ni­schen Werks Tecklenburg

Seit 1981 unter­stützt die Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che des Dia­ko­ni­schen Werks Teck­len­burg in viel­fäl­ti­gen Erzie­hungs­fra­gen, bei Pro­ble­men in der Paar­be­zie­hung und bei Sor­gen rund um die Ent­wick­lung der Kin­der. Im Lau­fe der letz­ten 40 Jah­re hat sich nicht nur der Stand­ort der Bera­tungs­stel­le, wel­che sich 2016 in der Stet­ti­ner Stra­ße 25 in Len­ge­rich befin­det, geän­dert, son­dern auch das Bera­tungs­an­ge­bot. In den Anfangs­jah­ren der Bera­tungs­stel­le lag der Fokus der Bera­tungs­ar­beit auf klas­si­schen Ange­bo­ten wie bei­spiels­wei­se Ent­wick­lungs­fra­gen von Kin­der, Bezie­hungs­pro­ble­men in der Fami­li­en- und Paar­be­zie­hung, Über­for­de­rungs­si­tua­tio­nen im Umgang mit den Kin­dern oder auch Lern- und Leis­tungs­stö­run­gen. Im Wan­del der Zeit ori­en­tier­te sich auch die Bera­tung neu und wur­de um vie­le Ange­bo­te ergänzt. Heu­te wird vor allem ein Fokus auf die Prä­ven­ti­ons­ar­beit gesetzt. „Je frü­her Fami­li­en in Belas­tungs­si­tua­tio­nen Unter­stüt­zung erhal­ten, des­to höher ist die Chan­ce, lang­fris­ti­gen Nach­wir­kun­gen und Ein­schrän­kun­gen ent­ge­gen­zu­wir­ken.“, bekräf­tigt Inga Hei­le­mann, Lei­te­rin der Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugendliche.

Bei­spie­le hier­für sind das Fami­li­en­in­ter­ak­ti­ons­pro­gramm FIPS, das Fami­li­en­heb­am­men­pro­jekt, eben­so wie das durch ehren­amt­li­che Hel­fer unter­stütz­te Pro­jekt well­co­me. Die­se Ange­bo­te wol­len dazu bei­tra­gen, Ent­wick­lungs­kon­flik­te im Säug­lings- und Klein­kin­der­al­ter früh­zei­tig zu erken­nen und Eltern Hil­fen auf­zei­gen. Über spe­zi­ell aus­ge­bil­de­te „Fami­li­en­heb­am­men“ und ehren­amt­li­che Fami­li­en­pa­ten wer­den zudem beson­ders belas­te­te Fami­li­en unter­stützt – so wer­den durch die Arbeit der Bera­tungs­stel­le auch Eltern in Kri­sen­si­tua­tio­nen erreicht, die durch klas­si­sche Ange­bo­te weni­ger ange­spro­chen wer­den. Einen wei­te­ren Schwer­punkt bie­tet die Bera­tungs­ar­beit mit Kin­dern und Jugend­li­chen. Gera­de wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie sind vie­le Fami­li­en durch die gleich­zei­ti­ge Arbeit im Home­of­fice und die Betreu­ung der Kin­der im Home­schoo­ling dop­pelt belas­tet, ange­sichts der Kon­takt­be­schrän­kun­gen fehlt den Kin­dern und Jugend­li­chen der regel­mä­ßi­ge Aus­tausch mit Freun­den. Durch Ange­bo­te wie Online-Jugend­grup­pen oder Video-Bera­tung sol­len vor allem Jugend­li­che ange­spro­chen wer­den, die auf Grund des anhal­ten­des Lock­downs stark belas­tet sind oder ein­fach jeman­den zum Reden brauchen.

Neben der Videobe­ra­tung ist es den Mit­ar­bei­ten­den der Bera­tungs­stel­le jedoch wich­tig, trotz der Pan­de­mie und des anhal­ten­den Lock­downs auch wei­ter­hin per­sön­lich für Rat­su­chen­de da zu sein. „Das letz­te Jahr war eine Her­aus­for­de­rung, vie­le gewohn­te Struk­tu­ren muss­ten über­ar­bei­tet wer­den.“, erklärt Inga Hei­le­mann. Die Bera­tungs­räu­me wur­den umge­stellt, Des­in­fek­ti­ons­mit­tel­spen­der ver­teilt, Ple­xi­glas­schei­ben auf­ge­stellt und FFP2 Mas­ken bestellt. „Durch die gute Zusam­men­ar­beit der Berater*innen und der Rat­su­chen­den konn­ten wir jedoch Mög­lich­kei­ten schaf­fen, trotz der Kon­takt­be­schrän­kun­gen Bera­tungs­ge­sprä­che vor Ort zu füh­ren – mit Mas­ke und Abstand, natürlich.“

Die Bera­tungs­stel­le für Eltern, Kin­der und Jugend­li­che berät und unter­stützt Fami­li­en aus den Gemein­den Len­ge­rich, Lad­ber­gen, Lie­nen, Teck­len­burg, Lot­te und Wes­ter­kap­peln. Die Bera­tung unter­liegt der Schwei­ge­pflicht und ist kos­ten­frei. Infos und Kon­takt unter 05481 / 3054240 oder per Mail an erziehungsberatung@dw-te.de